Der Krypto Tagesrückblick vom 15.05.2018

Liebe Leser, der Krypto Tagesrückblick informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Mittwoch haben wir hier unseren Krypto Tagesrückblick für Sie zusammengefasst:

Australische Webseiten-Betreiber gegen Bitcoin erpresst

In Australien wurde die Webseite Family Planning New South Wales gehackt. Die Webseite bietet Beratungen rund um sexuelle Gesundheit an. Dazu gehören die Themenbereiche Gynäkologie, Geschlechtskrankheiten, Urologie und Schwangerschaft. Die Angreifer konnten auf aktuelle Daten zugreifen. Dabei handelt es sich um sensible Daten, die einzelne Kunden im Sinne der Beratung auf der Webseite einpflegten. Das Unternehmen hinter der Webseite äußerte dazu, dass keine internen Daten abgegriffen wurden. Die Webseite ist mittlerweile wieder frei zugänglich. Die Erpresser forderten für die Freigabe der Webseite 15.000 australische Dollar in Bitcoin. Neben der Forderung sei ein Countdown abgelaufen. Ob sie die Lösegeldforderung bekommen haben ist nicht bekannt.

Echtzeitdaten über Kryptowährungen von Reuters

Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte einen Echtzeit-Ticker, der den Status von Kryptowährungen anzeigt. Die Nachrichtenagentur arbeitet gemeinsam mit zwei großen Krypto-Börsen zusammen. Das sind die beiden Krypto-Börsen bitFlyer, aus Japan, und BITpoint mit Sitz in Deutschland. Der Ticker läuft unter dem Namen “Cryptocurrency Real Times Rates” und beinhaltet Informationen über sechs Kryptowährungen. Über welche Kryptowährungen berichtet wird, ist noch nicht bekannt. Der Ticker wurde in Reaktion auf eine Umfrage entwickelt, aus der hervorgeht, dass bis zu 20 % der befragten Institute nächstes Jahr in den Krypto-Handel einsteigen wollen. Neben Reuters betreibt Bloomberg bereits einen Ticker für Kryptowährungen. Die Ticker deuten darauf hin, dass sich die Infrastruktur um den Krypto-Markt stetig weiterentwickelt.

Die Nachrichtenagentur Reuters wird bald einen Ticker für Kryptowährungen anbieten.

Versuchtes Gift-Attentat auf Alexander Vinnik

Alexander Vinnik wird vorgeworfen mehrere Milliarden US-Dollar über die ehemalige Krypto-Börse BTC-e gewaschen zu haben. Aus diesem Grund wurde er international von US-amerikanischen Behörden gesucht und in Griechenland letztendlich festgenommen. Nachdem eine Auslieferung in die USA scheiterte, verblieb Vinnik in Griechenland, um zu einem späteren Zeitpunkt nach Russland ausgeliefert werden zu können. Jetzt wurde bekannt, dass die griechischen Justizbehörden einen Gift-Anschlag auf Vinnik vereitelten. Der Anschlag soll von russischer Seite kommen, wobei Geheimdienste keine Rolle dabei gespielt haben sollen. Er wurde eher aus dem kriminellen Milieu heraus geplant. Vinnik wurde vom versuchten Anschlag unterrichtet und steht unter Beobachtung. Er wurde außerdem angewiesen, keine Lebensmittel von Fremden annehmen.

Kreditbüro in Polen wird Kundendaten mit Blockchain verwalten

Das polnische Kreditinstitut BIK wird gemeinsam mit dem englischen Start-up Billion eine Blockchain für das Institut entwickeln. Über die Blockchain sollen zukünftig Daten von 24 Millionen Kunden gespeichert und verwaltet werden. Aus den 24 Millionen Kunden ergeben sich 140 Millionen Bonitätsdaten. Insgesamt betrifft das nahezu alle Daten aller Landesbanken in Polen. Dementsprechend ambitioniert ist das Blockchain-Projekt. Über die Blockchain sollen die Daten nicht nur gesammelt und gesichert werden, sondern auch wieder gelöscht werden können. Bei den Daten handelt es sich um Versicherungen, Kredite aber auch um Telefonrechnungen. Zukünftig soll die Blockchain um die Unterzeichnung von Online-Vereinbarungen, Datenübertragungen und automatische Bestätigungen erweitert werden.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

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