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title: Bitcoin-Red-Team findet 4.962 mögliche Schwachstellen in der Infrastruktur
canonical: https://www.krypto-magazin.de/bitcoin-red-team-findet-4-962-moegliche-schwachstellen-in-der-infrastruktur/
author: Alexander Weipprecht
published: 2026-08-13
updated: 2026-08-13
language: de
category: News
description: Ein KI-Scan fand zahlreiche mögliche Schwachstellen in der Bitcoin-Infrastruktur, besonders bei Lightning, ohne Bitcoin Core direkt zu belasten.  
Bitcoin-Kursziele bis 200.000 US-Dollar hängen zudem am umkämpften US-CLARITY-Act.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Red-Team findet 4.962 mögliche Schwachstellen in der Infrastruktur

> **Autor:** Alexander Weipprecht | **Veröffentlicht:** 2026-08-13

**Zusammenfassung:** Ein KI-Scan fand zahlreiche mögliche Schwachstellen in der Bitcoin-Infrastruktur, besonders bei Lightning, ohne Bitcoin Core direkt zu belasten.  
Bitcoin-Kursziele bis 200.000 US-Dollar hängen zudem am umkämpften US-CLARITY-Act.

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Ein KI-gestützter Sicherheitsscan legt zahlreiche mögliche Schwachstellen in der Bitcoin-Infrastruktur offen – besonders im komplexen Lightning-Umfeld. Gleichzeitig hängen neue Bitcoin-Kursziele am umkämpften US-Kryptogesetz, während eine fatale RBF-Fehlkonfiguration 1,6 BTC an Gebühren verschlang. Der Pressespiegel zeigt, wo das Ökosystem derzeit unter Druck steht.

## Bitcoin-Infrastruktur: Red Team meldet zahlreiche mögliche Schwachstellen

Das „Bitcoin Red Team“ hat laut Blocktrainer einen ersten grundlegenden Scan nahezu der gesamten öffentlich zugänglichen Bitcoin-Infrastruktur abgeschlossen. Der Entwickler „Calle“ berichtet von zahlreichen möglichen Schwachstellen, überforderten Projekten und besonderen Problemen im Lightning-Umfeld.

Die Untersuchung umfasst Wallets, kryptografische Bibliotheken, Lightning-Software und weitere Open-Source-Projekte. Dabei nutzt die Gruppe moderne KI-Modelle, darunter Kimi K3, um große Mengen an Code auf mögliche Fehler zu prüfen.

> „Alles ist kaputt, Bitcoin brennt.“

Blocktrainer ordnet diese Aussage jedoch nicht als Hinweis auf eine neue Schwachstelle im Bitcoin-Protokoll oder einen unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Netzwerks ein. Gemeint sei vielmehr die breite Infrastruktur rund um Bitcoin, zu der unter anderem Hardware-Wallets, Software-Wallets, Lightning-Nodes, Zahlungsdienste und kleinere Werkzeuge gehören.

Nach rund 30 Stunden hatte das Red Team laut Calle 4.962 mögliche Befunde in 390 Projekten erfasst. Davon wurden 85 zunächst als kritisch und 635 als schwerwiegend eingestuft. Zuvor hatte das Team bereits mehr als 150 Repositories untersucht und über ein Dutzend Schwachstellen vertraulich an die jeweiligen Projekte gemeldet.

| Angabe | Wert | 

| Mögliche Befunde | 4.962 | 

| Untersuchte Projekte | 390 | 

| Zunächst kritische Befunde | 85 | 

| Zunächst schwerwiegende Befunde | 635 | 

| Untersuchte Repositories | mehr als 150 | 

| Ausgaben für KI-Dienste | rund 20.000 US-Dollar | 

Die Zahl von 4.962 Befunden entspricht laut Blocktrainer nicht automatisch 4.962 bestätigten Sicherheitslücken. KI-Systeme liefern zunächst Verdachtsfälle, die separat überprüft, reproduziert und von den zuständigen Entwicklern eingeordnet werden müssen. Einige Befunde können auf falschen Annahmen, praktisch nicht erreichbaren Codepfaden oder einer übertriebenen Bewertung beruhen.

Calle zufolge haben Maintainer verschiedener Projekte jedoch bereits zahlreiche kritische und schwerwiegende Probleme bestätigt. Die technischen Details bleiben so lange unter Verschluss, bis die betroffenen Projekte Korrekturen veröffentlicht haben.

