Der Krypto Tagesrückblick am 13.02.2018

Liebe Leser, wie an jedem Mittwoch, hier unser Krypto Tagesrückblick für euch zusammengefasst:

Europäische Finanzbehörden warnen vor Risiken bei Kryptowährungen

Die Finanzaufsichtsbehörden EIOPA, ESMA und EBA warnten in einem gemeinsamen Schreiben Bürger der Europäischen Union vor den Risiken im Zusammenhang mit dem Handel von Kryptowährungen. Insgesamt lassen sich Kryptowährungen nicht als offizielles Zahlungsmittel anerkennen, weil sie nicht von zentralen Institutionen reguliert und herausgegeben werden. Weiterhin sei eine Deckung von Kryptowährungen durch Gegenwerte ebenfalls nicht unbedingt gegeben. Ein weiterer Punkt besteht in der hohen Volatilität von Kryptowährungen, welche zu rapiden Investitionsverlusten führen kann. Nutzer sollten sich außerdem, bevor sie investieren, ausführlich mit einem Investitionsobjekt auseinandersetzen.

Draghi lobt Blockchain-Technologie

In einem Video-Interview, sagte Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, dass die Blockchain-Technologie hinter Kryptowährungen vielversprechend sei. Dennoch mahnte Draghi zur Vorsicht, bei Investitionen in Kryptowährungen. Die EZB sieht Kryptowährungen offiziell nicht als Zahlungsmittel an, sieht sich aber auch nicht in der Verantwortung sie zu regulieren oder gar zu verbieten. Momentan sei die Blockchain-Technologie von der EZB noch nicht nutzbar, doch gebe es mit der japanischen Zentralbank eine Zusammenarbeit zur Anwendungserprobung. Die Blockchain-Technologie könne beispielsweise zur schnellen Bezahlung von Rechnungen genutzt werden. Im Jahre 2017 flossen, laut einer Studie der KPMG, mehr als 512 Millionen US-Dollar in Krypto-Start-ups. Hier das Video, in welchem Draghi interviewt wird:

Sorgentelefon für Bitcoin-Investoren

Bread ist ein Unternehmen, das Kryptowährungen verwaltet. Der Marketingchef von Bread, Aaron Lasher, betreibt seit Juli 2017ein Sorgentelefon für Bitcoin-Investoren. In erster Linie ist das Sorgentelefon nicht wirklich besetzt, vieleher können Notdürftige auf einen Antwortbeantworter sprechen. Nach bereits einer Woche schrieb Lasher auf seiner Webseite, dass niemand bloß aus Scherz anrufe. Weiterhin haben die meisten Anrufer wohl keine Ahnung, was auf dem Krypto-Markt momentan passiert und erhoffen sich einen guten Ratschlag vom Hotline-Betreiber. In Russland gibt es ebenfalls eine Hotline für Krypto-Investoren. Diese Hotline wird von Blockchain Fund, einer russischen Bank für Kryptowährungen, angeboten. Auch dort beschwerten sich viele Investoren, weil sie keinen schnellen Reichtum erreichten und im Laufe der Zeit Geld verloren.

Lagarde sieht Krypto-Regulierung als notwendig an

Die Direktorin des IWF, Christine Lagarde, sieht es langfristig als unausweichlich an, Kryptowährungen weltweit zu regulieren. Genauer gesagt, sei es unausweichlich internationale Regulierungen und eine ausreichende Überwachung zu erlassen. Die Gründe dafür liegen, wie üblich, in illegalen Geschäften mit Kryptowährungen, Terrorfinanzierung und Geldwäsche. Der Gedanke erscheint sinnvoll, doch gelingt es momentan vielen Staaten immer noch nicht, Kryptowährungen rechtlich zu regulieren. Bevor es eine internationale Regulierung geben kann, müssten sich die beteiligten Staaten erst einmal einig werden.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

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