Bitcoin-Rallye, Sberbank-Krypto-Kredite und Cyber-Erpressung in Berlin

Autor: Alexander Weipprecht

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Bitcoin steigt durch einen Short-Squeeze Richtung 80.000 US-Dollar, während Sberbank Krypto-Kreditsicherheiten plant und Quantenrisiken diskutiert werden. Changpeng Zhao hält langfristig 1.000.000 US-Dollar für möglich.

Bitcoin im Spannungsfeld zwischen Rallye, Milliarden-Liquidationen und ambitionierten Kurszielen: Zugleich zeigen neue Entwicklungen bei Sberbank, Quantencomputern und einem Cyberangriff auf Berlin, wie eng Chancen, Risiken und politische Fragen im Kryptomarkt miteinander verknüpft sind.

Bitcoin-Momentum: Rallye nimmt Kurs auf 80.000 USD

Der Kryptomarkt hat laut Wallstreet Online mit dynamischer Stärke zurückgemeldet. Bitcoin steuert demnach zielstrebig auf die Marke von 80.000 USD zu, wobei neben makroökonomischen Faktoren insbesondere ein massiver Short-Squeeze als Treiber genannt wird.

Durch den Kurssprung wurden laut dem Bericht Positionen im Umfang von 2 Milliarden Dollar liquidiert. Händler, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, mussten ihre Positionen durch Käufe schlagartig schließen, wodurch ein Kaskadeneffekt entstanden sei.

Als weiterer Faktor wird eine Flucht aus US-Staatsanleihen beschrieben. Zunehmende Eingriffe und Unsicherheiten am US-Schuldenmarkt könnten demnach das Vertrauen belasten und Kapital verstärkt in knappe Sachwerte wie Gold und Bitcoin lenken.

Nach dem Durchbrechen der Widerstände bleibe das Marktsentiment laut Wallstreet Online klar bullisch. Bei anhaltendem Druck auf das traditionelle Finanzsystem gilt das Erreichen der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 USD für viele Analysten als realistischer nächster Meilenstein, wobei kurzfristige Volatilität eingeplant bleibt.

AspektAngabe aus der Quelle
Liquidierte Positionen2 Milliarden Dollar
Angestrebte Marke80.000 USD
Genannter nächster Meilenstein100.000-Dollar-Marke

Infobox: Wallstreet Online führt den Short-Squeeze, die Unsicherheit am US-Schuldenmarkt und die mögliche Kapitalflucht in knappe Sachwerte als zentrale Faktoren der Bitcoin-Rallye an.

Sberbank will Bitcoin, Ether und USDT als Kreditsicherheit akzeptieren

Russlands größte Bank, die Sberbank, plant laut BeInCrypto, Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Tether (USDT) als Sicherheiten für Kredite zu akzeptieren. Vizechef Anatoly Popov teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit.

Die geplante Nutzung soll ausdrücklich als Kreditsicherheit und nicht als Zahlungsmittel erfolgen. Mit dem Inkrafttreten des digitalen Währungsgesetzes am 1. September bleibt eine Bezahlung mit Kryptowährungen in Russland verboten.

Popov erklärte, die Sberbank habe sich frühzeitig auf die neue Regelung vorbereitet und arbeite bereits mit digitalen Vermögenswerten. Die Erweiterung des Angebots hänge jedoch von weiteren Bedingungen und der Zustimmung der russischen Zentralbank ab.

„Wir planen, nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum und den Stablecoin Tether als Kreditsicherheit zu akzeptieren, nachdem die Zentralbank diese natürlich für den öffentlichen Umlauf zulässt“, berichtete BeInCrypto unter Berufung auf lokale Medien.

Russlands Präsident Wladimir Putin unterzeichnete das Gesetz am 4. August. Die Zentralbank veröffentlichte eine Woche später ihre erste genehmigte Liste, die nur drei Coins umfasste: Bitcoin, Ether und USDT.