Besonders kritisch fällt Calles Einschätzung zum Lightning-Netzwerk aus. Lightning sei kompliziert und im Durchschnitt noch stärker beschädigt als andere Bereiche der Bitcoin-Infrastruktur, wobei konkrete Implementierungen oder Projekte nicht genannt werden.

Als Gründe nennt Blocktrainer die Vielzahl miteinander verbundener Komponenten. Dazu zählen Node-Implementierungen, Wallets, Watchtowers, Liquiditätsdienste, Swap-Anbieter und Softwarebibliotheken sowie zeitkritische Transaktionen, komplexe Kanalzustände und die dauerhafte Kommunikation mit anderen Netzwerkteilnehmern.

In dieses Bild passen laut Blocktrainer auch jüngste Probleme bei Lightning-nahen Diensten. Der Swap-Anbieter Boltz stellte seinen Dienst vorübergehend ein, nachdem erfolgreiche Angriffe finanzielle Verluste verursacht hatten. Kundengelder seien wegen der Non-Custodial-Konstruktion nicht betroffen gewesen; ein neues Team soll den Service übernehmen, der in einigen Wochen wieder öffnen soll.

- 4.962 mögliche Befunde wurden in 390 Projekten erfasst.

- 85 Befunde wurden zunächst als kritisch und 635 als schwerwiegend eingestuft.

- Lightning wird als besonders komplex und angreifbar beschrieben.

- Die Befunde müssen vor einer endgültigen Bewertung überprüft werden.

**Zusammenfassung:** Das Red Team sieht erhebliche Risiken in Teilen der Bitcoin-Infrastruktur, nicht automatisch im Bitcoin-Protokoll selbst. Besonders bei Lightning und nicht mehr gepflegten Projekten wird zu erhöhter Vorsicht geraten.

## Bitcoin-Protokoll nicht automatisch betroffen

Blocktrainer betont die notwendige Unterscheidung zwischen Fehlern in einzelnen Anwendungen und einer Schwachstelle im Bitcoin-Protokoll. Ein Problem in einer Wallet, einer Lightning-Anwendung oder einer kaum noch gepflegten Bibliothek sei nicht automatisch eine Schwachstelle von Bitcoin.

Bitcoin Core wurde laut Blocktrainer 2025 von Quarkslab im Rahmen einer hundert Arbeitstage umfassenden Sicherheitsprüfung untersucht. Im Mittelpunkt standen die Peer-to-Peer-Kommunikation, der Mempool sowie Teile der Block- und Konsensverarbeitung. Kritische oder schwerwiegende Sicherheitsprobleme wurden in diesen Bereichen nicht gefunden.

Die Prüfung beweise zwar nicht, dass Bitcoin Core vollkommen fehlerfrei sei. Sie zeige jedoch, warum pauschale Aussagen über „Bitcoin“ angesichts eines Ökosystems mit hunderten eigenständigen Projekten wenig hilfreich seien.

Das Red Team fordert verantwortungsvolle Meldungen durch Sicherheitsforscher. Schwachstellen sollten vertraulich gemeldet und den Verantwortlichen ausreichend Zeit zur Behebung eingeräumt werden. Eine öffentliche Darstellung unveröffentlichter Funde könne Angreifern helfen.

Für die Zukunft erwartet Blocktrainer regelmäßige und KI-gestützte Sicherheitsprüfungen. Bitcoin-Projekte sollten neue Änderungen fortlaufend untersuchen, wobei unterschiedliche Modelle, unabhängige Forscher und menschliche Erfahrung kombiniert werden sollten.

**Infobox:** Laut Blocktrainer betrifft der Scan ein breites Ökosystem mit hunderten eigenständigen Projekten. Die Ergebnisse einzelner Projekte lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf Bitcoin Core oder das Bitcoin-Netzwerk insgesamt übertragen.

## CLARITY Act: Bitcoin-Kursziel von 200.000 US-Dollar an Senatsverfahren geknüpft

Analysten koppeln laut finanzen.net ein mögliches Bitcoin-Kursziel von 200.000 US-Dollar an die Verabschiedung des CLARITY Act im US-Senat. Der Gesetzentwurf soll erstmals einen bundesweiten Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen und die Zuständigkeiten zwischen der Börsenaufsicht SEC und der Terminmarktaufsicht CFTC festlegen.

