Bitcoin im Fokus: Kurschancen, Risiken und Schutz vor Quantenangriffen
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Artikel beleuchtet Bitcoins Kurschancen bis 2029, hohe Anlagerisiken und Strategys mögliche Systemeffekte. Zudem geht es um Quanten- und Ransomware-Gefahren.
Bitcoin steht im Zentrum kontroverser Prognosen, wachsender Anlagerisiken und technischer Schutzmaßnahmen: Während Kursziele von 300.000 US-Dollar bis 2029 für Fantasie sorgen, warnen Experten vor Systemrisiken, übermäßigem Risiko und krimineller Nutzung. Zugleich soll der Draft SHRINCS die Kryptowährung gegen künftige Quantenangriffe wappnen – und eine Ransomware-Forderung zeigt, wie eng Bitcoin mit den Schattenseiten der digitalen Ökonomie verbunden bleibt.
Bitcoin zwischen Kursfantasie, Anlagerisiken und technischer Zukunftssicherung
Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen
FinanzNachrichten.de berichtet unter dem Titel „Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen“ über eine mögliche langfristige Kursentwicklung der Kryptowährung. Der Beitrag enthält als Werte Bitcoin und den US-Dollar.
Weitere konkrete Angaben zur Begründung der Prognose oder zu einem aktuellen Bitcoin-Kurs sind in dem vorliegenden Inhalt nicht enthalten. Die genannte Entwicklung bleibt damit im bereitgestellten Artikel auf die Möglichkeit eines Anstiegs auf 300.000 US-Dollar bis 2029 beschränkt.
Zusammenfassung: FinanzNachrichten.de stellt eine mögliche Bitcoin-Entwicklung auf 300.000 US-Dollar bis 2029 in den Mittelpunkt.
Marktüberblick: Bitcoin neben Öl WTI, Silber und Technologiewerten im Fokus
Der Aktionär widmet seine Ausgabe „Opening Bell: Öl WTI, Bitcoin, Silber, Nvidia, Marvell Technology, PayPal, Affirm Holdings, IMAX“ dem Marktgeschehen zum Wochenschluss. Der DAX lag dabei 0,6 Prozent im Plus, während das jüngste Allzeithoch noch nicht überwunden war.
Im Zentrum stand die Rede des Fed-Chefs in Jackson Hole. Anleger hofften auf Hinweise zur Geldpolitik; außerdem konnten die Renditen langlaufender US-Anleihen und der Ölpreis um die Marke von 80 Dollar für Bewegung sorgen.
Bei den Einzelwerten profitierten BMW, Volkswagen und Mercedes von der Einschätzung der Citigroup, dass die Autobranche das Schlimmste hinter sich haben könnte. Brenntag und Lanxess erhielten Rückenwind durch Lieferprobleme der chinesischen Chemiekonkurrenz infolge der weiterhin blockierten Straße von Hormus.
RWE stieg nach einem positiven Kommentar von Berenberg, wobei die Privatbank das Kursziel auf 72 Euro anhob. Qiagen blieb nach dem Rücksetzer im Mai angeschlagen.
In New York standen Nvidia, Marvell Technology und PayPal im Mittelpunkt. Nvidia lieferte mit dem Sprung über das jüngste Hoch ein Kaufsignal und könnte erneut die Marke von 240 Dollar testen. Marvell enttäuschte mit dem Ausblick, während PayPal nach dem geplatzten Deal mit Finanzinvestoren ohne Übernahmefantasie unter Druck stand.
Affirm stellte für das erste Quartal einen Umsatz von 1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar in Aussicht. Darüber hinaus befasste sich die Sendung mit IMAX, Take-Two, einer neuen Ausgabe des Aktionärs mit Kurschancen von bis zu 150 Prozent sowie einer neuen Silberwette für das Depot.
| Im Beitrag genannter Wert | Angabe |
|---|---|
| DAX | 0,6 Prozent im Plus |
| Ölpreis | um die Marke von 80 Dollar |
| RWE-Kursziel | 72 Euro |
| Nvidia | Marke von 240 Dollar |
| Affirm-Umsatzprognose | 1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar |
| DER AKTIONÄR | Kurschancen von bis zu 150 Prozent |
Zusammenfassung: Der Aktionär beschreibt ein freundliches Marktumfeld mit einem DAX-Plus von 0,6 Prozent und nennt bei Bitcoin, Öl WTI, Silber sowie mehreren Aktien mögliche marktbewegende Impulse.