Für die Zulassung wurden laut BeInCrypto eine bestimmte Größe, ein hohes tägliches Handelsvolumen und mindestens 5 Jahre Kurshistorie an ausländischen Börsen verlangt. Bitcoin, Ether und USDT erfüllten diese Vorgaben; andere Kryptowährungen wurden nicht zugelassen.

Kryptowährungen dürfen in Russland weiterhin nicht für Zahlungen verwendet werden. Eine Ausnahme gilt für Exporteure und Importeure im Außenhandel.

Konkrete Angaben zu Beleihungswert, Zinssatz und Startdatum machte Popov nicht. Alle Angaben seien von Genehmigungen abhängig, die die Zentralbank noch nicht erteilt habe.

BeInCrypto verweist zudem auf den wichtigen Zinssatz von 14% seit dem 28. August. Die Sberbank hatte im Dezember 2025 einen Pilotversuch für kredithinterlegte Kryptowährungen beendet und strebt eine digitale Depotstelle bis zum 1. Dezember an.

Geplante SicherheitenAngabe aus der Quelle
KryptowährungenBitcoin, Ether und USDT
Wichtiger Zinssatz14%
Begrenzung für nicht qualifizierte Investoren300.000 Rubel (etwa 3.632 USD) Krypto pro Jahr und pro Vermittler
Unterzeichnung des Gesetzes4. August
Inkrafttreten des Gesetzes1. September
Geplante digitale Depotstellebis zum 1. Dezember

Infobox: Die Sberbank plant eine kreditbezogene Nutzung von Bitcoin, Ether und USDT. Ein Startdatum sowie konkrete Konditionen wurden nicht genannt, und die Zustimmung der Zentralbank steht noch aus.

Quantencomputer und Bitcoin: Elon Musks Aussage liefert keinen Sicherheitsbeweis

Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über eine Debatte zur Frage, ob Quantencomputer Bitcoin künftig gefährden könnten. Elon Musk unterstützte demnach eine Randtheorie des Oxford-Physikers Tim Palmer, sprach dabei jedoch nicht über Bitcoin, private Schlüssel oder das Quantenproblem der Kryptowährung.

Musk antwortete am 29. August auf einen Beitrag des Institute of Art and Ideas zu Palmers Arbeit. Er stimmte der Aussage zu, dass das Universum aus festen Einheiten besteht. Daraus schlossen Trader und Investor Fred Krueger, Bitcoin sei bereits quantensicher; laut dem Bericht stellt Musks kurze Antwort jedoch keinen Beweis dafür dar.

Palmer ist seit 2003 Mitglied der Royal Society und entwickelt an der Universität Oxford Wettervorhersagemodelle. Sein Fachartikel erschien im März in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

In seiner Arbeit argumentiert Palmer, dass es in der Natur kein durchgehendes Kontinuum gebe und die Quantenverschränkung deshalb irgendwann an eine Grenze stoße. Diese Grenze setzt er bei aktuell verfügbaren Rechnern auf 200 bis 400 Qubits und geht davon aus, dass diese Zahl nie 1.000 überschreiten werde.

Die gewöhnliche Quantenphysik sieht laut Yahoo Finanzen Deutschland keine solchen Grenzen vor. Palmer bleibt daher in der Minderheit, bis ein Quantencomputer seine Theorie bestätigt.

Für das Knacken von Bitcoins Signaturen wären nach Schätzungen 835 logische Qubits nötig. Eine Studie von Han Luo und Kollegen aus dem Juli reduzierte diese Schätzung von früheren Angaben wie 1.098 und 1.175.

Die aktuelle Hardware ist von diesen Größenordnungen noch entfernt. IBM plant bis 2029 einen Rechner mit 200 logischen Qubits. Entwickler warten laut dem Bericht dennoch nicht auf neue physikalische Erkenntnisse, da bereits ein Vorschlag für eine Migration nach der Quantenzeit diskutiert wird.

