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title: Bitcoin-Rallye trifft auf Sicherheitsrisiken und Steuerstreit in Deutschland
canonical: https://www.krypto-magazin.de/bitcoin-rallye-trifft-auf-sicherheitsrisiken-und-steuerstreit-in-deutschland/
author: Alexander Weipprecht
published: 2026-10-03
updated: 2026-10-03
language: de
category: News
description: Bitcoin verzeichnete ein starkes drittes Quartal, doch Cyberangriffe, systemische Risiken und politische Debatten belasten den Kryptomarkt.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Rallye trifft auf Sicherheitsrisiken und Steuerstreit in Deutschland

> **Autor:** Alexander Weipprecht | **Veröffentlicht:** 2026-10-03

**Zusammenfassung:** Bitcoin verzeichnete ein starkes drittes Quartal, doch Cyberangriffe, systemische Risiken und politische Debatten belasten den Kryptomarkt.

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Bitcoin steht zwischen neuer Dynamik und wachsenden Risiken: Während starke Quartalszahlen und ein möglicher Ausbruch in Richtung 90.000 Dollar die Anleger hoffen lassen, zeigen Cyberangriffe, geopolitische Spannungen und die Steuerdebatte die verletzlichen Seiten des Kryptomarktes. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen, kontroversen Einschätzungen und entscheidenden Kursmarken.

## Bitcoin zwischen Rallye, Sicherheitsrisiken und politischer Debatte

## Finanzprofessor warnt vor systemischen Risiken

Auf der Finanzmesse Finance26 in Frankfurt hat der Finanzprofessor Co-Pierre Georg vor den Risiken von Bitcoin gewarnt. Nach Angaben von **n-tv.de** äußerte er sich in einem Interview skeptisch zum Bitcoin-Hype und verwies insbesondere auf „systemische Risiken“.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Risiken des Kryptomarktes sowie die Ursachen der starken Volatilität. Der Professor erklärte, warum die Kurse von Kryptowährungen besonders schwankungsanfällig sind und weshalb er Bitcoin nicht uneingeschränkt überzeugt gegenübersteht.

> „Wegen systemischer Risiken“

**Infobox:** Quelle: n-tv.de. Finanzprofessor Co-Pierre Georg warnt vor Bitcoin und spricht über systemische Risiken sowie die Ursachen der Volatilität.

## Bitget verliert fast 388 Millionen Dollar durch Cyberangriff

Die Krypto-Börse Bitget ist nach einem schweren Cyberangriff mit einem Verlust von fast 388 Millionen Dollar konfrontiert. Wie **Der Aktionär** berichtet, rechnet die Börse kaum damit, einen größeren Teil der gestohlenen Vermögenswerte zurückzuerhalten.

Bislang konnten Ermittler rund 1,1 Millionen Dollar einfrieren. Bitget-Chefin Gracy Chen erklärte gegenüber CNBC, sie rechne nicht damit, viele der Gelder wiederzusehen, da bei früheren Angriffen auf Krypto-Börsen die Rückholung gestohlener Token fast nie gelungen sei.

Die eingefrorenen 1,1 Millionen Dollar befinden sich laut Bericht noch nicht auf den Konten der Plattform. Chen betonte zugleich, dass die Guthaben der Kunden zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen seien und Handelsplätze nachweisen müssten, wie sie Nutzer im Ernstfall absichern.

## Schutzfonds nach dem Angriff wieder aufgefüllt

Bitget versucht, den Schaden aus eigenen Mitteln abzufedern. Vor dem Diebstahl verfügte der hauseigene Schutzfonds über mehr als 464 Millionen Dollar, nach dem Angriff sank das Polster laut Berechnungen von Bloomberg auf unter 200 Millionen Dollar.

Das Unternehmen füllte den Fonds anschließend wieder auf über 300 Millionen Dollar auf. Der jüngste Reservenachweis vom 29. September wies zudem eine Deckungsquote von 131 Prozent aus; alle 19 geprüften Krypto-Werte seien zu mehr als 100 Prozent hinterlegt.