Binance-Gründer CZ rät jungen Anlegern von einem All-in ab
BTC-ECHO berichtet über Changpeng „CZ“ Zhao, den Gründer von Binance, und dessen Entscheidung aus dem Jahr 2014, ein Apartment zu verkaufen und stattdessen Bitcoin zu kaufen. Der Bitcoin-Kurs lag damals unterhalb der 1.000-US-Dollar-Marke.
Der 49-jährige Geschäftsmann soll heute über ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar verfügen. Zhao sprach während der Community-Fragerunde des Binance Clubhouse Bali 2026 über seine damalige Entscheidung und erklärte, dass er jungen Anlegern heute nicht empfehlen würde, ihr Apartment zu verkaufen und alles auf eine Karte zu setzen, wenn dies den Großteil ihres Vermögens ausmache.
„Ich würde niemandem raten, sein Apartment zu verkaufen, um alles auf eine Karte zu setzen, wenn es den Großteil seines Vermögens ausmacht.“
Nach Darstellung von BTC-ECHO betonte Zhao, dass jeder solche Entscheidungen selbst treffen müsse, weil Kryptopreise stark schwankten und Anleger die Risiken verstehen müssten. Sein eigenes Vertrauen in den langfristigen Erfolg von Bitcoin sei damals sehr groß gewesen, sein Lebensstil habe jedoch nicht davon abgehangen. Selbst wenn der BTC-Kurs auf Null fallen würde, käme Zhao damit zurecht.
Langfristig glaubt Zhao laut BTC-ECHO weiterhin an ein Wachstum von Kryptowährungen. Sowohl Bitcoin als auch BNB könnten erheblich zulegen; dies gelte ebenso für andere starke Krypto-Projekte.
Für die meisten Menschen empfiehlt der Binance-Gründer heute einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz. Anleger sollten einen kleinen Teil ihres Einkommens – laut seiner Empfehlung 1, 5 oder 10 Prozent – regelmäßig investieren, ohne dass der eigene Lebensstandard beeinträchtigt werde.
„Nehmt einen kleinen Teil eures Einkommens – sagen wir 1, 5 oder 10 Prozent, was auch immer, ohne dass es euren Lebensstandard beeinträchtigt – und kauft regelmäßig ein bisschen was von der Kryptowährung, die euch gefällt“.
Die Wahl müsse nicht ausschließlich auf Bitcoin fallen, sollte sich aber zumindest auf einen der Top-Coins und nicht auf „irgendeine Kryptowährung“ richten.
- Kein Verkauf des Apartments, wenn dadurch der Großteil des Vermögens auf eine Anlage entfällt.
- Berücksichtigung der starken Schwankungen von Kryptopreisen.
- Regelmäßige Investitionen über einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz.
- Auswahl von Bitcoin, einem Top-Coin oder einem anderen starken Krypto-Projekt statt „irgendeine Kryptowährung“.
Zusammenfassung: BTC-ECHO stellt CZs frühere Bitcoin-Investition der heutigen Empfehlung gegenüber, schrittweise und mit einem kleinen Teil des Einkommens zu investieren.
WirtschaftsWoche: Kritik an Bitcoin und Warnungen vor Systemrisiken
Die WirtschaftsWoche veröffentlicht ein Interview mit Co-Pierre Georg, dem Leiter des Centre for Digital Economics der Frankfurt School of Finance. Der 44-Jährige beschreibt, dass er ursprünglich skeptisch gewesen sei und mit intensiverer Beschäftigung mit Bitcoin zunehmend kritischer geworden sei.
Georg nennt Risiken für das Kryptosystem und gesellschaftliche Nebenwirkungen. Als ein Beispiel führt er das US-Unternehmen Strategy an, das in den vergangenen Jahren massiv Bitcoin gekauft habe. Das Unternehmen habe wiederholt neues Geld aufgenommen und in Bitcoin investiert; dieses Modell sei ins Stocken geraten, als der Kryptomarkt einbrach.
Um weiteres Kapital von Anlegern zu erhalten, habe Strategy eine hochverzinsliche Vorzugsaktie ausgegeben, für die das Unternehmen immer höhere Zinsen zahlen müsse. Die Dividendenrendite liege mittlerweile bei etwa zwölf Prozent. Georg erklärt dazu, hohe Zinsen seien nicht unbedingt etwas Gutes, sondern vor allem ein Zeichen für ein hohes Risiko.
Strategy habe wiederholt Bitcoin verkauft, um den Druck abzufedern. Nach Georgs Einschätzung könne jedoch konstanter Verkaufsdruck entstehen. Der Indexanbieter MSCI prüfe, ob Unternehmen wie Strategy, deren Geschäftsmodell im Grunde darin bestehe, Bitcoin zu kaufen, aus den Indizes ausgeschlossen werden sollten. Dadurch könnte Strategy aus vielen ETFs fallen und mechanischer Kaufdruck wegfallen.
