Blutbad am Krypto-Markt! Coins brechen ein

12.03.2020 20:53 551 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Ein plötzlicher Preisverfall bei Coins kann auf regulatorische Änderungen, Marktmanipulationen oder das Platzen von Spekulationsblasen zurückgeführt werden.
  • Anleger sollten in solchen Phasen ihre Investitionsstrategie überdenken und gegebenenfalls ihre Portfolio-Diversifikation anpassen.
  • Langfristig orientierte Investoren nutzen oft die niedrigen Preise, um ihre Positionen in vielversprechenden Coins aufzustocken.

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Bitcoin fällt unter 6000 USD

Das Coronavirus trifft nicht nur die traditionellen Märkte mit der vollen Härte, sondern infiziert auch den kompletten Krypto-Markt. Der Bitcoin rutscht nach einem Kurseinbruch von ca. 23 % stellenweise sogar unter die wichtige 6000 USD-Grenze und die Altcoins verzeichnen neue Tiefstände. Die Anleger ziehen in nur 24 Stunden über 50 Mrd. USD aus dem Markt. Ein dramatischer Tag für das gesamte Krypto-Space. Wir werfen einen Blick auf die aktuellen Ereignisse.

Bitcoin-Kurs im Detail

Zum Zeitpunkt des Artikels steht der Bitcoin bei einem Kurs von 6056 USD. Dieser Wert entspricht einem Tagesverlust von ca. 22 %. Sämtliche Supportbereiche wurden in den vergangenen Stunden pulverisiert. Erst bei der 6000 USD-Marke stoppte der Kurs zwischenzeitlich, bevor auf der BitMEX-Börse ein Tagestief von 5600 USD erreicht wurde. In der Folge sprang die Nr.1-Kryptowährung jedoch zurück über die 6000 USD-Grenze. Die enormen Abverkäufe spiegeln die aktuelle Marktsituation wieder. Es herrscht Panik und die Investoren ziehen ihr Geld aus dem volatilen Markt.

Auswirkungen des Markteinbruchs auf verschiedene Kryptowährungen

Kryptowährung Pro Contra
Bitcoin Günstiger Einstiegspotential Hoher Wertverlust
Ethereum Kaufmöglichkeit bei niedrigem Kurs Instabile Preise
Ripple Potential für hohe Rendite bei Markterholung Risiko eines Totalverlusts
Litecoin Möglicherweise unterbewertet Möglicherweise überbewertet

FUD als Multiplikator

FUD als Multiplikator

FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) bezeichnet das panische Verhalten von Anlegern. Trifft solch eine Panik auf eine handfeste Krise, wie wir sie im Moment erleben, kann das verheerende Auswirkungen für den gesamten Markt haben. Es hat sich in den vergangenen Tagen zwar nichts an den fundamentalen Eigenschaften der Kryptos geändert, jedoch hinterlässt das Coronavirus seine Spuren in allen Finanzmärkten. Nun treffen Angst, Unsicherheit und Zweifel auf einen höchstvolatilen Markt und das Ergebnis könnte kaum schlimmer ausfallen. Durch den enormen Dump fällt der BTC auf das Niveau aus dem Mai 2019 zurück.

Altcoins in der Krise

Die Altcoins erwischt es am Donnerstag noch härter als das „digitale Gold“. Ethereum fällt auf schlappe 144 USD, Bitcoin SV verzeichnet einen Kursverlust von über 33 % und Ripple rutscht auf 0,15 USD ab. Chainlink erleidet auf Binance sogar einen zwischenzeitlichen Flash Crash, bei dem die „Oracle-Währung“ einen Tiefstand von 0,01 USD verzeichnete, bevor ein rettender Pullback einsetzte.

Coronavirus

Coronavirus

Die Zahlen sind erschreckend. Alleine in Italien wurden heute 2651 neue Fälle und 189 Todesoper gemeldet. Weltweit wurden damit 133445 Fälle registriert (4950 Todesfälle). In Deutschland gibt es bis dato 2693 bestätigte Infizierte und 5 Todesfälle. Währenddessen hat die EZB ein komplexes Maßnahmenpaket beschlossen, um den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu begegnen. Dieses soll unter anderem Notkredite für Banken und höhere Anleihenverkäufe beinhalten.

Wie geht es weiter?

