Bitcoin steigt über 75.000 Dollar, während Intesa Sanpaolo umschichtet
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Bitcoin steigt über 75.000 US-Dollar, während ETF-Umschichtungen, steigende Renditen, geopolitische Risiken und Kaufsignale die Märkte prägen.
Bitcoin setzt zu einem kräftigen Comeback an, während Banken, Anleger und prominente Marktbeobachter ihre Krypto-Strategien neu ausrichten. Der Pressespiegel zeigt, wie ETF-Umschichtungen, steigende Renditen, geopolitische Risiken und technische Kaufsignale die Märkte bewegen – und warum Shortseller dabei Milliarden verlieren.
Intesa Sanpaolo setzt auf SpaceX und reduziert Bitcoin-ETF-Position
Italiens größte Bank Intesa Sanpaolo hat ihr US-Portfolio im zweiten Quartal laut finanzen.net deutlich umgeschichtet. Nach einer Einreichung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC baute das Institut eine SpaceX-Beteiligung im Wert von rund 966 Millionen US-Dollar auf und machte sie zur größten Einzelposition im US-Aktienportfolio.
Intesa Sanpaolo erwarb nahezu 5,66 Millionen SpaceX-Aktien. Zum Quartalsende am 30. Juni entsprach die Position etwa 33 Prozent des 2,92 Milliarden US-Dollar schweren US-Gesamtportfolios. Die Käufe erfolgten laut dem Bericht in den ersten Wochen nach dem Börsengang von SpaceX am 12. Juni.
Der Kurs der SpaceX-Aktie schloss am Donnerstag an der NASDAQ bei 134,00 US-Dollar und verlor 4,05 Prozent. Damit lag das Papier knapp unter dem Emissionspreis von 135 US-Dollar, jedoch deutlich unter dem Erstkurs von 150 US-Dollar und dem Hoch von 225,64 US-Dollar, das am dritten Handelstag erreicht worden war. Zu welchem Kurs und an welchem Tag zwischen dem 12. und dem 30. Juni Intesa Sanpaolo die Aktien kaufte, ist nicht bekannt.
Parallel reduzierte die Bank ihre Position im iShares Bitcoin Trust von BlackRock deutlich. Die Zahl der ETF-Anteile sank von 646.809 auf 40.723, was einem Rückgang um rund 94 Prozent entspricht. Der verbleibende Bestand hatte zum Ende des zweiten Quartals einen Wert von 1,36 Millionen US-Dollar.
Zusätzlich baute Intesa Sanpaolo rund 99 Prozent ihrer offenen Call-Optionen auf den ETF ab und erwarb eine Put-Option auf 500.000 Anteile. Diese Put-Option gewinnt bei einem fallenden ETF-Kurs an Wert. Einen vollständigen Ausstieg aus Bitcoin vollzog die Bank jedoch nicht, da sie weiterhin 3,47 Millionen Anteile am ARK 21Shares Bitcoin ETF hält.
Die Bank erhöhte außerdem ihre Beteiligung am iShares Staked Ethereum Trust nahezu auf das Dreifache, während Positionen in Coinbase, Circle und Robinhood reduziert wurden. Eine offizielle Stellungnahme von Intesa Sanpaolo zu den Beweggründen der Umschichtung liegt laut finanzen.net nicht vor.
„Ein vollständiger Bitcoin-Ausstieg liegt jedoch nicht vor“, berichtet finanzen.net mit Blick auf die weiterhin gehaltenen Bitcoin-ETF-Positionen.
Zusammenfassung: Intesa Sanpaolo investierte rund 966 Millionen US-Dollar in nahezu 5,66 Millionen SpaceX-Aktien und reduzierte den iShares Bitcoin Trust von 646.809 auf 40.723 Anteile. Gleichzeitig blieb die Bank über weitere ETF-Positionen und die Beteiligung am iShares Staked Ethereum Trust im Kryptobereich engagiert.
