Der Krypto Wochenendrückblick vom 11.11. – 12.11.2017

In News

Liebe Leser, wie jede Woche, hier unser Krypto Wochenendrückblick für Euch zusammengefasst:

Samstag, den 11.11.2017

SegWit2x doch nicht abgesagt?

Erst letzte Woche meldete sich Mike Belshe, der CEO von BitGo, zu Wort und erklärte, dass das SegWit2x-Update offiziell abgesagt sei. Der Grund dafür liegt in der Befürchtung, die Community könne sich spalten, was nicht das Ziel von Bitcoin sei. Er erläuterte, dass für das Update nicht genügend Rückhalt in der Community vorhanden sei. Jetzt tauchte eine Webseite auf, welche behauptet, das Update würde am 15. November trotzdem stattfinden. Die Webseite wurde von Bitpico erstellt, einem unbekannten Entwickler, der in die Mailing-Liste von SegWit2x eingetragen ist. Bitpico erklärt in einer Mail über die Mailing-Liste, dass sie das Update dennoch durchsetzen wollen. Auf seiner Webseite erklärt er: “Wir haben entschieden die Fork wie geplant durchzuführen. Wir werden nicht erlauben, dass das Schicksal von Bitcoin in den Händen von sechs Individuen kontrolliert wird.” Das dürfte den Nerv von Bitcoin-Enthusiasten treffen. Am 10. November hingegen tauchte auf der Webseite das Statement auf, dass sie bloß die Webseite geforkt haben. Bitcoin sei in diesem Statement nicht gemeint gewesen.

Das Überbleibsel der Blockchain-Projekte aus 2016

Laut einer Studie von Deloitte, der Titel lautet “Evolution of Blockchain Technology: Insights from the GitHub Platform”, wurden letztes Jahr über 26.000 Blockchain-Projekte ins Leben gerufen. Aktuell bestehen noch rund 8 % der Projekte. Die durchschnittliche Lebensspanne der Projekte beträgt 1,22 Jahre. Viele Open-Source-Projekte wurden entweder aufgegeben oder erreichten nicht die richtige Reichweite, um weiteren Support zu erfahren. Über 90 % der Projekte kommen außerdem in den ersten sechs Monaten in einen Leerlauf, wodurch die hohe Scheiterquote zustande kommt. Weiterhin heißt es in dem Bericht, dass die meisten Blockchain-Projekte in San Francisco gestartet werden, gefolgt von London und New York.

115.000 unbestätigte Bitcoin-Transaktionen

Am Samstag konnten in der Bitcoin-Bockchain über 115.000 unbestätigte Bitcoin-Transaktionen verzeichnet werden. Der Grund dafür: die Absage des 2x-Updates. Viele Bitcoin-Investoren zogen ihr Kapital von Bitcoin ab und investierten in andere Kryptowährungen, wie beispielsweise Bitcoin Cash. Bitcoin Cash hat den Vorteil, dass die Blockgröße 8MB beträgt. Die Blockgröße von Bitcoin beträgt weiterhin 1MB. Bitcoin Cash entstand im August 2017, weil einige Pool-Betreiber mit der Blockgröße von Bitcoin nicht zufrieden waren. Es erscheint deshalb logisch, dass nun viele Investoren auf die Bitcoin-Alternative setzen. Insgesamt steckten über 700 Millionen US-Dollar in den unbestätigten Transaktionen.

Sonntag, den 12.11.2017

Bitcoin Cash-Kurs steigt enorm

Bitcoin Cash machte Bitcoin in den letzten Tagen eine starke Konkurrenz. Der Grund dafür liegt in der Absage des 2x-Updates von Bitcoin. Dadurch erscheint Bitcoin vielen Minern als zu unrentabel. Immerhin liegen die Transaktionsgebühren von Bitcoin bei circa 10 US-Dollar pro Block, welcher 1MB groß ist. Bitcoin Cash hingegen bietet Transaktionsgebühren von 20 Cent pro Block, bei einer Blockgröße von 8MB. Zudem ist die Hashrate von Bitcoin auf 5.400 PH/s gesunken. Die von Bitcoin Cash stieg von 800 PH/s auf 4.600 PH/s. Das könnte daran liegen, dass Bitcoin Cash für viele Miner in den letzten Tagen durch den Kursanstieg profitabler geworden ist. Damit geht die Konkurrenz zwischen der Bitcoin-Alternative Bitcoin Cash und dem Marktführer Bitcoin in eine neue Runde. Bitcoin Cash ist aus der Skalierungsdebatte entstanden und sollte zukünftigen Problemen mit der Blockgröße bereits den Wind aus den Segeln nehmen. Aktuell scheinen viele Miner genau aus diesem Grund auf Bitcoin Cash zu setzen, weil sie mit der Kryptowährung mehr Geld verdienen können. Es ist jedoch fraglich, wie lange das noch der Fall sein wird.

Mining in Russland bald möglich?

Russland betreibt aktuell eine Menge Mining-Farms. Das Land verfügt dennoch über weitere Stromkapazitäten. Zuletzt erhielt die The Russian Association of Blockchain and Cryptocurrency (RACIB) über 40 Bewerbungen von Unternehmen aus dem europäischen und chinesischen Raum. Sie wollen die freien Kapazitäten für sich nutzen und Kryptowährungen günstig minen. Die RACIB wurde im August 2017 gegründet und von der Regierung abgesegnet. Insgesamt verfügt Russland über 100 GW an überflüssigem Strom, welcher für das Mining verwendet werden könnte. Dadurch könnten Einnahem von über 1,7 Trillionen Rubel generiert werden. Das entspricht einem Gegenwert von bis zu einer Billion Euro.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie zum nächsten Krypto Wochenendrückblick wieder rein!

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