Seit dem 1. Juni steht der Entwurf auf der Agenda des Senats, ohne dass es bislang zu einer konkreten Abstimmung gekommen ist. Marktbeobachter sehen in der Zuständigkeitsklärung einen möglichen Faktor zur Verringerung regulatorischer Unsicherheit und zur Verbesserung des Zugangs institutioneller Investoren zum Kryptomarkt.

FM Intelligence erwartet Bitcoin im kommenden Jahr in einer Bandbreite von 135.000 bis 200.000 US-Dollar, sofern der CLARITY Act noch vor den Kongresswahlen im November unterzeichnet wird. Diesem Szenario wird laut finanzen.net eine Wahrscheinlichkeit von etwa 25 Prozent zugeordnet. Das Basisszenario liegt bei 95.000 bis 130.000 US-Dollar.

| Szenario oder Angabe | Wert | 

| Aufwärtsszenario | 135.000 bis 200.000 US-Dollar | 

| Wahrscheinlichkeit des Aufwärtsszenarios | etwa 25 Prozent | 

| Basisszenario | 95.000 bis 130.000 US-Dollar | 

| Bitcoin-Durchschnittskurs im Juli 2026 | 63.866 US-Dollar | 

| Bitcoin-Kurs nach Aussagen zum Gesetzgebungsprozess | Richtung 67.000 US-Dollar | 

Die Wahrscheinlichkeit eines Inkrafttretens des CLARITY Act noch 2026 ist laut finanzen.net jedoch gesunken. Galaxy Research reduzierte seine Prognose für eine Verabschiedung im laufenden Jahr von 50 auf 30 Prozent. Auch Polymarket-Prognosen hätten seit Mitte Mai eine zunehmend geringere Wahrscheinlichkeit angezeigt.

Der Weg zur Verabschiedung ist mit mehreren politischen und verfahrenstechnischen Hürden verbunden. Sieben demokratische Senatoren – Catherine Cortez Masto, Angela Alsobrooks, Cory Booker, Ruben Gallego, John Hickenlooper, Mark Warner und Raphael Warnock – wiesen den aktuellen Gesetzestext am 22. Juli in einer gemeinsamen Erklärung zurück.

Für das Ende der Debatte sind 60 Stimmen erforderlich. Da die Republikaner 53 Sitze halten, werden mindestens sieben demokratische Stimmen benötigt. Auch im republikanischen Lager gibt es laut finanzen.net keine vollständige Geschlossenheit; Senator Josh Hawley wolle erst zustimmen, wenn Fragen zur Einlagenabwanderung geklärt seien.

Weitere Streitpunkte betreffen die finanziellen Interessen von Präsident Trump und die Ethikregeln. Der Minderheitsstab des Bankenausschusses ermittelte für Trump mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar an Krypto-Einnahmen im Jahr 2025, davon 799 Millionen US-Dollar über World Liberty Financial und 636 Millionen US-Dollar über den TRUMP-Meme-Coin.

Eine überarbeitete Klausel zu den Ethikregeln wurde am 22. Juli von Republikanern vorgelegt und von Trump unterstützt. Senatorin Warren kritisierte mögliche Schlupflöcher. Senator Thom Tillis und der Demokrat Ruben Gallego arbeiten laut finanzen.net an einem Gegenvorschlag, der Trump zum Verkauf bestimmter Krypto-Beteiligungen zwingen würde.

Der Zeitplan erhöht den Druck zusätzlich. Der 7. August galt als letzter Arbeitstag vor der Sommerpause, verstrich jedoch ohne Abstimmung. Mehrheitsführer John Thune reichte am 8. August um 4:52 Uhr Ostküstenzeit einen Antrag auf Beendigung der Debatte ein. Die Verfahrensabstimmung über den Cloture-Antrag ist für Dienstag, den 15. September, um 14:15 Uhr Ostküstenzeit angesetzt.

Das Zeitfenster im September ist eng: Die Senatoren kehren am 14. September zurück und verlassen Washington bereits am 5. Oktober wieder für den Midterm-Wahlkampf. Zusätzlich müssen die Fassungen von Senat und Repräsentantenhaus aufeinander abgestimmt werden.

- Sieben demokratische Stimmen werden benötigt.

- Für das Ende der Debatte sind 60 Stimmen erforderlich.

- Im republikanischen Lager bestehen offene Fragen zur Einlagenabwanderung.

- Die finanziellen Interessen des Präsidenten sorgen für politische Konflikte.

