Der Krypto Tagesrückblick vom 12.03.2018

Liebe Leser, wie an jedem Dienstag, hier unser Krypto Tagesrückblick für euch zusammengefasst:

Dofoil-Trojaner-Angriff auf über 400.000 Windows-Geräten

Ein groß angelegter Hacker-Angriff auf mehr als 400.000 Windows-Geräte wurde in Teilen vom Windows-Defender vereitelt. In mehr als 80.000 Fällen konnte der Defender einen Hacking-Angriff des Dofoil-Trojaners erfolgreich abwehren. Der Trojaner versuchte den Windows Explorer durch die wuauclt.exe-Datei zu ersetzen, um Kontrolle über das System zu bekommen. Wo der Trojaner erfolgreich den Defender umging, nutzte er den Computer, um die Kryptowährung Electroneum zu minen. Der Hacking-Angriff nahm seinen Anfang in Russland, der Ukraine und der Türkei. Der Trojaner selbst tritt immer wieder in veränderter Form auf und infiltriert Computer, um Kryptowährungen zu minen. Auch die Middleboxen in Ägypten nutzten ihre Position aus, um über die Rechner von Bürgern Kryptowährungen zu minen.

Geht Google gegen ICO-Werbungen vor?

Eine Marketingfirma verlor innerhalb von zwei Tagen rund 99 % an Klicks in der eigenen Google Adwords Kampagne, so berichtete das Online-Magazin Finance Magnet. Weiterhin habe die Marketing-Firma nur einen begrenzten Zugriff zur Google-Suchmaschine erhalten. Weitere Krypto-Unternehmen berichteten außerdem, dass der eigene Adword-Account gesperrt wurde. Dazu äußerte sich ein Angestellter der Börsenaufsichtsbehörde aus Manitoba, Kanada. Neben Facebook, welches ICO-Werbungen einschränkte, werde das zukünftig auch Google erwarten, um Scams vorzubeugen. Scams sind ICOs, die bloß Geld sammeln wollen, dann aber keine Leistung erbringen.

Google scheint Werbung für ICOs unterbinden zu wollen.

Die asiatische Dominanz auf dem Krypto-Markt

Der asiatische Raum ist aufgrund des Krypto-Marktanteils ein dominierender Part innerhalb des Krypto-Marktes. Innerhalb des asiatischen Raumes sind sich verschiedenste Nationen darüber einig, dass Kryptowährungen die Zukunft bilden. Dafür sprechen drei Perspektiven. Erstens wird es die Kryptowährung Ripple durch 61 japanische Landesbanken integriert, um Transaktionen in Echtzeit rund um die Uhr zu ermöglichen. Zweitens gibt es Gerüchte, die darauf hinweisen, dass China zukünftig das Verbot von Krypto-Börsen wieder aufheben könnte. Denn angesichts des Wirtschaftspotenzials von Kryptowährungen, könnte China es sich langfristig nicht leisten nicht mitzumischen. Drittens spricht die KakaoPay-Plattform aus Südkorea für den steigenden Bedarf nach Kryptowährungen. Die Plattform integriert Kryptowährungen in eigens entwickelte Applikationen und erfreut sich einer großen Nachfrage.

Neuigkeiten von der Spyware aus Ägypten

Wie gestern berichtet, schien die ägyptische Regierung sogenannte Middleboxen genutzt zu haben, um Internet-Verwendern eine Spyware unterzuschieben, welche Kryptowährungen mint. Jetzt stellte sich heraus, dass die Täter noch unbekannt sind. Durch die Spyware wurden Nutzer von 7-Zip, Opera, CCleaner und Avast Antivirus infiziert. Betroffene finden sich vor allem im syrischen und türkischen Raum. Die Middleboxen werden unter anderem von der Firma Sandvine PacketLogic verkauft. Ein Sprecher des Unternehmens wies jedoch die Vorwürfe zurück und distanzierte sich von den Malware-Betreibern.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

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