Dash Mining

In Dash Mining, Krypto Mining

Einleitung

In diesem Artikel geht es um Dash Mining. Grundlegend soll vorerst die Kryptowährung Dash Coin betrachtet werden. Im Folgenden werden die Möglichkeiten des Dash Home-Minings und des Dash Cloudminings betrachtet. Weiterhin werden in diesem Artikel eWallets angeführt, welche mit Dash kompatibel sind. Letztlich soll die Frage beantwortet werden, ob Dash Mining sinnvoll ist und sich lohnt.

Dash Coin

dash
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Dash Coin ist eine Kryptowährung der ersten Generation. Sie basiert auf einem Open-Source-Protokoll und wird in einem Peer-to-Peer Netzwerk genutzt. Der Preis für ein Dash Coin betrug Anfang 2017 noch etwa 11 USD, heute ist der Kurs auf 278,07 USD pro Dash Coin gestiegen. Das aktuelle Marktkapital beträgt 2.175.874.708 USD (Stand 01.11.2017). Diese enorme Kurssteigerung und die Höhe des Marktkapitals zeigen, dass DASH sich fest unter den Altcoins etabliert hat. Ursprünglich wurde DASH Anfang 2014 als “XCoin” auf den Markt gebracht.

Bereits nach einem Monat wurde die Währung in “Darkcoin” umgenannt. Da dies sehr missverständlich wegen der Bezeichnung und des Images des Darknets war, wurde die Währung endgültig im März 2015 in “Dash Coin” umgenannt. Die Mission des CEO Ryan Taylor und des restlichen Dash Teams ist es, Fehler und Schwachstellen von Bitcoin zu analysieren und in ihrer eigenen Währung zu verbessern. Dash bietet seinen Nutzern sofortige Transaktionen, die innerhalb von 4 Sekunden getätigt werden. Diese werden speziell durch das “CoinJoin”-Konzept gesichert. Durch CoinJoin werden Transaktionen verschiedener Nutzer zwecks Anonymisierung vermischt.

Dieses Konzept bietet Bitcoin zwar ebenfalls an, ist dort aber nur über Dritte möglich, wohingegen das CoinJoin-Konzept bei Dash fester Teil des Protokolles ist. Dash kann mit dem Proof-of-Work-Algorithmus X11 gemined werden. X11 ist ein verketteter Hashing-Algorithmus. Das bedeutet, dass er aus verschiedenen anderen Algorithmen besteht. Generell kann Dash mit Hilfe von CPU/GPU oder aber ASICs gemined werden. Worin der Unterschied besteht, was tatsächlich benötigt wird, um Dash zu minen und vor allem ob sich dies lohnt, soll in diesem Beitrag erläutert werden.

Dash Mining

Dash Mining
Dash Mining

Mining bezeichnet einen Prozess, bei dem mathematische Probleme durch komplizierte Rechenprozesse gelöst werden. Durch diese Rechenprozesse werden sogenannte “Blocks”, die Bausteine der Blockchain, “geschürft”, also generiert. Der Proof-of-Work-Consensus-Mechanismus sorgt dafür, dass die Blockchain gesichert ist. Daher müssen Miner durch den jeweiligen Algorithmus Zugang zu dem Proof-of-Work-Mechanismus finden, um Zugang zur Blockchain zu finden.

Was also faktisch beim Mining-Prozess passiert, ist, dass Miner durch das Lösen dieser mathematischen Probleme mit Hilfe ihrer Rechenleistung das Recht erhalten, der Blockchain einen neuen Block hinzuzufügen. Diese Blöcke müssen zunächst verifiziert werden, dann wird der Miner dafür belohnt, weil er mit diesem Block die Sicherheit der Blockchain verbessert hat.

Die Belohnung erfolgt in der jeweiligen Kryptowährung, also in Dash Coins. Aktuell erhält ein Miner 3,88 Dash Coins pro Block, den er mint.

Wie funktioniert Dash Mining?

Wie funktioniert Dash Mining
Wie funktioniert Dash Mining

Wer Dash selbst minen möchte, benötigt spezielle Hardware. Dabei gibt es drei Möglichkeiten CPU, GPU und ASIC. CPU ist der Teil eines Computers, der als “Prozessor” bezeichnet wird. Er ist essenzieller Bestandteil jeden Computers.

In der Theorie eignet sich demnach jeder Computer, zum Mining. CPU hat in Mining-Kreisen den Ruf, dass es zwar sehr vielseitig, jedoch sehr ineffizient ist. Wer es dennoch probieren möchte, kann dies mit Dash Mining Software wie “Darkcoin-CPUMiner” und “CPU-Multiminer” tun. Ähnlich sieht es bei GPU aus. GPU ist der eingebaute Grafikprozessor eines Computers. Im Vergleich zu CPU ist dieser deutlich leistungsstärker und schneller. Die Entwickler von Dash raten sehr stark vom Mining mit CPU oder GPU ab, da diese Prozesse allein auf Grund der Preisentwicklung der Währung sehr unrentabel geworden sind. Etwas lukrativer zeigen sich hier die ASICs.

ASIC steht für “anwendungsspezifische integrierte Schaltungen”. Es handelt sich um Hardware, die speziell für das Mining von Kryptowährungen entwickelt wurde. Um Dash minen zu können, bieten sich folgende ASICs an: Pinidea X11 Miner DR-1, Pinidea X11 USB DU-1, iBeLink DM384M X11, X11 Baikal Mini Miner und Baikal A900 X11. Weitere Miner, die ASIC unabhängig sind, jedoch geeignet, um hohe Hashraten zu erzeugen sind: XFX 7990, SAPHHIRE R9 Nano, GIGABYTE R9 390 und CLUB 3D HD7950. Diese Hardware kann deutlich mehr Rechenleistung erbringen, als CPUs und GPUs.

Was muss beim Dash Mining beachtet werden?

Was muss beim Dash Mining beachtet werden?
Was muss beim Dash Mining beachtet werden?

Beim Mining einer Kryptowährung gibt es viele fixe und variable Faktoren, die beachtet werden müssen. Dieser Beitrag wird sich auf eventuelle Problematiken und Kosten, die entstehen können fokussieren. Jeder Block, der gemined werden kann, hat einen Schwierigkeitsgrad, “Difficulty” genannt. Das bedeutet, dass die zu lösenden mathematischen Probleme schwerer gemacht werden, damit sich die Miningzeit verbessert.

Auf den ersten Blick klingt das unlogisch, denn Ziel ist es ja, die Blöcke zu generieren. Das Problem ist, dass jede Kryptowährung frei von jeglichem zentralen Organ ist, welches kontrollieren könnte, wie das Mining abläuft. Was also schnell passieren könnte, wäre, dass wenige Miner sich zusammentun und den Mining-Prozess komplett vereinnahmen und die gesamte Belohnung einstreichen. Oder aber, dass ein Miner sich dem Mining eines Blockes angenommen hat und jeder andere Miner nicht weiß, dass dieser gerade bearbeitet wird. Um dieses Problem zu lösen, wurde die Difficulty in das System implementiert. Für das Minen eines Dash Blockes werden momentan etwa 2,5 Minuten benötigt. Dies wird über die Difficulty gesteuert.

Der Miner kann durch die vorgegebene Komplexität des Problems, den Prozess nicht beschleunigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass spätestens nach 2,5 Minuten ein Miner, der gerade das gleiche Problem lösen wollte, feststellt, dass es bereits gelöst wurde. So hat er einen zeitlich sehr geringen Effizienzverlust.

Ein weiterer entscheidender Faktor, der beim Mining bedacht werden sollte, ist die Infrastruktur. Die Dash Mining Hardware verbraucht sehr viel Strom. 2017 liegt der deutschlandweite Durchschnittspreis einer Kilowattstunde bei 29,16 Cent. Das entspricht 0,3394 USD (Stand 01.11.2017). Betrachtet werden nun zwei mögliche Fälle: Das Mining mit dem GPU Prozessor R9 280 X und das Mining mit dem ASIC X11 Baikal Mini Miner.

Die Anschaffung des GPU Prozessor liegt zwischen 250 und 300 Euro. Der Prozessor benötigt 200 Watt und kann mit einer Hashrate von 2,9 MH/S hashen. In diesem Falle würde der Miner ein monatliches Minus von 48,83 USD verzeichnen, wobei nicht mal die Abschreibungsrate der Anschaffung berücksichtigt wurde. Mit diesem GPU Prozessor wäre das Mining erst ab dem Preis von 0,0003 USD pro Kilowattstunde rentabel. Der ASIC X11 Baikal Mini Miner ist derzeit nicht einmal auf dem deutschen Markt erhältlich.

Es gibt lediglich ein ASIC Modell, DM22G X11, der zu einem stolzen Preis von 5199 Euro angeboten wird. In der folgenden Berechnung wird dennoch fiktiv mit dem Mini-Miner gerechnet. Dieser verbraucht 40 Watt und garantiert eine Hashleistung von 150 MH/s. Auch mit diesem würde man beim derzeitigen deutschen Strompreis ein monatliches Minus von 7,47 USD verzeichnen. Das Mining wäre erst ab einem Strompreis von 0,079 USD rentabel. Weitere Szenarien können mit Hilfe eines Online-Rechners durchgespielt werden. Fakt ist jedoch, dass die Rentabilität des Minings stark von Anschaffungspreisen und den variablen Kosten für den Mining-Prozess abhängt.

Mining Pools

Mining Pools
Mining Pools

Um das Mining etwas rentabler und effizienter zu machen, können Miner sich einer Gemeinschaft, einem sogenannten “Mining Pool” zusammenschließen. Das bedeutet, dass mehrere Miner zusammen an dem Lösen eines Problems arbeiten und im Anschluss die Belohnung teilt.

Es gibt Plattformen wie Supernova, CoinMine, zpool und MinerGate über welche die Organisation solcher Pools abgewickelt wird. In jüngster Vergangenheit ist jedoch auffällig, dass einige Mining Pool-Plattformen offline gegangen sind. Dies hängt möglicherweise damit zusammen, dass schon seit einiger Zeit der zentrale Charakter einer solchen Pool-Gemeinschaft kritisiert wurde. Wer sich dennoch für Mining Pools interessiert, sollte stets ein Auge auf die Qualität der Plattform haben, um einem möglichen Schaden durch plötzliches Einstellen der Website zu vermeiden. Auch die geforderten Gebühren sollten stets überprüft werden.

Dash Wallets

Dash Wallets
Dash Wallets

Ein Wallet ist eine digitale Brieftasche in Form einer Software, die zum Verschicken, Erhalten und Aufbewahren einer Kryptowährung dient. Einige Wallet-Softwares haben zusätzlich die Eigenschaft, dass durch die “PrivateSend”-Funktion Transaktionen anonym durchgeführt werden können.

Für Besitzer von Dash Coins gibt es auf Desktop-Ebene folgende Möglichkeiten: für Windows 64/32 Bit das “Dash Core Win 63/32”, “Jaxx” und für Windows 64 Bit zusätzlich noch “Exodus”. Für Mac OSX gibt es ebenfalls die Programme “Dash Core”, “Jaxx” und “Exodus”. Linux Nutzer können “Dash Core Linux 32/642, “Dash Core Raspberry Pi 2”, “Jaxx” und “Exodus” nutzen. Auch auf mobiler Ebene gibt es bereits Wallet Software. Für Android gibt es die Wallets “Dash Wallet by Hash Engineering”, “Coinomi” und “Jaxx”. IOS Nutzer können sich “Jaxx” oder “Dash Core IOS” herunterladen. Wem das Aufbewahren der Dash Coins auf seinen Geräten zu risikoreich ist, der kann sich ein Hardware-Wallet wie “KeepKey”, “Ledger Nano S” oder “Trezor” zulegen. Diese können extern an ein Gerät angeschlossen werden.

Dash Cloudmining

Dash Cloudmining
Dash Cloudmining

Beim Cloudmining werden ebenfalls mathematische Probleme mit Hilfe von Rechenleistung gelöst. Der Unterschied zum herkömmlichen Mining liegt lediglich darin, dass der Mining-Prozess vom Nutzer als externe Dienstleistung in Anspruch genommen wird. Das bedeutet, dass es Anbieter gibt, die externe Rechenkapazität zum Mieten oder Kaufen zur Verfügung stellt.

Das Ganze läuft so ab, dass der Nutzer dem Anbieter eine allgemeine Nutzungsgebühr zahlt und dass dann ein Vertrag über den Preis der Leistung festgelegt wird. Die bekanntesten Cloudmining Anbieter sind unter anderem Invia World, Hashflare, Hashing 24, Omnia Mining, Bitclub Network, Genesis Mining und Minergate. In der Regel liegt der Sitz dieser Anbieter an Standorten mit sehr günstiger Infrastruktur, beispielsweise Island oder osteuropäische Länder.

Dies kennzeichnet für den Nutzer einen klaren Vorteil, er muss sich selbst weder teures Equipment anschaffen, noch muss er teure Nebenkosten tragen. Auf diese Art und Weise wird Mining außerdem für jeden Normalverbraucher möglich, ohne dass er Fachwissen über Kryptowährungen oder die benötigte Mining-Hardware benötigt.

Auch beim Cloudmining stellt sich die Frage der Rentabilität. Die Gebühren der Cloudmining-Anbieter sind oft sehr hoch, da natürlich auch diese ihre Kosten decken müssen und darüber hinaus einen Gewinn erzielen wollen. Cloudmining lohnt sich meist erst nach einer längeren Zeit, je nach Kursentwicklung und Belohnungsrate der Kryptowährung. Lohnend kann es auch sein, wenn hohe Beträge investiert werden, da die Hashrate linear zum Preis steigt. Das bedeutet nämlich auch, dass bei einer größeren Hashrate eine größere Gewinnausschüttung erwartet werden kann.

Ist Dash Mining sinnvoll?

Ist Dash Mining sinnvoll?
Ist Dash Mining sinnvoll?

Nachdem nun einige Gesichtspunkte von Mining diskutiert wurden, stellt sich die Frage, ob es sich lohnt. Wer Dash selbst mit Hilfe von CPU/GPU minen möchte, wird definitiv Verluste verzeichnen. Das Dash Entwickler Team selbst rät stark davon ab, da die Anschaffungs- und Nebenkosten viel zu hoch sind für die Skalierbarkeit dieser Systeme.

Das heißt, dass diese Systeme in ihrer Leistung nicht so hoch skaliert werden können, dass das Minen jemals rentabel wird. Eine klare Aussage über das Mining mit ASIC Equipment ist nicht wirklich möglich. Es kann lediglich gesagt werden, dass das Mining mit dem ASIC X11 Mini Miner derzeit ebenfalls bei aktuellen deutschen Strompreisen nicht rentabel ist. Es kommt die Problematik dazu, dass fast kein ASIC Equipment auf dem deutschen Markt erhältlich ist. Anhand dieser Gesichtspunkte ist das Mining von Dash nicht rentabel.

Bei Mining Pools oder Cloudmining hingegen wird das Problem der Skalierbarkeit gelöst. Wenn sich mehr Miner zusammentun, kann mit mehr Leistung gehasht werden. Hier ist es jedoch sehr individuell von den Rahmenbedingungen abhängig, ob der Mining-Prozess rentabel ist. Ähnliches gilt für das Cloudmining.

Hier ist es abhängig von den Preisen und der angebotenen Leistung der Anbieter, ob sich eine Investition letztendlich lohnt oder nicht. Welcher Faktor ebenfalls völlig unberücksichtigt bleibt ist die Kurssteigerung der Währung selbst. Steigt der Kurs stark, fallen auch die Erträge aus den Mining-Prozessen deutlich höher aus.

Dash Mining – Fazit

Dash Mining - Fazit
Dash Mining – Fazit

Das Thema des Dash Minings weist eine große Komplexität auf. Dieser Beitrag betrachtet lediglich die Eckpunkte des Prozesses. Wer Dash gerne minen möchte, sollte sich im Vorfeld einen genauen Kostenplan aufstellen und mögliche Kosten- und Erlösszenarien durchrechnen. Bei einem spekulativen Finanzprodukt wie eine Kryptowährung sollte zudem immer ein gewisses Risiko berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass auch immer mit dem schlimmsten Fall und hohen Verlusten gerechnet werden muss.

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