Veröffentlicht: 08.01.2018

Bank of England verwirft Idee eigener Kryptowährung

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Nicht nur die russische Regierung plante jüngst eine eigene, nationale Kryptowährung. In Großbritannien wurde schon seit längerer Zeit an einem solchen Entwurf gearbeitet. Nun gab die Bank of England bekannt, dass sie diesen Entwurf endgültig geworfen habe.

Das Ergebnis einer langen Forschungsarbeit der Bank of England

Die Forschungsabteilung der Bank of England arbeitete seit 2015 an einem Entwurf einer nationalen Kryptowährung. Nachdem 2016 und 2017 die Nachfrage nach Kryptowährungen rasant gewachsen war, sollten in diesem Jahr Taten folgen. Daraus wird nach jüngster Aussage des Vorsitzenden der Bank of England, Mark Carney, nichts. Die ursprüngliche Idee war es, das Spannungsverhältnis zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung aufzulockern. Die Kryptowährung sollte an den Wert des britischen Pfunds gebunden sein. Des Weiteren sollte damit eine bessere Kontrollierbarkeit über Kryptowährungen im Allgemeinen geschaffen werden. Wäre die eigene Währung gut angenommen worden, hätte diese möglicherweise andere Kryptowährungen vom Markt verdrängt und die ganze Thematik wäre für Regierung und Zentralbank überschaubarer geworden.

Die Risiken sind schwer planbar

Letztendlich sprachen mehr Argumente gegen statt für eine eigene Kryptowährung. Das Produktportfolio der High Street Banken wäre überflüssig geworden. Darunter verstehen sich die großen Retail Banken, die viele Endkunden bedienen. Die Bank of England befürchtet, dass Kunden nur noch auf Kryptowährungen statt auf klassische Finanzprodukte zurückgegriffen hätten. Außerdem hätten die beteiligten Banken bei einem großen Ansturm mehr Einlagen machen müssen, welche dazu geführt hätten, dass sie mehr Investitionen in andere Vermögensgegenstände hätten tätigen müssen. Das sind nicht die einzigen Schwankungen, die sie erwartet hätten. Bei einem Hype hätten die Banken nur noch wenig Finanzmittel zur Verfügung, es wäre weniger Geld zur Kreditvergabe vorhanden. Ist eine geringere Menge des britischen Pfundes im Umlauf, sind Zinsschwankungen nicht mehr steuerbar. Steigen beispielsweise die Zinsen, werden Kredite teuer und noch weniger Kunden sind bereit, teure Kredite aufzunehmen.

Letztendlich wurde das Vorhaben verworfen

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt über die Komplexität und Problematiken der makroökonomischen Zusammenhänge des britischen Wirtschaftssystems. Zu viele Faktoren sind ohnehin schon schwer prognostizier- und planbar. Hinzu kommt die hohe Volatilität der Kryptowährungen. Auf der einen Seite hätte sich ein solches Vorhaben sehr positiv auf das Bruttoinlandprodukt des Landes auswirken können. Auf der anderen Seite ist es mehr als ungewiss, ob dieser Plan nicht nach hinten losgegangen wäre. Im Worst Case Szenario wäre das britische Finanzsystem sehr stark destabilisiert worden. Dieses Risiko konnte die Bank of England nicht eingehen, weshalb dieses Vorhaben verworfen wurde.

Weiterhin spannend bleibt es allerdings bei anderen Ländern, wie etwa Russland, die noch immer über eigene Kryptowährungen abwägen.

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