Georg glaubt nicht, dass Strategy schnell pleitegeht. Sollten sich die Kurse jedoch nicht stabilisieren, könnten die rund 840.000 Bitcoin nach und nach auf den Markt kommen. Zugleich betont er, Bitcoin stehe und falle nicht mit Strategy; es gebe nur wenige Risiken, die Bitcoin wirklich zu Fall bringen könnten.
Als mögliche wirkliche Krise nennt Georg Probleme bei Tether, dem größten Emittenten von Stablecoins. Stablecoins seien an den Wert einer Fiatwährung wie den Dollar gekoppelt und sollten nicht im Kurs schwanken. Nach seiner Darstellung werde jedoch nur ein sehr kleiner Anteil des Stablecoin-Volumens für Zahlungen verwendet; der allergrößte Teil diene dem Market-Making und damit der Liquiditätsversorgung von Kryptobörsen.
Wenn der Tether-Stablecoin seine Bindung an den Dollar verliere, könne es auf Kryptobörsen zu unterschiedlichen Preisen kommen. Im Zweifel könnten Börsen Auszahlungen stoppen. Georg warnt vor selbstverstärkenden Effekten, durch die weitere Anleger aus dem Markt getrieben werden könnten.
Als weiteren Kritikpunkt nennt er die aus seiner Sicht zu lange fehlende vollständige Wirtschaftsprüfung von Tether. Eigenen Angaben zufolge machten Bitcoin drei Prozent der Einlagen aus, während etwa drei Viertel in US-Staatsanleihen und Cash lägen. Georg unterstellt Tether nicht grundsätzlich falsche Zahlen, hält die Kapitalisierung im Verhältnis zu den Risiken jedoch für problematisch.
| Thema | Angabe der WirtschaftsWoche |
|---|---|
| Dividendenrendite der Strategy-Vorzugsaktie | etwa zwölf Prozent |
| Bitcoin-Bestand von Strategy | rund 840.000 Bitcoin |
| Bitcoin-Anteil bei Tether | drei Prozent |
| Anteil in US-Staatsanleihen und Cash | etwa drei Viertel |
Beim möglichen fairen Wert von Bitcoin nennt Georg keinen Preis. Er verweist darauf, dass dafür auch die tatsächliche Nutzung der Kryptowährung betrachtet werden müsse.
Nach den im Interview genannten Industriedaten liege das globale Zahlungsvolumen pro Jahr in der Größenordnung von 700 bis 850 Millionen Dollar. Dem stehe gegenüber, dass die Forschung allein durch Anlagebetrug Bitcoin-Zahlungen in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar über drei Jahre identifiziert habe.
Die von Chainalysis genannte Quote, wonach ein Prozent aller Krypto-Transaktionen einen kriminellen Bezug habe, bezeichnet Georg als eine der größten Selbsttäuschungen der Kryptoindustrie. Bei dieser Berechnung würden auch Transaktionen aus Market-Making und andere technische Transaktionen einfließen.
Georg vertritt die Auffassung, Bitcoin sei als Zahlungsmethode für illegales Glücksspiel gestartet und als Zahlungsmittel des Darknets groß geworden. Nach aktueller Forschung werde Bitcoin weiterhin in großem Umfang für Verbrechen genutzt. Käufer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen stellten aus seiner Sicht Liquidität für solche illegalen Zahlungen zur Verfügung.
„Wer heute Bitcoin und Co. kauft, stellt aus meiner Sicht Liquidität für diese illegalen Zahlungen zur Verfügung.“
Die WirtschaftsWoche berichtet, Georg sehe auch bei Betrug, Sanktionsumgehung und der Verwendung im Bereich Kinderpornographie gesellschaftliche Nebenwirkungen. Er widerspricht dem Vergleich mit Bargeld und erklärt, Kinderpornographie und Anlegerbetrug seien keine Bargeldgeschäfte. Kryptowährungen seien im Darknet quasi offizielles Zahlungsmittel.
Zusammenfassung: Die WirtschaftsWoche stellt Warnungen von Co-Pierre Georg zu Strategy, Tether, der Kapitalisierung des Kryptosektors und der Nutzung von Bitcoin für illegale Zahlungen dar.
SHRINCS soll Bitcoin gegen mögliche Quantenangriffe absichern
Blocktrainer berichtet am 29.08.2026 um 14:00 Uhr über einen neuen BIP-Entwurf mit dem Namen SHRINCS. Vorgesehen sind quantensichere und kompakte, hashbasierte Bitcoin-Signaturen sowie ein sicherer Fallback nach einer Wallet-Wiederherstellung.
