Veröffentlicht: 19.07.2017

Bitcoin Börsengang – Wann geht bitcoin an die Börse?

Bitcoin Börsengang

Bitcoin Börsengang – Wann geht Bitcoin an die Börse?

Ein Bitcoin ist zwar längst mehr als doppelt so teuer wie eine Feinunze Gold, an der Börse kann er aber per ETF immer noch nicht gehandelt werden (Stand: 10. Juli 2017). Entsprechende Anläufe und Versuche gab es 2017 mehrmals. Weitere Details zum Bitcoin Börsengang kommen jetzt:

Bitcoin an der Börse: Wie soll dieser Handel ablaufen?

Währungen werden ganz allgemein schon seit langer Zeit dezentral gegeneinander gehandelt. Das bedeutet, Banken, Konzerne und große Broker verkaufen sich gegenseitig Dollar gegen Euro, Pfund gegen Franken und jedwede andere Währung über ECNs (Electronic Communication Networks), einen direkten börslichen Handel dieser Devisen gibt es nicht.

Wer nun beispielsweise als Privatanleger Devisen handeln möchte, kann das in Lot-, Mini- oder Microlot-Größe (zwischen 1.000 bis 100.000 Einheiten einer Währung) über einen spezialisierten Forex-Broker in Auftrag geben oder auch für kleines Geld börsliche Orders von entsprechenden Zertifikaten platzieren. Das wären zum Beispiel klassische Optionsscheine oder Knock-outs, die immerhin gehebelt die Kursentwicklung abbilden.

CFDs gibt es bei den Forex-Brokern auch, doch diese werden OTC (außerbörslich) allein über den Broker als Market-Maker gehandelt, was Fragen bezüglich der Zuverlässigkeit und Kursstellung sowie einer möglichen Nachschusspflicht aufwirft, welche die deutsche BaFin erst im Juni 2017 den Brokern gegenüber Privatanlegern verboten hat. Diese kleine Einführung ist nötig, um darzustellen, wie bedeutsam ein börslicher Handel für ein Wertpapier ist.

Er stärkt dessen Seriosität ganz enorm. In Bezug auf die Bitcoin-Währung, die stark um ihren guten Ruf kämpft, würde so ein Handel einen deutlichen Vertrauensschub bewirken, der Kurs – an sich schon im Höhenflug – könnte nochmals deutlich steigen. Es gibt tatsächlich schon Derivate auf die Kryptowährung, nämlich den Indextracker VN5MJG, ein Partizipationszertifikat auf BTC/USD, sowie die beiden ETCs A2CBL5 und A18KCN.

Diese Zertifikate lassen sich über einen beliebigen Broker börslich handeln, sodass wir heute (am 10.07.2017) klar konstatieren dürfen, dass es den Bitcoin an der Börse schon gibt. Dennoch gibt es eine gewisse Diskussion um mindestens eine ETF-Platzierung, die in ihrer Art aber auch nicht der einzige Versuch ist, die Kryptowährung auf börslichem Weg finanzstarken Anlegern zugänglich zu machen.

Bitcoin Börsengang – Was ist ein ETF?

Hierbei handelt es sich um einen Exchange Traded Fund, also um einen börsengehandelten Indexfonds. Dieser bildet die Wertentwicklung von Assets (eigentlich von Indizes, also einer Sammlung von Assets = Anlagewerten) ab und wird im Gegensatz zu sonstigen Fonds mit einem sehr geringen oder mit gar keinem Ausgabeaufschlag gehandelt.

In so einen Fonds können Anleger direkt investieren und damit an der Kursentwicklung beispielsweise einer Kryptowährung partizipieren. Die Fondsanteile lassen sich in verschiedenen Stückelungen kaufen und verkaufen, der Fonds wird gemanagt, Anleger können ihren Handel auch selbst über einen Online-Broker organisieren und dabei beispielsweise Stopplosses setzen.

Das ist etwas für Personen, die auf einen steigenden Bitcoin-Kurs spekulieren, aber die Kryptowährung selbst nicht besitzen möchten, weil ihnen der technische Aufwand zu groß ist und sie eigentlich auch keine Bitcoin-Zahlungen vornehmen möchten.

Warum wäre ein Bitcoin-ETF so wichtig?

ETFs bewegen sich nicht so stark gehebelt wie die beschriebenen Zertifikate. Sie ähneln den klassischen Fonds, in welche viele Menschen Geld sogar per Sparplan für ihre Altersvorsorge einzahlen. Das Emittentenrisiko gilt als geringer, ETFs werden zudem von der entsprechenden Börsenaufsicht, welche sie zulässt, genau überwacht. Sie erzeugen großes Vertrauen bei den Anlegern.

