Veröffentlicht: 07.05.2018

Der Krypto Wochenendrückblick vom 05.05. – 06.05.2018

Liebe Leser, der Krypto Wochenendrückblick erscheint jeden Montag und informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Montag haben wir hier unseren Krypto Wochenendrückblick für Sie zusammengefasst:

Samstag, den 05.05.2018

Sammelklage gegen Ripple

James Taylor, ein Anwalt aus San Diego, reichte eine Sammelklage gegen Ripple (XRP) ein. Die Klage wurde von Ryan Coffey ins Rollen gebracht und soll alle Investoren vertreten, die Ripple (XRP) gekauft haben. In der Klage heißt es, dass Ripple (XRP) ein Wertpapier und keine Kryptowährung sei. Der Anklage zufolge, handelt es sich bei der Verteilung von XRP um ein anhaltendes ICO, da Coins nicht durch Mining erzeugt werden. Dementsprechend wäre Ripple (XRP) ein Token und würde unter das Wertpapiergesetz fallen. Diesen Streitfall muss nun die SEC, die Finanzaufsichtsbehörde in den USA, klären. Die Betreiber von Ripple Labs sind der Ansicht, dass es sich bei Ripple (XRP) um ein reines Tauschmittel handele.

Pavel Makushi tot aufgefunden

Pavel Makushi, ein russischer Blogger, wurde tot aufgefunden. Der Blogger ist auch als Pavel Nyashin bekannt. Er bloggte über Themen rund um Kryptowährungen und tradete mit Kryptowährungen. Mit seinem Youtube-Kanal generierte Nyashin mehr als eine halbe Millionen Klicks und erreichte 19.000 Abonnenten. Nyashin wurde bereits am 14. Januar 2018 in seiner Wohnung überfallen. Bei diesem Einbruch sollte er gekidnappt werden. Stattdessen haben die Einbrecher Rubel im Wert von 300.000 Euro, Computer und Smartphones gestohlen und verwüsteten seine Wohnung. Der Einbruch brachte den Blogger dazu, wieder bei seiner Mutter in St. Petersburg einzuziehen. Bisher ist noch nicht geklärt, wie Nyashin ums Leben gekommen ist. Der Fall ist erschreckend.

FacexWorm zielt auf Krypto-Investoren

FacexWorm ist ein Virus, der auf Krypto-Investoren abzielt. Den Wurm gibt es bereits seit September 2017. Zunächst wurde der Wurm durch Facebook verbreitet. Später infizierte er durch eine Chrome-Erweiterung den jeweiligen Computer. Sobald FacexWorm einen Computer infiziert, sammelt er Anmeldeinformationen von MyMonero, Google und Coinhive. Weiterhin werden Ether automatisch auf die Wallets der Betrüger gesendet und der Computer wird heimlich für Mining genutzt. Transaktionen von Krypto-Börsen, wie Bitfinex, Binance und Ethfinex werden zudem automatisch an die Hacker gesendet. Nutzer können sich gegen FacexWorm effektiv schützen, indem sie Erweiterungen kritisch prüfen, bevor sie installiert werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, was über den eigenen Facebook-Account geteilt wird.

Der FacexWorm nutzt Computer illegal für Mining und stiehlt Coins von Krypto-Investoren.

Sonntag, den 06.05.2018

Neue Partnerschaft für Verge

Die Entwickler der Kryptowährung Verge schlossen eine neue Partnerschaft mit TrafficJunky ab. Nachdem Verge eine Partnerschaft mit Mindgeek eingegangen ist, waren die Entwickler von Verge weiterhin auf der Suche nach neuen Partnern. TrafficJunky betreibt ein Werbenetzwerk innerhalb der Erwachsenenunterhaltungsbranche. Täglich, so TrafficJunky, werden über das Netzwerk knapp vier Milliarden Werbeanzeigen geschaltet. Nach der Partnerschaft mit Mindgeek, ist die neue Partnerschaft mit TrafficJunky nicht sonderlich verwunderlich. Der Kurs von Verge fiel nach der angekündigten Partnerschaft mit Pornhub. Die Entwickler von Verge versuchen aktuell die Akzeptanz der eigenen Kryptowährung weiter zu steigern. Ein weiterer Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, besteht in einer Kooperation mit TokenPay.

Blockchain in Kenia

In Kenia ist illegale Landnahme ein großes Problem. Dagegen soll, laut dem Informationsminister Joseph Mucheru, mithilfe der Blockchain-Technologie vorgegangen werden. Als Distributed Ledger eignet sich die Blockchain-Technologie für Grundbucheinträge besonders gut. Entsprechende Besitzurkunden von Ländereien können auf der Blockchain dezentral, transparent und unveränderbar gespeichert werden. In vergangener Zeit kam es wiederholt zu illegalen Übernahmen von Grundstücken durch Korruption. Inwiefern das verwirklicht werden soll, darüber wurden noch keine konkreten Äußerungen getroffen. Im Jahr 2015 kam ein Fall aus Nairobi, der Hauptstadt von Kenia, in die Medien, in dem ein Spielplatz an ein Hotel verkauft werden sollte. Angeblich besaß die Schule für das Grundstück des Spielplatzes keine gültige Besitzurkunde. Diese Fälle könnten zukünftig der Vergangenheit angehören.

Zentralbank in Südkorea erwägt Kryptowährung

Die südkoreanische Zentralbank, die Bank of Korea, denkt aktuell darüber nach, eine Central Bank Digital Currency (CBDC) einzuführen. Momentan untersucht eine Taskforce die Möglichkeiten, eine entsprechende Währung etablieren zu können. Dabei wird untersucht, wie eine derartige Währung überhaupt etabliert werden kann und inwiefern sie den Finanzsektor Südkoreas beeinflussen wird. Bis Ende Juli soll es dazu ein offizielles Statement geben. Ein großer Kritikpunkt besteht in einer möglichen Destabilisierung des bestehenden Finanzsektors. Der Bank of Korea geht es bei dem Pilotprogramm darum, die Kosten für den Finanzsektor um 1,1 Prozent des BIP in Südkorea zu senken. Wenn das gelingen soll, muss das Projekt gut durchdacht sein.

Das war es wieder von uns. Das Krypto Magazin wünscht Ihnen einen guten Start in die Woche!

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