- Die Ethikregeln sind umstritten.

- Das Zeitfenster im September ist begrenzt.

- Die Fassungen beider Kongresskammern müssen abgestimmt werden.

**Zusammenfassung:** Das 200.000-US-Dollar-Szenario hängt laut finanzen.net nicht nur von Marktbedingungen, sondern wesentlich vom weiteren Verfahren zum CLARITY Act ab. Das Szenario wird mit etwa 25 Prozent Wahrscheinlichkeit bewertet, während das Basisszenario bei 95.000 bis 130.000 US-Dollar liegt.

## Citi senkt Bitcoin-Kursziel, Standard Chartered bleibt optimistischer

Die großen Investmentbanken bewerten die möglichen Auswirkungen des CLARITY Act unterschiedlich. Citi senkte sein Zwölf-Monats-Kursziel für Bitcoin am 1. Juli auf 82.000 US-Dollar.

Zu Jahresbeginn hatte Citi noch 143.000 US-Dollar erwartet. Im März folgte eine Reduktion auf 112.000 US-Dollar, bevor das Kursziel im Juli auf 82.000 US-Dollar zurückgenommen wurde. Als Grund nannte die Bank jeweils den stockenden Gesetzgebungsprozess und nicht veränderte fundamentale Daten zu Bitcoin.

Standard Chartered bleibt zurückhaltender als das Aufwärtsszenario von FM Intelligence, aber optimistischer als Citi. Geoffrey Kendrick hielt Mitte Juli am Jahresendziel von 100.000 US-Dollar fest, was gegenüber dem damaligen Kursniveau einem Anstieg von 55 Prozent entsprochen hätte.

| Institut oder Analyst | Bitcoin-Kursziel | 

| Citi zum Jahresstart | 143.000 US-Dollar | 

| Citi im März | 112.000 US-Dollar | 

| Citi am 1. Juli | 82.000 US-Dollar | 

| Standard Chartered, Mitte Juli | 100.000 US-Dollar | 

**Infobox:** Citi verweist auf den stockenden Gesetzgebungsprozess, während Standard Chartered an einem Jahresendziel von 100.000 US-Dollar festhält. Die Einschätzungen verdeutlichen die unterschiedliche Bewertung des regulatorischen Risikos.

## Bitcoin-Transaktion verursacht Gebühr von 1,6 BTC

Eine Bitcoin-Wallet zahlte laut Yahoo Finanzen Deutschland eine Netzwerkgebühr von 1,60 BTC im Wert von 102.778 USD. Die Transaktion schickte genau null Coins an andere Empfänger und wurde am 12. August in Block 962.142 bestätigt.

Die Blockchain-Aufzeichnungen zeigen einen einzigen Input von 160.343.885 Satoshi. Miner erhielten jeden einzelnen dieser Satoshi, während der einzige Output keinen Wert hatte.

| Angabe | Wert | 

| Netzwerkgebühr | 1,60 BTC | 

| Wert der Gebühr | 102.778 USD | 

| Bestätigung | 12. August | 

| Block | 962.142 | 

| Einziger Input | 160.343.885 Satoshi | 

| Gesamtgebühren des Blocks | etwa 1,82 BTC | 

| Anteil dieser Transaktion | 88% | 

Verursacht wurde der Fehler durch ein automatisiertes Skript mit Replace-by-Fee, kurz RBF. Diese Funktion ermöglicht es, eine unbestätigte Bitcoin-Transaktion mit einer höheren Gebühr erneut einzureichen, damit sie in der Mempool-Warteschlange vorrückt.

Im vorliegenden Fall erhöhte der Bot sein Gebot jedoch jede Sekunde, ohne bei einem sinnvollen Limit aufzuhören. Jede neue Version griff stärker auf das Wallet-Guthaben zu, bis die Gebühr den vollständigen Input verschlang und kein Rest für einen Empfänger übrig blieb.

Bitcoin-Nodes akzeptierten die Transaktion dennoch, weil das Protokoll keinen Höchstwert vorsieht, den ein Absender an Miner überweisen darf. SpiderPool baute den Block und erhielt den unerwarteten Gewinn.

Yahoo Finanzen Deutschland nennt drei Maßnahmen, um ausufernde Gebühren zu verhindern. Dazu zählen das Abschalten automatischer RBF-Upgrades, ein festes Gebührenlimit und eine Testzahlung vor dem Einsatz eines automatisierten Systems.

