Veröffentlicht: 17.10.2017

Der Krypto Tagesrückblick am 16.10.2017

Hashflare News

Liebe Leser, wie an jedem Tag, hier unser Krypto Tagesrückblick für euch zusammengefasst:

Weitere Fork auf der Ethereum-Blockchain

Ethereum soll Stufe für Stufe weiterentwickelt werden. Von insgesamt vier Stufen wurden bereits die Stufen Frontier und Homestead vollzogen. Gestern wurde der erste Teil, Byzantium, der dritten Stufe, Metropolis genannt, aktiviert. Das fand um 7:22 Uhr bei der Blocknummer 4.370.000 statt. Die Hard-Fork in der Byzantinium-Phase bewirkt die Aufschiebung des Difficulty-Algorithmus für 18 Monate. Im gleichen Zuge wird die Block-Reward von fünf auf drei Ether reduziert. Weiterhin werden sogenannte Ethereum Improvement Proposals (EIP) durchgeführt. Dazu zählt die Optimierung von Smart Contracts durch sogenannte sk-Snarks, welche eine bestimmte Variante des Zero-Knowledge-Proofs sind, um den Austausch von Token sicherer zu gestalten. Weiterhin ändert sich nicht viel für Ethereum-Inhaber. Es entsteht keine neue Coin. Trotzdem ist Ethereum in Form von ETN an der Nasdaq Exchange in Stockholm handelbar.

Putin gibt KryptoRubel bekannt

Russland wird eine eigene Kryptowährung ins Leben rufen, den KryptoRubel. Die Kryptowährung kann nicht gemint werden, sondern wird vollständig von staatlicher Seite kontrolliert. Vorerst werden andere Kryptowährungen wie Bitcoin weiterhin verboten bleiben. Die russische Regierung möchte in erster Linie dem Missbrauch von Kryptowährungen vorbeugen. Der KryptoRubel soll jederzeit in die eigene Landeswährung Rubel umgetauscht werden können. Wenn KryptoRubel-Inhaber nicht erklären können, woher sie die Coins haben, müssen sie 13 % Steuer auf den Betrag zahlen, was auch für die Differenz zwischen dem Einkaufs- und dem Verkaufspreis zählt. Der Zeitpunkt der Etablierung des KryptoRubels wird dadurch begründet, dass die „eurasischen Nachbarn“ zuvor kommen könnten. Der KryptoRubel dürfte einen weiteren Versuch darstellen die eigentlich dezentralisierten Zahlungsmittel zu kontrollieren.

Gibraltar will umfassenden rechtlichen Rahmen für Blockchain-Technologie

Gibraltar gilt als Paradies für Blockchain-Startups. In der letzten Zeit wurden viele ICOs innerhalb des juristischen Rahmens von Gibraltar abgehalten. Die Halbinsel plant nun für den kommenden Januar neue rechtliche Regulierungen für die kommerzielle Nutzung der Blockchain-Technologie. Das schließt Dienstleistungen, welche mit Krypto-Anlagen in Verbindung stehen, und Krypto-Börsen mit ein. Die neuen rechtlichen Regulierungen stehen vor allem im Zeichen des Verbraucherschutzes. Vorgesehen sind Maßnahmen zur Steigerung der Cybersicherheit und des Investorenschutzes. In einem Schadensfall könnten Verbraucher ihre Ansprüche einklagen.

IBM und Stellar für unbegrenzten Zahlungsverkehr

IBM ging jüngst mit Stellar eine Kooperation ein, um einen internationalen, grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in Echtzeit zu gewährleisten. Das Projekt steht aktuell noch im Ausbau. Insgesamt werden 12 Währungsräume miteinander vernetzt. Stellar verwendet den Stellar Lumens Coin, um Banken und digitale Zahlungssysteme miteinander zu verbinden. Einige der Währungsräume, welche in das Netzwerk integriert werden, sind Neuseeland, Australien, Fidschi und das britische Pfund. Das Netzwerk könnte zu einer Beschleunigung des Zahlungsverkehrs zwischen unterschiedlichen Währungszonen führen und hohe Transfergebühren aussparen. Anders als bei Western Union, würden Transaktionsbeträge nur einige Cent bzw. Bruchteile der Lumens Coin kosten.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie zum nächsten Krypto Tagesrückblick wieder rein!

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