Wenn man diese Fragestellung nur auf den Krypto-Markt bezieht, so muss man konstatieren, dass die jüngsten Einbrüche auf die akute Instabilität verweisen. Der Bitcoin ist noch lange kein krisenstabiler „Store of Value“ und das Krypto-Space ist ein hochspekulatives Pflaster, das vor allem risikoaffine Investoren einlädt. Minus 2000 USD in 24 Stunden stehen am heutigen Donnerstag zu Buche. Gravierende Statistiken, die nur wenig Hoffnung aufkommen lassen. Aber man sollte sich auf die wesentlichen Sachen fokussieren.

Kühlen Kopf bewahren

Kühlen Kopf bewahren

Wir befinden uns in einer handfesten Wirtschaftskrise. Die traditionellen Märkte und das Krypto-Space leiden unter den Folgen der Corona-Ausbreitung und beide sind abhängig von dem Verlauf dieser Pandemie. Letztendlich ändern sich die Fundamentals nicht. Die Dezentralität und sämtliche Use-Cases der Blockchain-Technologie bleiben erhalten. Das Bitcoin Halving Event wird, im Gegensatz zu anderen „Großevents“ stattfinden und Ethereum 2.0 steht in den Startlöchern. Über diese Faktoren sollte man nachdenken, bevor man sich den Panik-Verkäufern anschließt. Auf der anderen Seite gibt es die Investoren, die genau jetzt ihre Chance wittern. „Buy the Dip“ ist das Motto. Doch wann erreicht der Bitcoin seinen Boden? Um die Hand nicht in das fallende Messer zu halten, empfiehlt sich eine umfangreiche Marktanalyse in diesen Tagen mehr denn je.


FAQ - "Blutbad am Krypto-Markt! Coins brechen ein"

Was bedeutet "Blutbad am Krypto-Markt?"

Das "Blutbad am Krypto-Markt" ist ein Ausdruck für einen rapiden und harten Preisverfall von Kryptowährungen.

Warum brechen Coins ein?

Coins können aus verschiedenen Gründen einbrechen. Dazu gehören Marktmanipulation, Regulierungsankündigungen, Änderungen im allgemeinen Marktumfeld und so weiter.

Wie kann man sich auf so ein Blutbad vorbereiten?

Die beste Vorbereitung ist, immer nur so viel in Kryptowährungen zu investieren, wie man sich leisten kann, zu verlieren und immer auf dem aktuellen Stand der Nachrichten zu bleiben.

Wie schnell erholen sich Märkte in der Regel von solchen Einbrüchen?

Ein Markt kann sich von einem Einbruch sehr schnell oder gar nicht erholen. Das hängt stark von der Ursache und der allgemeinen Marktstimmung ab.

Sollte man in einem "Blutbad" Kryptowährungen kaufen?

Ob man in einem "Blutbad" Kryptowährungen kauft oder nicht, hängt von der eigenen Risikobereitschaft, der eigenen Bewertung der Situation und den eigenen langfristigen Erwartungen ab.

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Zusammenfassung des Artikels

Der Bitcoin verzeichnet aufgrund des Coronavirus einen Kurssturz und fallen unter 6000 USD, sowie Altcoins neue Tiefstände. Die Investoren ziehen massenhaft Geld aus den Markt, was eine weiter destruktive Wirkung hat.

Ethereum im Höhenflug: Warum ETH jetzt Bitcoin aussticht
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In der aktuellen Folge geht es im Schwerpunkt um die Entwicklungen bei der Kryptowährung Ethereum (EHT).

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich nicht von Panik anstecken. Marktschwankungen sind in der Krypto-Welt normal.
  2. Überprüfen Sie Ihre Portfolio-Diversifikation. Wenn alle Ihre Coins einbrechen, könnte es an der Zeit sein, in andere Coins zu investieren.
  3. Vermeiden Sie es, Ihre Coins zu verkaufen, wenn der Markt gerade eingebrochen ist. Es könnte eine Gelegenheit sein, günstig nachzukaufen.
  4. Informieren Sie sich über die Gründe des Einbruchs. Hat es fundamentale Gründe oder handelt es sich um eine Marktkorrektur?
  5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Coins sicher in einer Wallet aufbewahrt werden, um möglichen Betrügern in Krisenzeiten vorzubeugen.