- Automatisches RBF-Upgrade ausschalten und Erhöhungen manuell bestätigen.

- Ein festes Limit für die Gebühren setzen.

- Vor dem Versand größerer Beträge eine Testzahlung durchführen.

Trader, die Zahlungen bündeln, sollten den Test laut Quelle nach jedem Software-Update wiederholen. Der Vorfall wirft zudem die Frage auf, ob Verbraucher-Wallets eine Transaktion zulassen sollten, die das gesamte Guthaben für Gebühren ausgibt, ohne eine zusätzliche Bestätigung zu verlangen.

Zum in der Quelle genannten Zeitpunkt lag der Bitcoin-Kurs bei etwa 63.770 USD und damit 0,2% innerhalb eines Tages im Minus. Der Fehler kostete zum damaligen Marktpreis weiterhin über 102.200 USD, ohne dass ein Teil des Kapitals die gewünschte Adresse erreichte.

**Zusammenfassung:** Ein automatisiertes RBF-Skript erhöhte eine Bitcoin-Gebühr so lange, bis 1,60 BTC vollständig an Miner gingen. Die Transaktion zeigt laut Yahoo Finanzen Deutschland, wie wichtig Gebührenlimits, Testzahlungen und zusätzliche Bestätigungen bei Automatisierung sind.

## Bitcoin & Co.: Krypto-Markt rückt Einnahmen und Cashflow in den Mittelpunkt

Der Aktionär berichtet über einen möglichen Wandel im Krypto-Markt. Krypto-Projekte lebten demnach jahrelang – abseits von Bitcoin – vor allem von Hoffnung und Spekulation; nun fordere der Markt stärker belastbare Zahlen.

Nach Einschätzung der Quelle könnten die Kurse von Altcoins und DeFi-Protokollen künftig stärker von Einnahmen und Cashflow beeinflusst werden. Damit würden Kriterien an Bedeutung gewinnen, die auch bei Aktien eine zentrale Rolle spielen.

**Infobox:** Der Aktionär beschreibt eine stärkere Orientierung des Krypto-Marktes an Einnahmen und Cashflow. Im Mittelpunkt stehen dabei Altcoins und DeFi-Protokolle.

## Weitere Podcast-Meldungen im Pressespiegel

RTL+ führt in seinem Morning Briefing vom 5. Mai 2026 das Thema „Bitcoin springt, DAX schwächelt — wohin fließt das Geld heute?“ auf. Die Audiofolge wird mit einer Dauer von 7 Min. angegeben und enthält den Hinweis, dass es sich nicht um eine Anlageberatung handelt.

Die WirtschaftsWoche widmet sich in ihrem Podcast „Bitcoin & Beyond“ der Frage, wie es um Strategy steht und wie das Unternehmen den Bitcoin-Kurs beeinflussen könnte. Außerdem wird im Titel der Verkauf des „Bitcoin-Glücksritters“ sowie die Frage nach „Zockergelüsten bei Scalable“ aufgegriffen.

**Zusammenfassung:** RTL+ thematisiert die Marktbewegung von Bitcoin im Verhältnis zum DAX. Die WirtschaftsWoche konzentriert sich auf Strategy, mögliche Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs und Aktivitäten bei Scalable.

## Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Bedeutung liegt weniger in einer unmittelbaren Bedrohung des Bitcoin-Protokolls als in der wachsenden Angriffsfläche seiner dezentralen Anwendungslandschaft. Besonders Lightning zeigt, dass zusätzliche Funktionalität, komplexe Abhängigkeiten und hohe zeitliche Anforderungen Sicherheitsrisiken vervielfachen können.

Die hohe Zahl automatisiert ermittelter Verdachtsfälle ist zunächst ein Prüfauftrag, kein Schadensnachweis. Entscheidend sind nun unabhängige Validierung, verantwortungsvolle Offenlegung und tatsächlich veröffentlichte Sicherheitsupdates. Für Nutzer folgt daraus eine klare Priorität: etablierte, gepflegte Software und zurückhaltende Automatisierung sind wichtiger als zusätzliche Funktionen.

**Infobox:** Das größte Risiko liegt derzeit in einzelnen Komponenten und ihrer Vernetzung – nicht automatisch im Bitcoin-Protokoll selbst.