Der Bitcoin-Kurs habe auf die Diskussion nicht reagiert. BTC lag laut Yahoo Finanzen Deutschland bei etwa 78.449 USD und verzeichnete einen Tagesanstieg von 1,17 %.

ThemaAngabe aus der Quelle
Von Palmer genannte Grenze200 bis 400 Qubits
Von Palmer genannte Obergrenze1.000
Geschätzter Bedarf zum Knacken von Bitcoins Signaturen835 logische Qubits
Frühere Schätzungen1.098 und 1.175
Geplanter IBM-Rechner bis 2029200 logische Qubits
Bitcoin-Kursetwa 78.449 USD
Tagesanstieg1,17 %

Infobox: Musks Aussage bezog sich nicht auf Bitcoin. Die Debatte dreht sich um Palmers Minderheitentheorie sowie um die Schätzung von 835 logischen Qubits, die zum Knacken von Bitcoins Signaturen erforderlich wären.

Changpeng Zhao erwartet Bitcoin bei 1.000.000 US-Dollar

Der Binance-Gründer Changpeng „CZ“ Zhao hält einen Bitcoin-Kurs von 1.000.000 US-Dollar laut BTC-ECHO für möglich. Viele Anleger hofften derzeit auf eine Rückeroberung der 100.000-US-Dollarmarke, Zhao erwartet langfristig jedoch eine deutlich größere Entwicklung.

Zhao äußerte sich auf der Nakamoto-Bühne der diesjährigen Bitcoin-Asia-Konferenz in Hongkong. Er erklärte, es wäre eine gute Sache, wenn der Bitcoin-Kurs die 1.000.000-US-Dollarmarke erreichen würde, und sagte, dies werde auch passieren.

„Ich denke, es wird viel schneller gehen“, sagte Changpeng „CZ“ Zhao laut BTC-ECHO.

Damit widerspricht Zhao nicht unmittelbar der Einschätzung von Markus Thielen, dem Forschungsleiter der Analysefirma 10x Research. Thielen hatte sich kritisch zu einer Bitcoin-Prognose von 1.000.000 US-Dollar bis zum Jahr 2030 geäußert.

Thielen bezeichnete diese Prognose als „unüberwindbare mathematische Hürde“. Seinen Berechnungen zufolge müsste das Netzwerk zusätzliche 15 Billionen US-Dollar an Nettozuflüssen anziehen. Das entspreche etwa einem Viertel des Gesamtwerts des US-Aktienmarktes und entbehre laut Thielen jeglicher historischer Grundlage.

Zhao sieht hingegen die Möglichkeit, dass Bitcoin bei der Marktkapitalisierung sogar an Gold vorbeiziehen könnte. Die Allokation staatlicher Währungsreserven werde sich seiner Einschätzung nach letztendlich in Richtung digitaler Vermögenswerte verlagern.

Neben Bitcoin und Ethereum dürfte Bitcoin laut Zhao mehr als 50 Prozent der strategischen Krypto-Bestände ausmachen. Bei der persönlichen Anlagestrategie rät der Binance-Gründer jedoch davon ab, sein eigenes Vorgehen nachzuahmen.

Zhao hatte im Jahr 2014 sein Apartment verkauft, um stattdessen Bitcoin zu kaufen. Den meisten Anlegern empfiehlt er heute einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz und regelmäßige Käufe mit einem kleinen Teil des Einkommens.

Sein Vermögen wird laut BTC-ECHO auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar geschätzt. Im April 2024 wurde Zhao wegen Verstößen gegen das US-Geldwäschegesetz zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt. Später begnadigte ihn Donald Trump und begründete dies mit einer „politischen Verfolgung“ durch die Biden-Regierung.