SHRINCS versucht, einen Zielkonflikt zwischen zusätzlichem Blockspace und sicherer Wiederherstellung zu lösen. Im normalen Betrieb soll ein kompakter Stateful-Pfad den zusätzlichen Platzbedarf begrenzen; geht der Wallet-Zustand verloren, soll ein größerer Stateless-Pfad weiterhin eine sichere Ausgabe der Bitcoin ermöglichen.
Blocktrainer betont, dass dies noch keine abschließende Antwort auf Bitcoins mögliches Quantenproblem sei. Der BIP-Draft mache aus einer Forschungsrichtung jedoch einen konkreten technischen Vorschlag, den Entwickler und Kryptografen prüfen könnten.
Der mögliche Angriff durch Quantencomputer beruht laut Beitrag darauf, dass aus einem sichtbaren öffentlichen Schlüssel der private Schlüssel berechnet und dadurch Bitcoin ausgegeben werden könnten. Einen Quantencomputer, der dazu in der Lage wäre, gebe es noch nicht; das mögliche Schadensausmaß sei jedoch zu groß, um das Szenario zu ignorieren.
Ein zentrales Problem quantenresistenter Signaturen ist ihre Größe. Heutige Schnorr-Signaturen auf Basis elliptischer Kurven benötigten lediglich 64 Byte, während viele Post-Quantum-Verfahren Signaturen von mehreren Kilobyte erzeugten. Dadurch passten weniger Transaktionen in einen Block, was die Netzwerkgebühren anfachen dürfte.
Der SHRINCS-Entwurf enthält laut Blocktrainer kryptografische Algorithmen und eine ausführbare Referenzimplementierung. Diese sei lediglich zur Überprüfung der Spezifikation vorgesehen und noch nicht für den produktiven Einsatz geeignet.
SHRINCS stützt seine Sicherheit nicht auf elliptische Kurven, sondern verwendet SHA-256 und darauf aufgebaute Hashstrukturen. Der Entwurf behält dabei die grundsätzliche Trennung zwischen privatem und öffentlichem Schlüssel bei.
Der Stateful-WOTS+C-Pfad verwendet pro Einmalschlüssel 32 parallele Hashketten mit Positionen zwischen 0 und 15. Die Signatur enthält außerdem einen Merkle-Pfad, mit dem der Verifizierer die Stateful-Wurzel rekonstruiert und mit dem entsprechenden Bestandteil des 48 Byte großen SHRINCS-Public-Keys vergleicht.
| Signatur beziehungsweise Schlüssel | Größe oder Bereich |
|---|---|
| Heutige Schnorr-Signaturen | 64 Byte |
| SHRINCS-Public-Key | 48 Byte |
| SHRINCS Stateful-Signaturen | 548 bis 4.619 Byte |
| Stateless-Signaturen | 5.777 Byte |
| Standardisiertes hashbasiertes Post-Quantum-Verfahren | 7.856 Byte |
Die kleineren Stateful-Signaturen setzen voraus, dass Einmalschlüssel nicht wiederverwendet werden. Beim Signieren werden Zwischenwerte aus den Hashketten offengelegt. Werden dieselben Einmalschlüssel für zwei verschiedene Nachrichten verwendet, könnten zusätzliche Informationen ausreichen, um eine gültige Signatur für eine andere Nachricht zu konstruieren.
Deshalb führt die Wallet einen persistenten Counter. Dieser beginnt bei 0 und wird für jede erzeugte Stateful-Signatur erhöht. Der neue Counter-Wert muss dauerhaft gespeichert werden, bevor die Wallet die Signatur an die aufrufende Software zurückgibt; ein Zurücksetzen durch ein Backup darf nicht erfolgen.
Nach einer Wiederherstellung kann ein alter Zählerstand dazu führen, dass ein Einmalschlüssel erneut verwendet wird. Der Entwurf verlangt daher geschützten, dauerhaften und möglichst gegen Rollbacks abgesicherten Speicher. Auch paralleles Signieren mit demselben Schlüssel auf mehreren Geräten wäre gefährlich.
Der besondere Ansatz von SHRINCS besteht in der Verbindung zweier Signaturpfade unter einem 48 Byte großen öffentlichen Schlüssel. Der Stateful-Pfad benötigt den persistenten Counter und erzeugt Signaturen zwischen 548 und 4.619 Byte; der Stateless-Pfad benötigt keinen persistenten Counter und erzeugt stets 5.777 Byte große Signaturen.