## Einschätzung der Redaktion

Das Kursziel von 200.000 US-Dollar ist vor allem ein politisches Szenario und keine belastbare Marktprognose. Solange das Gesetzgebungsverfahren von parteipolitischen Konflikten, Ethikfragen und einem engen Zeitfenster geprägt ist, bleibt die regulatorische Prämie spekulativ.

Die unterschiedlichen Bankziele zeigen zudem, wie stark Erwartungen bereits von politischen Meilensteinen abhängen. Anleger sollten deshalb zwischen einem möglichen Kurstreiber und dessen tatsächlicher Umsetzung unterscheiden. Ein Scheitern oder eine Verzögerung könnte Erwartungen schneller korrigieren, als fundamentale Faktoren dies ausgleichen.

**Infobox:** Der CLARITY Act ist ein potenzieller Katalysator, aber zugleich ein erhebliches Ausführungsrisiko für die optimistischen Kursziele.

## Einschätzung der Redaktion

Der Gebührenvorfall ist kein Protokollfehler, sondern ein gravierendes Versagen der Systemgestaltung. Dass eine automatisierte Funktion das gesamte Guthaben für Gebühren verwenden konnte, offenbart eine Lücke zwischen technischer Zulässigkeit und vernünftiger Nutzerkontrolle.

Gerade bei Finanzsoftware müssen Schutzmechanismen standardmäßig greifen: harte Gebührenobergrenzen, Plausibilitätsprüfungen und eine ausdrückliche Bestätigung bei ungewöhnlichen Beträgen. Der Vorfall ist deshalb vor allem eine Warnung an Entwickler, nicht allein auf korrekte Protokollregeln zu vertrauen.

**Infobox:** Automatisierte Bitcoin-Zahlungen benötigen technische Notbremsen, weil ein formal gültiger Vorgang wirtschaftlich vollständig unsinnig sein kann.

## Einschätzung der Redaktion

Die stärkere Orientierung an Einnahmen und Cashflow wäre ein Reifetest für den Krypto-Markt. Sie könnte Kapital von rein narrativ getriebenen Projekten zu Anwendungen mit nachvollziehbarer wirtschaftlicher Aktivität lenken.

Allerdings sind Einnahmen allein kein Qualitätsnachweis. Entscheidend bleiben Nachhaltigkeit, Kostenstruktur, Token-Verteilung und die Frage, ob Cashflows tatsächlich den Nutzern oder lediglich einzelnen Betreibern zugutekommen. Der Bewertungsmaßstab wird damit anspruchsvoller, aber nicht automatisch verlässlicher.

**Infobox:** Mehr Fokus auf Cashflow kann die Marktqualität erhöhen – vorausgesetzt, die Erträge sind transparent, dauerhaft und wirtschaftlich belastbar.

Quellen:
- [Bitcoin Red Team warnt vor massiven Schwachstellen in BTC-Infrastruktur](https://www.blocktrainer.de/blog/bitcoin-red-team-warnt-vor-massiven-schwachstellen-in-btc-infrastruktur)
- [CLARITY Act: Bitcoin-Kursziel von 200.000 Dollar an sieben Hürden im Senat gekoppelt](https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/kryptomarkt-clarity-act-bitcoin-kursziel-von-200-000-dollar-an-sieben-huerden-im-senat-gekoppelt-00-15868145)
- [Folge 67: Morning Briefing: Bitcoin springt, DAX schwächelt — wohin fließt das Geld heute?](https://plus.rtl.de/aktienrente-2027-p_204231/audio/morning-briefing-bitcoin-springt-dax-schwachelt-wohin-fliesst-das-geld-heute-c_2084941)
- [Podcast Bitcoin & Beyond: Der Bitcoin-Glücksritter verkauft – Zockergelüste bei Scalable?](https://www.wiwo.de/podcast/bitcoin/podcast-bitcoin-beyond-der-bitcoin-gluecksritter-verkauft-zockergelueste-bei-scalable/100246908.html)
- [Bitcoin-Nutzer zahlt 1,6 BTC Gebühr im Wert von 102.778 USD: So vermeiden Sie diesen Fehler](https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/bitcoin-nutzer-zahlt-1-6-081040425.html)
- [Bitcoin & Co: Ein neues Zeitalter?](https://www.deraktionaer.de/artikel/krypto/bitcoin-co-ein-neues-zeitalter-20406736.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [www.krypto-magazin.de](https://www.krypto-magazin.de/bitcoin-red-team-findet-4-962-moegliche-schwachstellen-in-der-infrastruktur/)*
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