Prognose oder AngabeAngabe aus der Quelle
Genannte Bitcoin-Marke1.000.000 US-Dollar
Von vielen Anlegern erwartete Marke100.000 US-Dollar
Von Thielen genannter zusätzlicher Nettozufluss15 Billionen US-Dollar
Anteil strategischer Krypto-Beständemehr als 50 Prozent
Von Zhao genannte Einkommensanteile1, 5 oder 10 Prozent

Infobox: Changpeng Zhao erwartet Bitcoin langfristig bei 1.000.000 US-Dollar und hält eine schnellere Entwicklung für möglich. Markus Thielen bewertet eine solche Prognose bis 2030 dagegen kritisch und verweist auf erforderliche Nettozuflüsse von 15 Billionen US-Dollar.

Hacker fordern 30 Bitcoin vom Land Berlin

Eine Hacker-Gruppe fordert laut tagesschau.de 30 Bitcoin vom Land Berlin. Nach aktuellem Kurs entspricht die Forderung rund zwei Millionen Euro.

Die Gruppe soll in das Berliner Landesnetz eingedrungen sein und Daten gestohlen haben. Die Forderung wurde dem Bericht zufolge in einem Eintrag im Darknet veröffentlicht, also in einem Bereich des Internets, der nicht über die üblichen Suchmaschinen oder Browser zu finden ist.

Als Urheberin wird die Cyber-Erpresser-Gruppe Rhysida genannt. Laut dem Bericht bestätigten beteiligte Sicherheitskreise gegenüber „Spiegel“, dass es sich um Rhysida handle. Die IT-Sicherheitsexpertin Bianca Kastl, Mitglied im Chaos Computer Club, verwies auf einen ähnlichen Angriff auf die Landeshauptstadt Stuttgart.

Auf der englischsprachigen Darknet-Seite hieß es, sieben Tage lang könne auf die „exklusiven, einzigartigen und beeindruckenden Daten“ geboten werden. Während Insider im rbb von mindestens 100.000 gestohlenen Dateien gesprochen hatten, nannte die Rhysida-Gruppe mehr als 1,4 Millionen „files scanned“, also durchsuchte Dateien.

Unter den mutmaßlich erbeuteten Daten sollen sich rund 46.000 Verträge, mehr als 11.000 als vertraulich eingestufte Dokumente, knapp 6.000 Passwörter, rund 16.000 E-Mails und 148 IBAN-Kontonummern befinden. Außerdem soll die Gruppe Zugangsdaten von Führungskräften, Unterlagen zu Disziplinarverfahren und Analysen zur „Verletzlichkeit von Berlins Wasserversorgung“ besitzen.

Die Hacker veröffentlichten Ausschnitte aus verschiedenen Dokumenten als Beleg für den erfolgreichen Angriff. Ob diese Dokumente authentisch sind, konnte der rbb laut tagesschau.de nicht beurteilen.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger erklärte, das Land werde keine Erpressung zulassen. Gegen die mutmaßlichen Täter ermitteln das Landeskriminalamt und die Berliner Staatsanwaltschaft in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden des Bundes.

„Egal, in welcher Höhe und wie die Erpressung stattfindet: Wir werden nicht zulassen, dass diese Erpressung in der Bundeshauptstadt und in Berlin erfolgt“, sagte Iris Spranger laut tagesschau.de.

Die IT-Sicherheitsexpertin Kastl bewertet die Haltung des Senats als richtige Strategie, weil Zahlungen das Geschäftsmodell der Erpressergruppen finanzieren würden. Gleichzeitig bestehe das Risiko, dass andere kriminelle Gruppen die gestohlenen Daten kaufen und für ihre Machenschaften nutzen.

Der Angriff begann laut den Angaben früher als zunächst bekannt. Mindestens seit dem 7. August sollen Daten abgeflossen sein, am 14. August wurden die Senatsverwaltungen für Verkehr und Stadtentwicklung aus Sicherheitsgründen vom restlichen Landesnetz abgekoppelt.

Nach rbb-Informationen handelt es sich um den größten Cybervorfall, den das Land Berlin bisher erlebt hat. Der Angriff führte zu Einschränkungen bei vielen Bürgerdiensten.