Der Geschäftsbetrieb normalisierte sich laut **Der Aktionär** schrittweise. Auszahlungen für Bitcoin, Ether und den Stablecoin USDT liefen bereits wieder, während weitere Kryptowährungen und Fiat-Dienste am Freitag folgen sollten.

| Kennzahl | Angabe | 

| Abgeflossene Vermögenswerte | Fast 388 Millionen Dollar | 

| Eingefrorener Betrag | Rund 1,1 Millionen Dollar | 

| Schutzfonds vor dem Angriff | Mehr als 464 Millionen Dollar | 

| Schutzfonds nach dem Angriff | Unter 200 Millionen Dollar | 

| Aufgefüllter Schutzfonds | Über 300 Millionen Dollar | 

| Deckungsquote | 131 Prozent | 

| Geprüfte Krypto-Werte | 19 | 

**Infobox:** Quelle: Der Aktionär. Bitget verlor fast 388 Millionen Dollar, füllte seinen Schutzfonds auf über 300 Millionen Dollar auf und wies eine Deckungsquote von 131 Prozent aus.

## Angriff über externe Sicherheitsdienstleister

Die Untersuchungen von Mandiant, einer Tochter von Google Cloud, und dem Krypto-Forensiker SlowMist legten laut **Der Aktionär** gravierende Sicherheitslücken offen. Die Angreifer attackierten zwei Sicherheitsprodukte externer Dienstleister und nutzten bereits am 31. August eine bis dahin unbekannte Schwachstelle aus.

Über diese Lücke erlangten die Täter interne Zugriffsrechte und umgingen die regulären Auszahlungsschranken. Dafür mussten sie die privaten Schlüssel der Krypto-Wallets nicht stehlen.

Gracy Chen bezeichnete das Vorgehen als äußerst anspruchsvoll. Die Hacker löschten nach den Transaktionen gezielt ihre Spuren; ob nordkoreanische Hackergruppen hinter dem Angriff stehen, ließen die Ermittler zunächst offen.

Der Vorfall macht nach Einschätzung des Berichts die Abhängigkeit der Branche von externer Sicherheitssoftware sichtbar. Bitget versucht, den Vertrauensverlust durch eigene Kapitalreserven zu begrenzen, der Verlust von knapp 388 Millionen Dollar belastet die Plattform jedoch erheblich.

**Infobox:** Quelle: Der Aktionär. Die Täter nutzten eine unbekannte Schwachstelle in Sicherheitsprodukten externer Dienstleister und umgingen Auszahlungsschranken ohne den Diebstahl privater Schlüssel.

## Bitcoin beendet erstmals seit 13 Jahren drei Sommermonate im Plus

Bitcoin hat laut **Yahoo Finanzen Deutschland** erstmals in seiner Geschichte den Juli, August und September mit positiven Ergebnissen abgeschlossen. Die Serie führte im dritten Quartal zu einem Gewinn von 42,71 Prozent und beendete drei negative Quartale in Folge.

Zum Zeitpunkt des Berichts notierte BTC bei 83.702 USD, was einem Rückgang von 0,15 Prozent innerhalb von 24 Stunden entsprach. Die Monatsentwicklung laut CoinGlass zeigte im Juli einen Anstieg von 7,36 Prozent, im August von 24,95 Prozent und im September von 6,33 Prozent.

| Zeitraum | Bitcoin-Entwicklung | 

| Juli | +7,36% | 

| August | +24,95% | 

| September | +6,33% | 

| Drittes Quartal | +42,71% | 

Besonders stark war die Entwicklung zwischen dem 17. und 23. August. Bitcoin legte in dieser Woche um 14.775 USD zu, der größte Wochengewinn in USD, der laut den Aufzeichnungen je erzielt wurde.

Der Anstieg folgte, nachdem die US-Treasury ihre Rückkäufe langfristiger Anleihen auf mindestens 4 Milliarden USD pro Aktion verdoppelt hatte. Gleichzeitig verzeichnete die Nachfrage nach Spot-ETFs ihre stärkste Woche seit Oktober 2025.

## September durchbricht langjähriges Muster

Bis 2026 folgte auf jeden grünen August seit 2013 ein roter September. Das Muster trat laut **Yahoo Finanzen Deutschland** 2013, 2017, 2020 und 2021 auf.

Historisch gilt der September zudem als schwacher Monat mit einem durchschnittlichen Verlust von 2,41 Prozent. Im Jahr 2026 schloss der Monat hingegen mit einem Plus von 6,33 Prozent und markierte zugleich das vierte grüne Monatsende in Folge.