DAX startet stabil, während Ölpreise und Renditen steigen
Der deutsche Leitindex DAX dürfte am Freitag laut Wallstreet Online nahezu unverändert in den Handel starten. Rund 50 Minuten vor der Xetra-Eröffnung taxierte der Broker IG den DAX 13 Punkte höher bei etwa 26.018 Punkten. Die Futures auf den Euro Stoxx 50 signalisierten dagegen vorbörslich ein Minus von rund einem halben Prozent.
Die Renditen an den US-Anleihemärkten zogen erneut an. Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg wieder auf rund 5,25 Prozent, die zehnjährige Rendite auf etwa 4,71 Prozent. Anleger bezweifeln laut dem Bericht, dass höhere Rückkäufe von Staatsanleihen die strukturellen Probleme aus hoher Verschuldung und großen Defiziten dauerhaft lösen können.
Steigende Finanzierungskosten bleiben damit insbesondere für hoch bewertete Technologieaktien ein Belastungsfaktor. Gleichzeitig hielten sich die Aktienmärkte trotz der höheren Renditen und des teuren Öls erstaunlich stabil.
An den asiatischen Börsen war das Bild gemischt. Der Nikkei 225 verlor rund 0,6 Prozent und steuerte damit auf ein Wochenminus von mehr als 4,0 Prozent zu. Südkorea und Taiwan erholten sich dagegen leicht, während der breit gefasste MSCI-Index für Asien ohne Japan rund 0,5 Prozent gewann.
In Japan zog die wieder gestiegene Kerninflation im Juli die Aufmerksamkeit auf sich. Dadurch verstärkte sich die Erwartung, dass die Bank of Japan bereits im September den Leitzins auf 1,25 Prozent erhöhen könnte.
Die Vorgaben von der Wall Street fielen schwach aus. Der Dow Jones verlor am Donnerstag 1,3 Prozent, der S&P 500 gab 0,9 Prozent nach und der Nasdaq Composite rund 1,0 Prozent. Belastet wurde der Markt neben den steigenden Renditen vor allem von Walmart, dessen Aktie nach enttäuschenden Umsatzzahlen um mehr als neun Prozent einbrach.
Am Rohstoffmarkt erreichte Brent im asiatischen Handel mit 94,71 US-Dollar je Barrel den höchsten Stand seit rund einem Monat. Zuletzt kostete ein Barrel rund 93,50 US-Dollar, WTI lag bei etwa 86,50 US-Dollar. Auf Wochensicht lag Brent damit weiterhin mehr als 5 Prozent im Plus.
Gold profitierte von der Unsicherheit und dem schwächeren US-Dollar. Der Preis lag am Morgen bei rund 4.596 US-Dollar je Feinunze und steuerte auf den dritten Wochengewinn in Folge zu. Auf Wochensicht legte das Edelmetall mehr als drei Prozent zu.
Bitcoin setzte seine Rallye fort und erreichte laut Wallstreet Online aktuell sogar mehr als 75.000 US-Dollar. Die Kryptowährung lag damit auf dem höchsten Niveau seit rund elf Wochen und gewann innerhalb von zwei Tagen 12 Prozent. Als Rückenwind nennt der Bericht die Ausweitung der Treasury-Rückkäufe, den schwächeren US-Dollar und neue Hoffnungen auf kryptofreundlichere Regeln in den USA.
| Markt | Angabe |
|---|---|
| DAX vorbörslich | etwa 26.018 Punkte |
| Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen | rund 5,25 Prozent |
| Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen | etwa 4,71 Prozent |
| Brent zuletzt | rund 93,50 US-Dollar |
| Bitcoin | mehr als 75.000 US-Dollar |
Infobox: Der DAX zeigt sich vor dem Handelsstart trotz steigender Renditen und hoher Ölpreise stabil. Bitcoin gewann innerhalb von zwei Tagen 12 Prozent und erreichte mehr als 75.000 US-Dollar.
Gold, Silber und Bitcoin gefragt – DAX und Dow geben nach
Der DAX hat am Donnerstag laut Manager Magazin seine jüngsten Verluste ausgeweitet und den vierten Börsentag in Folge nachgegeben. Der deutsche Leitindex schloss 0,42 Prozent niedriger bei 25.983 Zählern und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang des Monats.
