Der Krypto Tagesrückblick vom 01.05.2018

Liebe Leser, der Krypto Tagesrückblick informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Dienstag haben wir hier unseren Krypto Tagesrückblick für Sie zusammengefasst:

Coinsecure kann Bitcoin nicht erstatten

Am 8. April wurde der indischen Krypto-Börse Coinsecure knapp 438 Bitcoin entwendet. Bisher ist nicht bekannt, wie die Coins gestohlen werden konnten. Aktuell ermitteln die indischen Behörden in diesem Fall. Aktuell kann die Krypto-Börse keine Entschädigungszahlungen tätigen. Dafür wäre eine Genehmigung der ermittelnden Behörden notwendig. Ansprüche der Kunden werden aktuell überprüft. Zudem kündigte Coinsecure an, dass alle Kunden, die einen Verlust von Bitcoin beklagen, einen neuen Vertrag bekommen werden. Coinsecure versucht momentan die Bitcoins zu tracken.

Hilfe durch Monero Mining für Unicef

Der australische Ableger von Unicef startete eine Webseite, über die Interessierte Monero für Kinderhilfsprogramme minen können. Über die “HopePage” können Besucher selbst kontrollieren, wie viel Monero sie minen wollen. Dabei kann das Mining individuell skaliert werden. Die Skalierung reicht von 20% bis zu 80 % der eigenen Rechenleistung. Der Ertrag des Minings wird Kindern aus Bangladesh sauberes Wasser, Arzneimittel und Nahrungsmittel ermöglichen. Die Technologie hinter der Webseite wird von AuthedMine bereit gestellt, einer Alternative zu CoinHive. Um an dem Projekt teilnehmen zu können, sollten Interessierte den eigenen AdBlocker deaktivieren.

FSA in Japan nimmt private Coins ins Visier

Die Financial Services Agency (FSA) in Japan geht momentan weiter gegen Geldwäsche vor. Jetzt nimmt die Behörde ZCash, Monero und Dash ins Visier. Die Kryptowährungen verfügen über Mechanismen, um getätigte Transaktionen zu verschleiern. Während Monero Ring-Signaturen und Stealth-Adressen, um Transaktionsdaten zu verschleiern, verwendet Dash die PrivateSend-Funktion. Die Kryptowährungen können für Geldwäsche, Terrorfinanzierung oder den Drogenhandel verwendet werden. An sich dienen sie auch als anonymes Zahlungsmittel für Nutzer, die ihre Privatsphäre gewahrt wissen wollen. Da in Japan Krypto-Börsen eine Lizenz erhalten müssen, um eine Krypto-Börse betreiben zu können, wird die Behörde diese Lizenz wahrscheinlich als Druckmittel nutzen, um private Coins vom japanischen Markt zu vertreiben.

Hong Kong veröffentlicht Bericht

Die Finanzbehörde aus Hong Kong, die Financial Services and the Treasury (FSTB), stellte in einem Bericht fest, dass Kryptowährungen bei kriminellen Akten keine große Rolle spielen. Dazu gehören Schneeballsysteme, Schmuggel von Drogen oder zollpflichtiger Ware oder erpresserische Software. Für jede dieser Aktivitäten brauche man einen Zugang zu einer Krypto-Börse, was behördlich scharf kontrolliert wird. Deutlich risikoreicher schätzt die Regierung Initial Coin Offerings ein. Zu diesem Zwecke führte sie Ende Januar eine Kampagne durch, in der über die Risiken im Umgang mit ICOs aufgeklärt wurde.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

 

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