Mit einem Quartalsgewinn von 42,71 Prozent erzielte Bitcoin das zweitbeste dritte Quartal seiner Geschichte. Nur 2017 war mit einem Anstieg von 80,41 Prozent stärker; Q3 2013 erreichte 40,6 Prozent und Q3 2021 25,01 Prozent.

| Drittes Quartal | Entwicklung | 

| Q3 2017 | +80,41% | 

| Q3 2026 | +42,71% | 

| Q3 2013 | +40,6% | 

| Q3 2021 | +25,01% | 

| Durchschnittliches drittes Quartal | +8,67% | 

| Median des dritten Quartals | +2,29% | 

Trotz der Erholung liegt Bitcoin im Jahresverlauf weiterhin zurück. Nach Rückgängen von 22,2 Prozent im ersten Quartal, 14,09 Prozent im zweiten Quartal und 23,07 Prozent im vierten Quartal 2025 notiert BTC weiterhin rund 4 Prozent unter dem Eröffnungskurs von 87.498 USD für 2026.

Außerdem liegt der Kurs etwa 34 Prozent unter dem Rekordwert bei fast 126.000 USD.

**Infobox:** Quelle: Yahoo Finanzen Deutschland. Bitcoin verzeichnete im dritten Quartal 2026 ein Plus von 42,71 Prozent und durchbrach erstmals seit 13 Jahren das Muster eines roten Septembers nach einem grünen August.

## Stimmungsindikator erholt sich von langer Angstphase

Auch die Marktstimmung drehte laut **Yahoo Finanzen Deutschland** deutlich. Der Crypto Fear and Greed Index fiel am 12. Februar auf 5 und blieb anschließend 106 Tage in Folge unter 50, bis zum 19. August.

Diese Phase war die drittlängste Angstperiode in der achtjährigen Geschichte des Index. Bis zum 25. August stieg der Sentiment-Wert auf 74, den höchsten Stand seit Oktober 2025; am 30. September lag er bei 71.

Ein Chart von LookIntoBitcoin vergleicht Kurs und Stimmung mit früheren Marktzyklen. Anfang 2019 und Anfang 2023 eroberte Bitcoin jeweils ein nach dem letzten Zyklus-Hoch verlorenes Niveau zurück, worauf sich das Sentiment von Angst zu Gier bewegte.

2026 wiederholte Bitcoin dieses Muster laut Bericht bei etwa 83.000 USD, ungefähr drei Monate nach den Tiefs von Ende Juni. Der Rückgang fiel mit über 50 Prozent vom Höchststand jedoch geringer aus als in früheren Zyklen, in denen Bitcoin etwa 84 Prozent im Jahr 2018 und 77 Prozent im Jahr 2022 verlor.

**Infobox:** Quelle: Yahoo Finanzen Deutschland. Der Fear and Greed Index fiel auf 5, lag 106 Tage unter 50 und stieg bis zum 25. August auf 74.

## 87.498 USD als zentrale Hürde

Für den weiteren Jahresverlauf richtet sich der Blick laut **Yahoo Finanzen Deutschland** auf den Jahresstart bei 87.498 USD. Ein Überschreiten dieser Marke würde Bitcoin für 2026 ins Plus drehen.

Historisch war der Oktober häufig positiv: Seit 2013 erzielte der Monat in abgeschlossenen Jahren im Median einen Gewinn von 14,71 Prozent und schloss 10 von 13 Mal im Plus. Das vierte Quartal brachte im Median eine Rendite von 47,73 Prozent.

Nach jedem früheren Quartalsgewinn von mehr als 15 Prozent im dritten Quartal – 2013, 2017, 2020 und 2021 – schloss auch das vierte Quartal positiv. Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass vier Fälle eine kleine Stichprobe darstellen und vergangene Ergebnisse keine Garantie sind.

Auf der Unterseite könnte ein nachhaltiger Schlusskurs unter der zurückeroberten Marke von 83.000 USD das beschriebene Fraktal schwächen. Als mögliche richtungsweisende Ereignisse nennt der Bericht die Sitzung der US-Notenbank am 27. und 28. Oktober sowie die US-Zwischenwahlen im November.

| Marke oder Ereignis | Angabe | 

| Jahresstart 2026 | 87.498 USD | 

| Zurückeroberte Marke | 83.000 USD | 

| Oktober-Median seit 2013 | +14,71% | 

| Positive Oktober-Schlüsse | 10 von 13 | 

| Medianrendite des vierten Quartals | +47,73% | 

| Sitzung der US-Notenbank | 27. und 28. Oktober | 

**Infobox:** Quelle: Yahoo Finanzen Deutschland. Die Marke von 87.498 USD gilt als erste Hürde für eine positive Jahresbilanz, während ein Schlusskurs unter 83.000 USD das Erholungsmuster schwächen könnte.