Solange der Wallet-Zustand intakt ist, soll der kompaktere Stateful-Pfad verwendet werden. Ist der Counter verloren, beschädigt oder unsicher, muss die Wallet Stateful-Signaturen verweigern und auf den größeren Stateless-Pfad wechseln. Nach der Wiederherstellung mit einem Seed kann sie dadurch weiterhin eine gültige Signatur erzeugen.
Der Entwurf legt laut Blocktrainer noch nicht fest, wie SHRINCS-Schlüssel aus einer Wallet-Mnemonic abgeleitet werden. Ebenso seien Bitcoin-Sighash-, Script-, Konsens- und Aktivierungsregeln nicht enthalten.
SHRINCS wurde noch keine BIP-Nummer zugewiesen und der Status lautet weiterhin „Draft“. Der formale Sicherheitsbeweis für die konkrete Konstruktion und ihre Parameter steht noch aus. Durch den Draft werde im Bitcoin-Netzwerk nichts aktiviert und Schnorr werde nicht ersetzt.
- Chance: Der Stateful-Pfad kann Signaturen zwischen 548 und 4.619 Byte ermöglichen.
- Absicherung: Der Stateless-Pfad benötigt keinen persistenten Counter.
- Risiko: Einmalschlüssel dürfen nicht wiederverwendet werden.
- Offene Punkte: Sicherheitsbeweis, Sighash, Script, Konsens und Aktivierung sind noch nicht abschließend festgelegt.
Zusammenfassung: Blocktrainer beschreibt SHRINCS als konkreten, aber noch nicht aktivierten Draft für quantensichere Bitcoin-Signaturen mit einem kompakten Stateful-Pfad und einem größeren Stateless-Fallback.
Ransomware-Gruppe fordert 2 Millionen in Bitcoin
Golem.de führt als Meldung „Rhysida: Ransomware-Gruppe will 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT“. Der bereitgestellte Inhalt besteht jedoch überwiegend aus Hinweisen zur Cookie-Zustimmung, Werbung, Tracking und technischen Voraussetzungen der Website.
Als konkrete inhaltliche Angabe aus dem Titel wird eine Forderung der Ransomware-Gruppe Rhysida in Höhe von 2 Millionen in Bitcoin gegenüber der Berliner Landes-IT genannt. Weitere nutzbare Fakten zum Angriff, zum Zeitpunkt oder zum Stand der Verhandlungen sind im übermittelten Inhalt nicht enthalten.
Zusammenfassung: Golem.de nennt eine Bitcoin-Forderung von 2 Millionen durch die Ransomware-Gruppe Rhysida gegenüber der Berliner Landes-IT.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Bedeutung liegt nicht in einzelnen Kurszielen, sondern in der wachsenden Spannweite zwischen institutioneller Nutzung, systemischen Risiken und technischer Vorsorge. Bitcoin bleibt damit ein chancenreiches, aber ausgesprochen voraussetzungsvolles Anlage- und Infrastruktursystem.
Für Anleger ist eine begrenzte, regelmäßige Beteiligung deutlich belastbarer als eine übermäßige Konzentration des Vermögens. Gleichzeitig zeigen Abhängigkeiten von Finanzierungsmodellen, Stablecoins und Marktliquidität, dass auch Bitcoin indirekten Ansteckungsrisiken ausgesetzt ist.
Technische Projekte wie SHRINCS sind strategisch relevant, befinden sich aber noch in einem frühen Prüfstadium. Ihre Bedeutung entsteht erst durch belastbare Sicherheitsnachweise, klare Aktivierungsregeln und eine fehlerfreie praktische Umsetzung.
Die Verbindung von Bitcoin mit Erpressungsforderungen unterstreicht zudem die politische und gesellschaftliche Angriffsfläche des gesamten Sektors. Sie kann strengere Kontrollen fördern, ohne die technologische Entwicklung grundsätzlich zu beenden.
Kurzfazit: Bitcoin besitzt langfristiges Potenzial, bleibt aber nur dann zukunftsfähig, wenn Risikomanagement, Markttransparenz und technische Sicherheitsstandards gleichermaßen vorankommen.
Quellen:
- Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen
- Opening Bell: Öl WTI, Bitcoin, Silber, Nvidia, Marvell Technology, PayPal, Affirm Holdings, IMAX
- Krypto-Milliardär verkaufte 2014 sein Haus für Bitcoin: Was er jungen Anlegern heute rät
- Bitcoin-Kritik: Co-Pierre Georg warnt vor Risiken bei Kryptowährungen
- Neuer BIP-Entwurf: SHRINCS – So sollen quantensichere Bitcoin-Signaturen alltagstauglich werden
- Rhysida: Ransomware-Gruppe will 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT