Der Krypto Tagesrückblick vom 16.05.2018

Liebe Leser, der Krypto Tagesrückblick informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Donnerstag haben wir hier unseren Krypto Tagesrückblick für Sie zusammengefasst:

Weniger Anonymität für Krypto-Nutzer in Europa

Der europäische Rat hat der EU-Richtlinie 2015/849 zugestimmt. Die Richtlinie sieht vor, dass die Anonymität von Krypto-Nutzern weiterhin reduziert wird. Das betrifft nicht nur die Identität von Nutzern, sondern auch jegliche Transaktionen. Über die Richtlinie sind zudem alle Krypto-Börsen dazu angehalten, KYC-Richtlinien zu erfüllen. Die Richtlinie soll Risiken, die mit Kryptowährungen einhergehen, weiter reduzieren. Das bedeutet in erster Linie die Bekämpfung von Terrorfinanzierung und Geldwäsche. Dabei lautet ein Grundsatz der Richtlinie, die Finanzierung krimineller Aktivitäten einzudämmen, ohne dabei das bestehende Finanzsystem zu beeinträchtigen. Für Betreiber von Krypto-Börsen und Wallets bedeutet das die Überwachung der eigenen Kunden und die Meldepflicht gegenüber den Behörden bei auffälligen Aktivitäten.

Mining-Hardware-Hersteller wollen sich listen lassen

In Hong Kong wollen sich die beiden Mining-Hardware-Hersteller Canaan Creative und Zhejiang Ebang Communication an der Hong Kong Stock Exchange listen lassen. Beide Hersteller sind noch recht jung und versuchen sich stärker auf dem Markt zu positionieren. Zhejiang Ebang Communication war bereits auf der China National Equities Exchange and Quotations gelistet, wurde jedoch wieder von der Liste entfernt. Die Listung würde den Marktwert der beiden Unternehmen um jeweils eine Milliarde US-Dollar erhöhen. Ob das wirklich eintritt, ist fraglich, da der Umsatz von Mining-Hardware-Herstellern enorm vom Wert von Kryptowährungen abhängig ist. Immerhin würde die Börsennotierung den Weg für weitere Investitionen in die Unternehmen frei machen.

Bitcoin Volatilität
Zwei Mining-Hardware-Hersteller wollen sich an der Börse in Hong Kong notieren lassen.

Weitere Mt. Gox-Bitcoin auf dem Markt

Es scheint so, als habe der Mt. Gox Whale wieder zugeschlagen. Als Whale werden große Investoren bezeichnet, die mit ihren Marktbewegungen eine Welle von Marktbewegungen nach sich ziehen. Der Mt. Gox Whale ist Nobuaki Kobayashi, der Insolvenzverwalter der ehemaligen Krypto-Börse Mt. Gox. Innerhalb der Krypto-Szene wird er dafür verantwortlich gemacht, dass der Bitcoin Kurs, aber auch der Kurs anderer Kryptowährungen, sinkt, weil er weitere Konkursmasse auf den Markt bringt. Die letzte Welle, die der Mt. Gox Whale schlug, zog in den letzten Tagen ihre Kreise. Die 15 wichtigsten Kryptowährungen verloren dabei jeweils bis zu 5 % Volumen. Kobayashi streitet ab, den Markt derart zu beeinflussen. Ein Blick auf die Bitcoin-Blockchain lässt jedoch auf das Gegenteil schließen.

Bing verbietet Krypto-Werbung

Nach Google, Twitter, Snapchat und Facebook ging jetzt auch Bing, der Suchmaschine von Microsoft, den Schritt, Werbung für Kryptowährungen und ICOs zu verbieten. In einer offiziellen Stellungnahme äußerten sich Vertreter von Microsoft über das Verbot. Ihrer Ansicht nach gebe es bei Kryptowährungen ein erhöhtes Risiko bösartiger Akteure. Die Entscheidung begründet sich vor allem durch einen erhöhten Verbraucherschutz. Bereits im Juli soll die neue Richtlinie für Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte vollständig umgesetzt werden. Bing ist hinter Google die größte Suchmaschine im Internet. Das wird Auswirkungen auf den Krypto-Markt haben. Wie diese ausfallen werden, zeigt sich noch. Grundlegend ist der Ansatz nicht falsch.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

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