Cake Defi Liquidity Mining

Datum: 23.02.2022 / 11 mal gelesen

Cake Defi Liquidity Mining im Test

Die Redaktion des Krypto Magazin hat für seine Leser das Produkt Cake Defi Liquidity Mining mit seinem Kapital getestet. Wir testen immer wieder Produkte im Kryptospace und analysieren die Vor- und Nachteile dieser Investments für unsere Leser. Bitte beachten Sie, bei diesem Artikel handelt es sich um keine Anlageempfehlung, wir berichten ausschließlich über unsere Ergebnisse. Sollten Sie sich für das Thema ebenfalls interessieren, freuen wir uns natürlich, wenn Sie sich über unseren Link beim Service anmelden. Viel Freude mit diesem Bericht zu Cake Defi Liquidity Mining.

Was ist Liquidity Mining?

Zunächst sollten Sie das Prinzip des Liquidity Mining und DEFI (Dezentrale Finanzen) verstehen, bevor wir Ihnen unsere Ergebnisse präsentieren. Die Idee hinter DEFI ist die Implementierung klassischer Finanzdienstleistungen wie Geldanlage mit Zinsen, Kauf von Aktien oder Kryptowährungen ohne einen Mittelsmann respektive eine Bank. Eine der essentiellsten Funktionen von DEFI ist die DEX (Dezentrale Exchange). Bei einer DEX handelt es sich um einen Handelsplatz bei dem Sie zwischen Kryptowährungen tauschen und handeln können, ohne eine zentrale Instanz, welche Zugriff auf Ihr Vermögen hat.

Diese dezentralen Marktplätze laufen auf einer Blockchain und einem dafür geschrieben Smart Contract. Bei einem Smart Contract handelt es sich um eine auf der Blockchain hinterlegte und öffentlich einsehbare Programmierung bzw. Programmlogik.

Wenn Sie nun beispielsweise ETH gegen den DFI Token tauschen wollen, so braucht es ein System, welches Ihnen zum aktuellen Gegenwert DFI für Ihre ETH auszahlt. Das Selbe gilt auch für den Tausch in die andere Richtung. Aus diesem Grund verfügen dezentrale Börsen über sogenannte Liquidity Pools. Investoren stellen Liquidität für die Börse zur Verfügung und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung an den eingenommenen Gebühren. Das Einbringen von Liquidität bei Cake Defi und den daraus erwirtschafteten Ertrag bezeichnet man als Cake Defi Liquidity Mining.

Cake Defi Liquidity Mining - Risiken

Grundsätzlich bestehen bei dezentralen Protokollen immer das Risiko einer Sicherheitslücke in der Programmlogik des Smart Contract. In der Vergangenheit wurden immer mal wieder von Hackern Schwachstellen ausgenutzt und Gelder gestohlen. Ein weiteres Risiko liegt im sogenannten Impermanent Loss. Durch die oftmals symmetrische Verteilung des Kapitals kann es bei zu starken Schwankungen eines der Assets zu einem Wertverlust führen. Dieser Verlust ist in der Regel jedoch "impermanent" und kann sich wieder erholen. Wir haben hierfür einen Impermanent Loss Rechner auf dem Krypto Magazin programmiert.

Stellen Sie für sich sicher, dass Sie vor einem Investment das Problem des Impermanent Loss zu 100% verstanden haben. Ebenfalls sei an dieser Stelle nochmal deutlich erwähnt, investieren Sie niemals mehr in solche Systeme als Sie bereit sind zu verlieren. Die Gefahr eines Hacks ist leider immer gegeben.

Wir haben den Test gemacht

Natürlich testen wir Cake Defi schon eine ganze Weile. Im ersten Jahr haben wir bei unserem Test nur Staking von DFi Token genutzt. Beim Staking von DFI Token erhalten wir im Augenblick eine Rendite von 40,8% auf unsere DFI (23.02.2022). Die mögliche Rendite wird auf der Plattform in APY (Annual Percentage Yield). APY steht für einen effektiver Zinsertrag pro Jahr. Dieser Wert kann sich je nach Nachfrage ändern und wird von der Plattform daher auch nicht garantiert.

Beim Liquidity Mining benötigen wir neben den DFI noch das Gegenstück, in unserem Fall BTC (Bitcoin). Wollen Sie nun Liquidity Mining bei Cake Defi nutzen, benötigen Sie immer den gleichen Gegenwert Ihrer DFI Einlage im anderen Coin. 100$ in DFI benötigen demnach 100$ in Bitcoin im Liquidity Pool. Hier ein Auszug aus den aktuellen Renditen (23.02.2022).:

Screenshot https://app.cakedefi.com/liquidity-mining

In unserem Test haben wir 0.01319 BTC und den aktuellen Gegenwert von 147.26511 DFI Token in den Liquidity Pool hinzugefügt. Wir erhalten dafür eine Rendite von 59,42% auf unsere Kapital. Die Rewards für unsere Liquidität bekommen wir immer um 1:01 Uhr morgens auf unseren Account gebucht.