## Krypto-Gewinne: Streit über die steuerliche Behandlung

In Deutschland wird über eine stärkere Besteuerung von Kryptogewinnen diskutiert. Wie **politik&kommunikation** berichtet, will Finanzminister Lars Klingbeil die einjährige Haltefrist abschaffen, nach der Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowerten bislang steuerfrei sind.

Stattdessen sollen Krypto-Gewinne künftig wie Aktiengewinne mit der Abgeltungsteuer belegt werden. Die Debatte wird in einem Pro-und-Contra-Format geführt.

## Pro: Steuerliche Gleichbehandlung und Anpassung an die Realität

Kevin Kühnert, Bereichsleiter Steuern, Verteilung und Lobbyismus bei Finanzwende e.V., unterstützt die geplante Änderung. Er argumentiert, dass die weitgehende steuerliche Verschonung von Kryptogewinnen beendet werden sollte, weil die große Mehrheit der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt aus Einkommen bestreite, auf das Steuern und Abgaben anfielen.

Auch Kapitalerträge seien zu versteuern. Dass Gewinne aus Spekulationen mit Kryptowerten nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr bislang steuerfrei sein können, widerspreche nach seiner Einschätzung dem Gerechtigkeitsempfinden der meisten Menschen.

Die frühere Einordnung von Kryptowerten als private Veräußerungsgeschäfte sei verständlich gewesen, als Krypto noch ein Nischenphänomen war. Für Millionen Kunden stark wachsender Neobroker seien Bitcoin und Co. inzwischen jedoch nur einen Klick von Wertpapieren entfernt und würden als weitere Möglichkeit der Wertanlage betrachtet.

Kühnert führt außerdem an, dass die Bundesregierung einerseits die Wachstumsschwäche Deutschlands und fehlende private Investitionen beklage, andererseits aber private Investitionen mittels eines Deutschlandfonds stärken wolle. Eine steuerliche Begünstigung von Kryptogewinnen dürfe dann nicht als Pull-Effekt weg von der Realwirtschaft und hin zu Bitcoin wirken.

**Infobox:** Quelle: politik&kommunikation. Kevin Kühnert befürwortet die Abschaffung der Haltefrist mit dem Argument der steuerlichen Gleichbehandlung und der veränderten Nutzung von Kryptowerten.

## Contra: Haltefrist als Standortvorteil

Sven Wagenknecht, Chefredakteur von BTC-ECHO, hält die Abschaffung der Krypto-Haltefrist für einen Fehler. Sie treffe aus seiner Sicht gerade diejenigen, die Bitcoin und andere Kryptowerte langfristig hielten, statt kurzfristig zu spekulieren.

Wagenknecht kritisiert zudem, dass die Debatte im Frühjahr im Zusammenhang mit einem Einnahmepaket begonnen habe, in dem auch höhere Tabaksteuern sowie Zucker- und Plastikabgaben genannt wurden. Eine Zukunftstechnologie kommunikativ in diese Reihe zu stellen, zeige aus seiner Sicht ein fragwürdiges politisches Verständnis von Krypto.

Fragwürdig seien auch die erwarteten Einnahmen. Zunächst seien die Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität sowie die Krypto-Besteuerung gemeinsam mit zwei Milliarden Euro veranschlagt worden, ohne offenzulegen, welcher Anteil auf Krypto entfallen sollte.

Im aktuellen Entwurf stünden für 2027 nun null Euro Mehreinnahmen und für 2028 lediglich 160 Millionen Euro. Zusätzlich äußert Wagenknecht rechtliche Zweifel an einer dauerhaften Steuerpflicht von Bitcoin, während Gewinne aus Gold, Fremdwährungen oder Kunst nach Ablauf der Haltefrist steuerfrei sein können.

Deutschland beklage fehlende Innovation und mangelnde internationale Wettbewerbsfähigkeit, während gleichzeitig einer der wenigen Standortvorteile im Krypto-Sektor verschwinden solle. Die Haltefrist sei aus seiner Sicht kein Steuergeschenk, sondern Bestandteil einer etablierten Systematik für private Wirtschaftsgüter.

| Jahr | Im Bericht genannte Mehreinnahmen | 

| 2027 | Null Euro | 

| 2028 | 160 Millionen Euro | 

**Infobox:** Quelle: politik&kommunikation. Sven Wagenknecht warnt vor Nachteilen für langfristige Anleger, rechtlichen Problemen und dem Verlust eines deutschen Standortvorteils.