Der MDAX der mittelgroßen Titel verlor 0,34 Prozent auf 31.715 Punkte. Der EuroStoxx 50 gab um 0,35 Prozent nach. In der Vorwoche hatte der DAX bei 26.573 Punkten sein Rekordhoch erreicht. Seitdem fehlten laut dem Bericht Impulse für eine Fortsetzung der Rallye.
Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und höhere Ölpreise belasteten die Stimmung. Als Ursache für den Ölpreisanstieg nennt das Manager Magazin die angespannte Lage im Nahen Osten und den Konflikt zwischen den USA und Iran.
„Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus ist eher Wunschdenken als Realität“, hieß es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba.
Bei den Einzelwerten sorgten vor allem Analystenkommentare für Bewegung. Die Aktien von Sartorius gewannen dank einer Kaufempfehlung der Schweizer Bank UBS mehr als 6 Prozent. Continental legten im DAX um gut ein Prozent zu, nachdem sich Jose Asumendi von JPMorgan in einer Brancheneinschätzung positiv zu dem Reifenhersteller und Michelin geäußert hatte.
Brenntag-Aktien verloren gut ein Prozent. Die US-Investmentbank Bank of America nahm die Bewertung des Chemikalienhändlers mit dem Votum „Underperform“ wieder auf. Beim Werbevermarkter Ströer führte eine gestrichene Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux zu einem Kursrückgang von gut 3 Prozent.
Auch die US-Börsen standen unter Druck. Der Dow Jones Industrial fiel zuletzt 0,68 Prozent auf 53.097 Punkte, der Nasdaq 100 verlor 0,41 Prozent auf 29.305 Zähler und der S&P 500 gab 0,29 Prozent auf 7687 Punkte nach.
Walmart belastete den US-Markt mit einem Kursverlust von mehr als 9 Prozent. Die Umsätze auf dem Heimatmarkt blieben im zweiten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen zurück, wobei insbesondere der Preisdruck bei pharmazeutischen Produkten problematisch war. Costco, Kroger und Home Depot verzeichneten ebenfalls Kursverluste von 1,3 bis 2,9 Prozent.
Deere & Co überzeugte dagegen mit seinen Quartalszahlen und rechnet zudem mit einem guten Jahr 2027 für die US-Agrarbranche. Die Aktie stieg um knapp 4,4 Prozent. Coty verlor nach der Veröffentlichung der Quartalsbilanz mehr als 10 Prozent, nachdem das Unternehmen keinen Ausblick auf das Geschäftsjahr gegeben und das laufende Geschäftsjahr als Jahr des Übergangs bezeichnet hatte.
Bitcoin legte angesichts sinkender Renditen von US-Staatsanleihen deutlich zu. Nachdem die Kryptowährung auf Bitstamp am Morgen noch unter 65.000 Dollar notiert hatte, stieg sie im Tagesverlauf um mehr als 8 Prozent bis auf fast 70.000 Dollar. Zuletzt kostete ein Bitcoin 69.800 Dollar.
Die Ölpreise stiegen wegen der festgefahrenen Lage im Nahen Osten weiter. Brent und WTI verteuerten sich in der Spitze um 0,8 beziehungsweise 0,4 Prozent auf 92,33 und 86,16 Dollar je Fass. Dies war jeweils das höchste Niveau seit vier Wochen. In den vergangenen zwei Wochen legten die Ölpreise um rund 15 Prozent zu.
„Fundamental ändern die Rückkäufe nichts“, hieß es in einer Einschätzung der Dekabank zu den angekündigten Rückkäufen langlaufender US-Staatsanleihen.
Zusammenfassung: Der DAX fiel am Donnerstag 0,42 Prozent auf 25.983 Zähler und verzeichnete den vierten Verlusttag in Folge. Während steigende Ölpreise und Renditen die Aktienmärkte belasteten, kletterte Bitcoin bis auf fast 70.000 Dollar, Gold und Silber blieben gefragt.
Bitcoin Group kreuzt die 100-Tage-Linie
Die Bitcoin Group-Aktie hat am 20.08.2026 laut boerse.de mit einem Anstieg auf 27,70 EUR die 100-Tage-Linie nach oben gekreuzt. Das technische Signal markiert eine Bewegung des Aktienkurses über den gleitenden Durchschnitt der vergangenen 100 Handelstage.
Gleichzeitig befindet sich die Bitcoin Group-Aktie seit dem 24.04.2026 im langfristigen Abwärtstrend. In diesem Zeitraum verlor die Aktie 20,12 Prozent an Wert. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell -5,10 Prozent.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Aktienkurs am 20.08.2026 | 27,70 EUR |
| Beginn des langfristigen Abwärtstrends | 24.04.2026 |
| Wertverlust in diesem Zeitraum | 20,12 Prozent |
| Abstand zur 200-Tage-Linie | -5,10 Prozent |
Infobox: Die Bitcoin Group-Aktie kreuzte bei 27,70 EUR die 100-Tage-Linie nach oben, liegt laut boerse.de jedoch weiterhin in einem langfristigen Abwärtstrend und 5,10 Prozent unter der 200-Tage-Linie.
Jim Cramer empfiehlt Bitcoin, obwohl er zuvor den Verkauf erklärte
Jim Cramer hat laut Yahoo Finanzen Deutschland einem Anrufer zum Kauf von Bitcoin geraten, obwohl er wenige Wochen zuvor erklärt hatte, seine gesamte Bitcoin-Position verkauft zu haben. Als Grund für seinen Verkauf hatte Cramer Sorgen über Quantencomputer genannt.
Der Hintergrund war ein Interview von „Mad Money“ vom 31. Juli mit Arvind Krishna, dem Vorstandsvorsitzenden und CEO von IBM. Krishna warnte, dass Quantencomputer künftig die Kryptografie knacken könnten, die Bitcoin absichert.
„Ich denke, Sie sollten sich drei oder vier Jahre Zeit geben, und in diesem Zeitraum würde ich dann eher vorsichtig sein“, sagte Arvind Krishna laut Yahoo Finanzen Deutschland.
Wenige Tage später erklärte Cramer im Fernsehen, dass er Bitcoin verkaufen würde. Einen Nachweis für diesen Handel gibt es laut dem Bericht jedoch nicht, da weder eine Wallet-Adresse noch ein Dokument oder eine genaue Positionsgröße veröffentlicht wurden.
In einer späteren Folge fragte ein Zuschauer namens Sanjay während der Blitzrunde nach Bitmine Immersion Technologies, einer Ethereum-Treasury-Aktie. Cramer riet von diesem Derivat ab und empfahl stattdessen, direkt Bitcoin zu kaufen. Er warnte vor dem hohen Risiko kryptoabhängiger Derivate.
Die widersprüchlichen Aussagen führten erneut zu Diskussionen über den sogenannten „Inverse Cramer“. Dieser Ansatz betrachtet Cramers Aussagen als Signal, das Gegenteil zu tun. Tuttle Capital bot laut Yahoo Finanzen Deutschland einmal einen ETF an, der gegen Cramers Empfehlungen gerichtet war. Der Fonds verlor 15,7 Prozent, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum 25,4 Prozent gewann.
Bitcoin lag bei Cramers ursprünglicher Verkaufsempfehlung bei knapp 63.700 USD. Inzwischen notierte der Kurs nahe bei 74.300 USD und erreichte zwischenzeitlich 75.500 USD. Ob Cramer Bitcoin derzeit hält, verkauft oder im Hintergrund nachgekauft hat, ist nicht belegt.
Zusammenfassung: Cramer erklärte zunächst den Verkauf seiner Bitcoin-Position, empfahl später jedoch einem Zuschauer den direkten Kauf der Kryptowährung. Ein Nachweis seines eigenen Handels liegt laut Yahoo Finanzen Deutschland nicht vor; Bitcoin stieg von knapp 63.700 USD auf nahe bei 74.300 USD und erreichte zwischenzeitlich 75.500 USD.
Bitcoin springt über die 200-Tage-Linie – Shortseller verlieren 2,7 Milliarden US-Dollar
Das US-Finanzministerium will langlaufende Anleihen kaufen und hat das Programm laut Der Aktionär verdoppelt. Die Renditen sanken daraufhin deutlich, während Gold kräftig zulegte.
