Veröffentlicht: 27.07.2017

Bitcoin Volatilität – Ist Spekulation und Volatilität ein Problem für Bitcoin?

Bitcoin Volatilität

Bitcoin Volatilität – Ist Spekulation und Volatilität ein Problem für den Bitcoin?

Auf den Bitcoin wird natürlich spekuliert, das erzeugt bisweilen eine hohe Bitcoin Volatilität. Preisstabilität entwickelt sich dadurch zunächst einmal nicht, doch diese wäre die Voraussetzung für eine große Bitcoin-Ökonomie. Die große Ökonomie wiederum wäre ein Anlass für noch mehr Spekulation.

Wir haben daher das Problem mit dem Ei und der Henne: Was kommt zuerst? Der Preisaufschwung, den vorrangig spekulativ motivierte Anleger verursachen und der rein wirtschaftlich orientierte Unternehmen zur ökonomischen Bitcoin-Nutzung veranlasst, oder die Ökonomie, die den Preis noch weiter treiben könnte?

Bitcoin Volatilität – Wie beeinflusst die Bitcoin-Spekulation den Nutzen der Kryptowährung?

Bislang: gar nicht. Die Preisschwankungen haben offenbar keinen Einfluss auf eine Anwendung von Bitcoins für den Geldtransfer. Die Firmen, die Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptieren, können diese sofort in andere Währungen umtauschen. Damit profitieren sie von den Vorteilen des virtuellen Zahlungssystems, ohne von Preisschwankungen betroffen zu sein.

Schlimmstenfalls müssen sie den Kurs täglich neu berechnen, was kein großes Problem ist. Aufgrund der zahlreichen nützlichen Merkmale und Eigenschaften der Bitcoins werden diese inzwischen in einigen Bereichen intensiv für Zahlungen genutzt. In Japan sind sie seit April 2017 ein offizielles Zahlungsmittel, andere Staaten werden sicher alsbald folgen. Das schafft Anreize, um Bitcoins als etablierte Währung heranreifen zu lassen. Wenn sich diese bis zu einem bestimmten Grad entwickelt hat, dürften die Preisschwankungen deutlich nachlassen – die Integration ins klassische Geldsystem wäre gelungen.

Bitcoin Volatilität – Wohin führt die Spekulation beim Bitcoin?

Die Preisschwankungen fallen teilweise enorm aus. Zwischen April 2017 (dem Zeitpunkt der offiziellen Bitcoin-Zulassung in Japan) und Juni 2017 verdreifachte sich der Preis von rund 1.000 auf knapp 3.000 Dollar, dann gab er wieder bis auf ~2.350 Dollar nach (Stand: 11.07.2017). Das wirkt zweifellos sehr volatil, andererseits gibt es solche Sprünge auch bei anderen Assets. Nur handelt es sich dabei praktisch nie um etablierte Währungen.

Diese basieren auf Vertrauen, wozu allzu starke Schwankungen nicht passen. Vergleichbar mit den Bitcoin-Preisbewegungen wäre ein Kursanstieg von Euro zu Dollar von einem auf drei Dollar für einen Euro innerhalb eines Quartals – ein schier undenkbares Szenario. In Wahrheit schwankt der EUR/USD-Kurs von vielleicht 1,04 bis 1,14 (so zwischen Januar und Juli 2017), das sind rund neun Prozent.

Beim BTC/USD-Kurs waren es 200 Prozent in einem Quartal. Der spekulationsgetriebene Preisanstieg machte die Kryptowährung allerdings für Anleger höchst interessant. Nur die Old Economy dürfte sich bei solchen Kursschwankungen bislang noch zurückhalten, wenn es um eine Bitcoin-Anwendung geht. Dort werden Verträge langfristig geschlossen, der Vorlauf beträgt mindestens ein Jahr. In Bitcoins wäre aktuell eine entsprechende Planung nicht möglich.

Bitcoin Volatilität – Einfluss der Volatilität auf Anlageentscheidungen

Anleger haben nicht zwingend etwas gegen schwankende Kurse, Daytrader lieben sie sogar. Mit konventionellem Daytrading können sie schon seit geraumer Zeit bei einigen Brokern CFDs auf BTC/USD oder BTC/EUR kaufen, dabei kann der Händler von steigenden und fallenden Kursen gleichermaßen profitieren. Diese Handelsform ist aber nichts für die Masse derjenigen Anleger, die aktuell darüber nachdenken, sich ein eWallet zuzulegen und dann einige Bitcoins (beziehungsweise Bruchteile davon, zum Beispiel 0,1 BTC für momentan ~210 €) zu kaufen.

Hierfür ist das Misstrauen noch zu groß. Niemand kann seriös einschätzen, wohin die Reise gehen könnte. Die publizierten Meinungen zu allen Kryptowährungen unterscheiden sich extrem: Sie reichen von einem Kursanstieg beim BTC/USD bis auf 500.000 (in Worten: fünfhunderttausend oder eine halbe Million Dollar für einen einzigen Bitcoin) bis zum Verschwinden respektive Abgleiten in die Illegalität aller Kryptowährungen. Diejenigen, die heute schon das Ende der klassischen Währungssysteme und ihren Ersatz durch virtuelles Geld ausrufen, gelten als Phantasten.

Dem stimmen wir zu, denn die Marktkapitalisierung sämtlicher Kryptowährungen ist einfach zu klein, um auch nur in Teilbereichen das herkömmliche Geld vollständig zu ersetzen. Dieser Punkte könnte eines fernen Tages kommen, doch das bleibt in der Tat eine gigantische Spekulation.

Fazit: Wie umgehen mit den Bitcoin-Preisschwankungen?

Gegen eine hohe, spekulationsverursachte Volatilität ist kein Kraut gewachsen, das wissen erfahrene Händler. Es wäre daher allen Interessenten zu raten, doch behutsam, aber stetig den Umgang mit Bitcoins zu erlernen. Ein wenig spekulieren darf jedermann.

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