AspektAngabe aus der Quelle
Lösegeldforderung30 Bitcoin
Wert der Forderung nach aktuellem Kursrund zwei Millionen Euro
Durchsuchte Dateien laut Rhysidamehr als 1,4 Millionen „files scanned“
Verträgerund 46.000
Vertrauliche Dokumentemehr als 11.000
Passwörterknapp 6.000
E-Mailsrund 16.000
IBAN-Kontonummern148
Beginn des Datenabflussesmindestens seit dem 7. August
Abkopplung von Senatsverwaltungen14. August
Stand des Berichts29.08.2026 • 11:33 Uhr

Infobox: Die Gruppe Rhysida fordert 30 Bitcoin vom Land Berlin und behauptet, mehr als 1,4 Millionen Dateien durchsucht zu haben. Das Land will laut Innensenatorin Iris Spranger nicht auf die Erpressung eingehen; Ermittlungen laufen.

Einschätzung der Redaktion

Die Bitcoin-Rallye bleibt trotz positiver Dynamik hochgradig anfällig für Rückschläge. Ein Short-Squeeze kann Kursgewinne beschleunigen, liefert jedoch keine stabile Grundlage für eine nachhaltige Neubewertung. Die Marke von 80.000 USD ist daher eher ein Belastungstest als ein verlässliches Signal für den Weg zu 100.000 USD.

Kurzfazit: Starkes Momentum, aber erhöhte Rückschlag- und Volatilitätsgefahr.

Einschätzung der Redaktion

Die geplante Nutzung von Bitcoin, Ether und USDT als Kreditsicherheit wäre ein wichtiger Schritt zur institutionellen Anerkennung digitaler Vermögenswerte in Russland. Solange konkrete Konditionen und die Zustimmung der Zentralbank fehlen, bleibt die praktische Bedeutung jedoch begrenzt. Zugleich zeigt die klare Trennung zwischen Sicherheiten und Zahlungsmitteln, dass die Öffnung kontrolliert und keineswegs umfassend erfolgt.

Kurzfazit: Bedeutendes Regulierungssignal, aber noch keine vollwertige Krypto-Integration.

Einschätzung der Redaktion

Elon Musks Zustimmung zu einer physikalischen Theorie ist kein belastbarer Nachweis für die Sicherheit von Bitcoin gegenüber Quantencomputern. Entscheidend sind technologische Fortschritte, realistische Bedrohungsmodelle und die rechtzeitige Umstellung der kryptografischen Verfahren. Dass bereits Migrationskonzepte diskutiert werden, ist deshalb sachgerechter als spekulative Entwarnung.

Kurzfazit: Keine Entwarnung; Vorbereitung auf quantensichere Verfahren bleibt entscheidend.

Einschätzung der Redaktion

Die Prognose von 1.000.000 US-Dollar besitzt vor allem Signalwirkung und sollte nicht mit einer belastbaren Kursprognose verwechselt werden. Für eine derart hohe Bewertung wären erhebliche Kapitalzuflüsse und eine deutlich breitere institutionelle Nutzung erforderlich. Der Dollar-Cost-Averaging-Ansatz ist im Vergleich zu extremen Einzelprognosen die wesentlich robustere Orientierung für Anleger.

Kurzfazit: Langfristig möglich, aber spekulativ und von massiver Adoption abhängig.

Einschätzung der Redaktion

Der Angriff ist vor allem wegen der möglichen Kombination aus sensiblen Verwaltungsdaten, Zugangsdaten und Informationen zur kritischen Infrastruktur von hoher Bedeutung. Eine Zahlung würde zwar kurzfristig keine verlässliche Datenlöschung garantieren und das Erpressungsmodell stärken. Entscheidend sind nun die rasche Absicherung kompromittierter Systeme, die Information Betroffener und eine dauerhafte Verbesserung der Sicherheitsarchitektur.

Kurzfazit: Schwerwiegender Sicherheitsvorfall mit möglichen langfristigen Folgen für Verwaltung und Bürger.

Quellen: