Der Krypto Tagesrückblick am 11.01.2018

Liebe Leser, wie an jedem Freitag, hier unser Krypto Tagesrückblick für euch zusammengefasst:

Südkorea wird Handel mit Kryptowährungen verbieten

Die südkoreanische Regierung kündigte an, den Handel mit Kryptowährungen im eigenen Land zu verbieten. Momentan arbeitet die Regierung an einer entsprechenden Gesetzesvorlage. Das bedeutet das Aus für die südkoreanischen Krypto-Börsen. Das Verbot des Handels mit Kryptowährungen erfordert jedoch eine eindeutige Zustimmung aller 297 Mitglieder der Nationalversammlung. Das könnte noch Monate oder gar Jahre dauern. Der Grund für das Verbot von Kryptowährungen liegt unter anderem an Geldwäsche, Kapitalflucht aus Fiatwährungen und Steuerhinterziehung. Der Bitcoin-Kurs sank unmittelbar nach der Ankündigung.

Schweiz gründet Arbeitsgruppe zur Klärung des Rechtsstatus von Kryptowährungen

Die Gründung einer Arbeitsgruppe, welche sich mit den rechtlichen Handlungsbedarf Kryptowährungen gegenüber beschäftigt, ist eine logische Konsequenz aus dem wachsenden Blockchain-Sektor im Land. Die Arbeitsgruppe besteht aus mehreren Vertretern der Kantone und wird vom Wirtschafts- und Erziehungsminister Johann Schneider-Ammann und dem Finanzminister Ueli Maurer angeführt. In erster Linie soll der rechtliche Umgang mit ICOs und Blockchain-Unternehmen geklärt werden. Zwei Beispiele für den Erfolg der Blockchain-Technologie in der Schweiz sind zum einen die Ortschaft Zug und zum anderen die Krypto Valley Association. Zug ist mittlerweile als Standort für FinTech-Unternehmen bekannt geworden. Die Krypto Valley Association verfolgt das Ziel, ein führendes Ökosystem in der Schweiz zu etablieren.

Goldman Sachs sieht Bitcoin als Weltwährung von morgen

Goldman Sachs äußerte sich über das Potenzial von Bitcoin als Weltwährung. Das macht die Bank in erster Linie an der verbreiteten, weltweiten Akzeptanz des US-Dollar fest. Genau genommen, wird aus dem internen Bericht deutlich, dass es eine internationale Nachfrage für ein weltweit verbreitetes Medium als Wertanlage und Tauschwert gibt. Sollte es gelingen, ein erfolgreiches Modell für die staatliche Handhabung von Kryptowährungen durchzusetzen, könnten Kryptowährungen wie Bitcoin als eine Weltwährung verwendet werden. Goldman Sachs steht der Kryptowährung grundlegend offen gegenüber sieht aktuell jedoch auch Anzeichen für eine Spekulationsblase.

Kryptowährung-Fonds in Japan

Die japanische Fisco Corporation startet demnächst einen eigenen Krypto-Fonds. Das Unternehmen betreibt die Krypto-Börse Fisco Cryptocurrency Exchange. Auf der Börse können Bitcoin, Monacoin und Bitcoin Cash gegen Yen gehandelt werden. Der Fonds wird noch diesen Monat um die 2,6 Millionen US-Dollar in Bitcoin und andere Kryptowährungen investieren. Angestrebt sind Gewinne von 20 % pro Jahr. Zudem will die Fisco Corporation Derivate auf Basis von Kryptowährungen anbieten. Hinzu kommen B2C-Services, wie Crowdfunding, und B2B-Services, wie die Bereitstellung eines Kanals für die Zahlung in Kryptowährungen zwischen Unternehmen.

Das war es wieder von uns. Das Krypto Magazin wünscht Ihnen ein angenehmes Wochenende.

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