## Bitcoin reagiert auf US-Arbeitsmarktdaten und einen Vorfall in der Straße von Hormus

Der Bitcoin-Kurs begann am Freitag, 1. Oktober, laut **BeInCrypto** bei 84.000 USD. Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten und sinkende Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank lösten zunächst eine Rallye aus, in deren Verlauf Bitcoin fast auf 87.000 USD stieg.

Am Ende des Tages lag der Kurs wieder beim Ausgangskurs. Innerhalb eines Tages gewann und verlor der Markt dabei 50 Milliarden USD.

Als weiterer Auslöser der Volatilität wird ein Angriff auf einen Öltanker in der Straße von Hormus genannt. Nach Angaben der britischen Schifffahrtsbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations, kurz UKMTO, meldete der Kapitän eines Tankers den Vorfall um 11:22 Uhr UTC während der Ausfahrt.

Ein Projektil habe das Schiff getroffen, ein kleines Feuer ausgelöst und vorübergehend den Strom ausfallen lassen. Die Besatzung löschte den Brand und das Schiff setzte seine Fahrt fort; Verletzte oder Umweltschäden wurden nicht gemeldet.

UKMTO nannte weder das getroffene Schiff noch den Angreifer. In sozialen Netzwerken wurde Iran verantwortlich gemacht, während die Behörde lediglich mitteilte, dass die Behörden ermittelten.

## Ölmarkt bleibt vergleichsweise stabil

Bereits am Vortag war der kuwaitische Supertanker Kazimah III nach einem ähnlichen Angriff in Brand geraten. Laut Seatrade gab es im September mindestens 16 Angriffe auf Schiffe in der Meerenge.

Während die Kryptomärkte stark reagierten, blieben die Ölpreise laut **BeInCrypto** vergleichsweise stabil. Die US-Spotpreise lagen bei 93,70 USD, Brent bei 106,30 USD; beide legten mit weniger als 0,25 Prozent auf den letzten Kerzen nur geringfügig zu.

Brent-Futures waren zuvor am Freitag um 2,89 Prozent auf 99,35 USD gefallen. Als Grund wurden Berichte genannt, wonach die Europäische Union und Mitglieder der Internationalen Energieagentur eine Freigabe strategischer Reserven erwägen.

> „Neue US-Militäreinsätze in der Region halten den Risikoaufschlag aufrecht“

Das sagte Daniel Richards, Senior Economist bei Emirates NBD. Washington entsandte laut Axios zwei weitere Patriot-Raketenbatterien nach Saudi-Arabien und Katar und verlegte zudem eine dritte Carrier Strike Group in die Region.

US-Präsident Donald Trump erklärte außerdem, dass er neue Bombardierungen prüfe. Diese Drohung belaste Öl- und Bitcoin-Märkte laut Bericht seit Wochen.

| Markt- oder Kursangabe | Wert | 

| Bitcoin-Startkurs am 1. Oktober | 84.000 USD | 

| Bitcoin zwischenzeitlich | Fast 87.000 USD | 

| Bewegtes Marktvolumen innerhalb eines Tages | 50 Milliarden USD | 

| US-Spotpreise | 93,70 USD | 

| Brent | 106,30 USD | 

| Brent-Futures | 99,35 USD | 

| Rückgang der Brent-Futures | 2,89% | 

**Infobox:** Quelle: BeInCrypto. Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten lösten zunächst eine Bitcoin-Rallye aus, während der Vorfall in der Straße von Hormus die hohe Volatilität zusätzlich verstärkte.

## Bitcoin startet neuen Ausbruchsversuch in Richtung 90.000 Dollar

Bitcoin hat laut **Der Aktionär** die Unterstützung bei 82.000 Dollar verteidigt. Der Bericht sieht dadurch die Möglichkeit eines neuen Ausbruchsversuchs; für einen Anstieg auf die Marke von 90.000 Dollar müsse die Kryptowährung nur noch um wenige Prozent steigen.

Der Krypto-Experte Oliver Michel sieht den Backtest im Bereich um 80.000 Dollar als erfolgreich abgeschlossen. Dieses Szenario hatte er zuvor als „Szenario 1“ bezeichnet; im folgenden „Step 2“ könne Bitcoin nun den Widerstand um 97.000 Dollar anlaufen.