Der DAX konnte die positive Stimmung an den Anleihemärkten nicht nutzen und fiel um 0,6 Prozent unter 26.000 Punkte. Bitcoin legte dagegen innerhalb von zwei Tagen rund zwölf Prozent auf 71.952 US-Dollar zu und übersprang die 200-Tage-Linie.
Die hohe Volatilität führte laut dem Bericht zu Verlusten von 2,7 Milliarden US-Dollar bei Shortsellern. Damit rückte die starke Bewegung der Kryptowährung neben den Entwicklungen an den Anleihemärkten in den Mittelpunkt des Marktgeschehens.
Bei den Einzelwerten profitierten Continental und Sartorius von positiven Analystenstudien. JPMorgan erwartet ein robustes Reifengeschäft bei Continental, während UBS bei Sartorius mehrere Wachstumsschübe sieht.
Brenntag wurde von der Bank of America auf „Underperform“ mit einem Kursziel von 55 Euro abgestuft. Als Begründung wurde genannt, dass nach den außergewöhnlichen Gewinnen im Zuge des Ukraine-Konflikts eine Rückkehr zum normalen Geschäft zu erwarten sei.
Für Aufsehen sorgte Moderna mit einem Kursplus von 177 Prozent. Die Aktie bleibt laut Der Aktionär ein Depotwert, allerdings wurden Teilgewinne mitgenommen. Alibaba verlor nach der Vorlage von Zahlen rund sechs Prozent.
Walmart erzielte trotz eines schwächeren Ausblicks einen Umsatz von 188 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn je Aktie von 81 Cent. Außerdem standen Axon Enterprise vor einem möglichen neuen Jahreshoch, IBMs Fortschritte bei Quantencomputern und eine bevorstehende Lock-up-Aufhebung bei SpaceX im Fokus.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Anstieg innerhalb von zwei Tagen | rund zwölf Prozent |
| Bitcoin-Kurs | 71.952 US-Dollar |
| Verluste der Shortseller | 2,7 Milliarden US-Dollar |
| Moderna-Kursplus | 177 Prozent |
| Alibaba-Kursverlust nach Zahlen | rund sechs Prozent |
| Walmart-Umsatz | 188 Milliarden US-Dollar |
| Walmart-Gewinn je Aktie | 81 Cent |
Infobox: Bitcoin stieg innerhalb von zwei Tagen rund zwölf Prozent auf 71.952 US-Dollar und überschritt die 200-Tage-Linie. Die daraus resultierende Volatilität verursachte bei Shorts zuletzt Verluste von 2,7 Milliarden US-Dollar.
Einschätzung der Redaktion
Die Marktbewegungen verdeutlichen eine fragile Risikolandschaft: Hohe Anleiherenditen, steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheit begrenzen das Aufwärtspotenzial der Aktienmärkte. Gleichzeitig zeigen die starken Bewegungen bei Bitcoin, Gold und einzelnen Technologiewerten, dass Liquidität und spekulatives Kapital weiterhin vorhanden sind. Für Anleger gewinnt deshalb nicht die Suche nach dem nächsten Trend, sondern ein konsequentes Risikomanagement an Bedeutung.
Zusammenfassung: Die Märkte bleiben trotz stabiler Leitindizes anfällig für abrupte Richtungswechsel. Diversifikation und Positionsgrößen sind entscheidender als kurzfristige Einzelsignale.
Quellen:
- Intesa Sanpaolo wettet rund eine Milliarde Dollar auf SpaceX-Aktie - und trennt sich von Bitcoin
- Börsenstart unter Spannung: DAX stabil, obwohl Öl und Renditen wieder steigen
- Goldpreis steigt, Silber und Bitcoin im Plus
- Bitcoin Group-Aktie über 100-Tage-Linie
- Jim Cramer rät Anrufer zum Kauf von Bitcoin, den er selbst verkauft hat
- Opening Bell: Bitcoin, Ethereum, S&P 500, Moderna, Alibaba, Walmart, Axon Enterprise, IBM, SpaceX