Das alles wäre für eine Bitcoin-Anlage eine hervorragende Basis. Seit 2013 versuchen die Winklevoss-Zwillinge in den USA, einen Bitcoin-ETF zu platzieren. Den letzten Anlauf unternahmen sie im März 2017, die amerikanische Börsenaufsicht SEC lehnte den Antrag jedoch ein wiederholtes Mal ab. Ebenfalls abgelehnt wurde ein ähnlicher Antrag des Blockchain-Unternehmens Solidx Management. Börsenbetreiber wie die NYSE und die Bats hatten sich für die Zulassungen stark gemacht, für sie sind die ETFs ein starker Umsatzbringer.

Doch die SEC-Ablehnung ist nicht das letzte Wort. In der Schweiz gibt es im Sommer 2017 einen ähnlichen Versuch, die Crypto Fund AG will so einen Fonds für Kryptowährungen (Bitcoins, Litecoins, Ripple und Ether) auflegen. Die Manager glauben, dass sie die Schweizer Zulassung bis Ende 2017 erhalten. Der Schweizer Fonds wird jedoch voraussichtlich nur professionellen Investoren eine Anlage ermöglichen, die Einstiegshürden für Privatanleger dürften zu hoch sein.

Damit stellt sich wiederum die Frage, ob es nicht doch alsbald einen ETF für Bitcoins gibt, der sich gerade durch niedrige oder wegfallende Gebühren und die Anlagemöglichkeit auch kleinerer Summen eignet. Weiter im Thema Bitcoin Börsengang:

Warum scheiterte der Winklevoss Bitcoin-Trust-ETF immer wieder an der Zulassung?

Diese Frage ist berechtigt, am Know-how der Antragsteller liegt es nicht. Die beiden Zwillingsbrüder Cameron und Tyler gelten als absolute Innovateure, sie behaupten sogar, eigentlich die Idee für ein Social Network wie Facebook gehabt zu haben, die ihnen dann Mark Zuckerberg stahl. Es handelt sich um zwei ehemalige Ruder-Olympioniken, deren Vorwurf wohl nicht ganz aus der Luft gegriffen war, denn Zuckerberg fand sie nach einem Rechtsstreit immerhin mit 65 Millionen Dollar ab.

Danach stürzten sich die Entrepreneure auf die Kryptowährungen und möchten nun Bitcoins unter das breite Volk bringen. Dazu würde ihr Exchange Traded Fund bestens passen. Die Bitcoin-Börse Gemini betreiben sie schon. Die Szene wünscht ihnen Erfolg, denn das Schmuddel-Image der Kryptowährungen soll verschwinden. So äußert sich etwa Professor Philipp Sandner (School of Finance and Management in Frankfurt). Eine ETF-Genehmigung hätte laut Prof. Sandner eine starke Signalwirkung und würde – ähnlich wie die Zulassung des Bitcoins in Japan als offizielle Währung – dem virtuellen Geld einen starken Schub verschaffen.

Fast gleichlautend äußert sich der FinTech-Analyst Spencer Bogart (Needham & Co.), der nach einer ETF-Zulassung eine riesige Bitcoin-Nachfrage erwartet. Die SEC aber fürchtet große Schwankungen und damit enorme Risiken für Privatanleger. Professor Sandner hält dem entgegen, dass der Bitcoin-Kurs in letzter Zeit relativ stabil und dabei aufwärts verlief. Die Kinderkrankheiten seien wohl überwunden. Die SEC bleibt indes vorerst misstrauisch: Eine „Büchse der Pandora“ könne die Kryptowährung sein, heißt es da. Mit der börslichen Zulassung könne sich diese öffnen.

Und wenn es keinen Bitcoin-ETF gibt?

Eine ETF-Genehmigung würde die Anlage für Investmentfonds, Privatleute und Vermögensverwalter deutlich erleichtern, die Kryptowährung würde sich stabilisieren. Davon geht der Chef von Cryptocompare Charles Hayter aus. Sein Fonds ist auf Digitalwährungen spezialisiert.

Ein endgültiges Aus für einen Bitcoin-ETF könnte den Kurs laut Hayter purzeln lassen. Doch bislang steht so eine Entscheidung noch aus. Ob der Bitcoin Börsengang nun kommt oder nicht, die Währung Bitcoin kann man sich heute aus der modernen Welt kaum noch wegdenken.

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