Auf den Einwand von Johanna Krämer, Krypto-Insights-Co-Autorin und AKTIONÄR-TV-Chefkorrespondentin, dass die Spanne zwischen 80.000 und 97.000 Dollar bereits eine Range sei, erwiderte Michel, es handle sich zunächst um den Weg nach unten im Sinne eines Backtests, bevor Bitcoin im „Step 2“ nach oben gehe.

> „Noch ist es erstmal keine Range, sondern es ist der Weg hier runter – im Sinne eines Backtests, um im Step 2 dann hoch zu gehen.“

Anschließend müsse beobachtet werden, wie sich Bitcoin am Widerstandsbereich verhalte. Ein direkter Durchbruch sei möglich, Michel halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass der Kurs zunächst in diesem Bereich schwanke.

Am Freitagmorgen gewann Bitcoin laut Bericht rund 1,7 Prozent und notierte bei 86.258 Dollar. Der erfolgreiche Backtest habe den Bullen neuen Rückenwind gegeben; offen bleibe, ob die Marke von 90.000 Dollar zurückerobert werden könne.

| Marke oder Kursangabe | Wert | 

| Verteidigte Unterstützung | 82.000 Dollar | 

| Backtest-Bereich | Um 80.000 Dollar | 

| Genannte Widerstandszone | 97.000 Dollar | 

| Zielmarke im Ausbruchsversuch | 90.000 Dollar | 

| Bitcoin-Kurs am Freitagmorgen | 86.258 Dollar | 

| Veränderung am Freitagmorgen | Rund 1,7 Prozent | 

**Infobox:** Quelle: Der Aktionär. Nach der Verteidigung der Unterstützung bei 82.000 Dollar richtet sich der Blick auf 90.000 Dollar; als nächster Widerstandsbereich wird 97.000 Dollar genannt.

## Einschätzung der Redaktion

Die entscheidende Botschaft ist die wachsende Diskrepanz zwischen Bitcoins Marktstärke und seiner strukturellen Verwundbarkeit. Kursgewinne und steigende Stimmung belegen vor allem eine hohe Risikobereitschaft, nicht automatisch eine nachhaltige Stabilisierung.

Der Cyberangriff verdeutlicht, dass Sicherheitslücken bei Dienstleistern und Abhängigkeiten von externen Infrastrukturen systemische Folgen haben können. Zugleich bleibt die politische Debatte relevant: Eine steuerliche Gleichbehandlung könnte die Akzeptanz erhöhen, würde aber langfristiges Investieren in Deutschland weniger attraktiv machen.

**Zusammenfassung:** Bitcoin gewinnt an Marktdynamik, bleibt jedoch durch Sicherheitsrisiken, geopolitische Schocks, regulatorische Unsicherheit und extreme Volatilität erheblich verwundbar.

Quellen:
- [Finance26 in Frankfurt: Finanzprofessor warnt vor Bitcoin: "Wegen systemischer Risiken"](https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Finanzprofessor-warnt-vor-Bitcoin-Wegen-systemischer-Risiken-id31375792.html)
- [Nächster Krypto-Riese gehackt: Wo sind Bitcoin & Co jetzt noch sicher?](https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/naechster-krypto-riese-gehackt-wo-sind-bitcoin-co-jetzt-noch-sicher-20410184.html)
- [Bitcoin durchbricht erstmals seit 13 Jahren ein Muster: Wie geht es jetzt weiter?](https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/bitcoin-durchbricht-erstmals-seit-13-115711216.html)
- [Sollten Krypto-Gewinne stärker besteuert werden?](https://www.politik-kommunikation.de/sollten-krypto-gewinne-staerker-besteuert-werden/)
- [USA lösten Bitcoin-Rallye aus, Iran brachte Kurseinbruch: Dramatische 24 Stunden für Krypto](https://de.beincrypto.com/bitcoin-kurs-rueckgang-hormuz-tanker-angriff/)
- [Bitcoin: Neuer Ausbruchsversuch gestartet](https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/bitcoin-neuer-ausbruchsversuch-gestartet-20410166.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [www.krypto-magazin.de](https://www.krypto-magazin.de/bitcoin-rallye-trifft-auf-sicherheitsrisiken-und-steuerstreit-in-deutschland/)*
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