Für den Verkauf der DFI Token nutzen wir die Börse KuCoin. Bislang hat die Auszahlung und der Verkauf immer reibungslos funktioniert.

Wie funktioniert das Liquidity Mining?

Aus unserer Sicht ist der Vorgang ziemlich selbsterklärend und bei CakeDefi auch sehr einfach gelöst. Dennoch möchten wir Ihnen eine kleine Anleitung bereitstellen:

Benötigte Zeit: 30 Minuten.

Der Löwenanteil an benötigter Zeit besteht darin auf den Eingang der Coins im Wallet zu warten. Hier erklären wir Schritt für Schritt wie Sie Liquidity Mining selbst nutzen.

  1. Coins auf Cake Defi übertragen

    Wenn Sie bereits DFI Coins und beispielsweise BTC besitzen, übertragen Sie diese über den Punkt "Einzahlen" auf Ihr Wallet bei CakeDefi.

    CakeDefi Einzahlen

  2. Oder direkt Coins auf CakeDefi kaufen

    Auf CakeDefi können Sie via Kreditkarte die Coins auch direkt kaufen.
    Coins kaufen

  3. Liquidität in den Pool einbringen

    Im nächsten Schritt wechseln Sie einfach auf den Reiter "Produkte" - "Liquidity Mining" und wählen Sie das gewünschte Paar. Nun klicken Sie auf "Liquidität hinzufügen".
    Liquidität hinzufügen

  4. Warten und auf Erträge freuen

    Mehr ist nicht zu tun, Sie erhalten von nun an tägliche Ihre Erträge. Behalten Sie den Wert Ihrer beiden Assets im Blick und vergessen Sie das Risiko des Impermanent Loss nicht.

Fragen und Antworten rund um Cake Defi

Was ist CakeDefi?

CakeDefi ist nur eine Plattform mit Zugriff auf die DEFI-Chain, welche einen Zugang zur dezentralen Verwaltung Ihrer Assets ermöglicht. Über den Anbieter läßt sich ohne technisches Know How am Staking, Masternodes und Liquidity Providing verdienen. Für den Service nimmt die Plattform jedoch auch Gebühren.

Wie seriös ist CakeDefi?

Grundsätzlich gilt in der Kryptobranche, wenn Sie Ihre Coins auf eine Plattform übertragen, riskieren Sie einen Totalverlust. Es besteht immer das Risiko eines Hacks oder sogar eines SCAMS der Betreiber. Egal wie sicher Ihnen ein Investment erscheint, machen Sie grundsätzlich eine persönliche Risikoabwägung für den Fall eines Totalverlustes.

Wie verdient CakeDefi Geld?

Die Plattform verdient durch einen Anteil der Erträge der Kunden sein Geld. Die Erträge der Masternodes oder Liquidity Pools werden nicht zu 100% an den Nutzer ausbezahlt, ein Teil der Erträge behält die Plattform als Bezahlung ein.

Wie sicher ist die DefiChain?

Die Sicherheit einer Blockchain baut auf den Aspekt der dezentralität und der Verschlüsselung des Protokolls. Die DefiChain ist sicherlich nicht so dezentral wie beispielsweise Bitcoin. Je länger das System am Markt ist und um so mehr neue Masternodes online gehen, desto sicherer kann man die DefiChain ansehen.

Was macht Julian Hosp bei CakeDefi?

Julian Hosp ist einer der Gründer von CakeDefi und kümmert sich um die strategische Entwicklung des Produkts und um das Thema Marketing.

Hat Cake Defi Zukunft?

Bislang hat sich das Unternehmen sehr gut am Markt behauptet, stellenweise hat der DFI Token den Bitcoin outperformed. Unsere Strategie sieht vor, Erträge regelmäßig abzuziehen und auf unserem eigenen Wallet zu sichern. Grundsätzlich halten wir CakeDefi für ein spannendes Produkt.

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Zusammenfassung des Artikels

Julian Hosp ist ein österreichischer Sonnenschein, der 2008 sein Medizinstudium beendet hat und als Kryptoexperte arbeitet. Er wird in Interviews zu den Themen Bitcoin, Ethereum und Blockchain zitiert und ist ein ebenso bekannter Youtuber und Gast-Lecturer. Cake Defi bietet Liquidity Mining an, sodass Anleger Liquidität in einen Coin-Pool stellen können und dafür Gebührenerlöse erhalten. Es wird jedoch immer wieder darauf hingewiesen, das Risiken wie ein Hacking oder ein Impermanent Loss bestehen, sodass man nicht mehr investieren sollte, als man bereit ist zu verlieren.

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