Veröffentlicht: 25.09.2017

Der Krypto Wochenendrückblick vom 23. – 24.09.2017

Liebe Leser, hier unser Krypto Wochenendrückblick für euch zusammengefasst:

Samstag, den 23.09.2017

Hacker gibt 2,6 Millionen US-Dollar in Ethereum zurück

Im Juli 2017 stahl ein Hacker bis zu elf Millionen USD in Ethereum vom ICO des israelischen Startups Coindash. Der Hacker änderte für kurze Zeit die eWallet-Adresse des ICOs. Der Angriff wurde innerhalb von Minuten bemerkt. Jetzt überwies der Hacker 10.000 Ether an Coindash. Die restliche Beute behielt er jedoch ein, immerhin 30.000 Ether. Weshalb der Täter nun einen Teil seiner Beute wieder zurückgab, ist bis heute unklar. Die israelischen Behörden ermitteln noch.

MediLedger – Blockchain in der Pharma-Industrie

Die Blockchain könnte in die Pharma-Industrie Einzug halten. Pharmakonzerne wie Pfizer, die Roche Group, die McKesson Corporation, AmerisourceBergen und Genentech kündigten das MediLedger-Projekt an. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Veränderung von Lieferketten pharmazeutischer Produkte. Lieferketten vom Hersteller, über den Apotheker oder über Ärzte, sollen transparenter und nachvollziehbarer sein. Das garantiert in erster Linie einen qualitätsvollen Verbraucherschutz. Die Blockchain-Technologie könnte Pillen-Fälschungen oder Margen gestohlener Kontingente vorbeugen. In einem Bereich, wo es in erster Linie um die Gesundheit von Menschen geht, ist das von enormer Wichtigkeit. Mit der Entwicklung des Projektes wurde der Technologiekonzern Chonicled Inc. beauftragt.

Energieversorger in Australien kooperiert mit Power Ledger

Der Energieversorger Origin aus Australien wird zukünftig mit dem Startup Power Ledger an einer Handelsplattform für Strom arbeiten. Das Ziel der Plattform besteht in geringeren Kosten und einer gesteigerten Effizienz für den Stromanbieter. Auch Kunden können davon profitieren. Ihnen soll es ermöglicht werden, mit Strom zu handeln, was einen Verkauf von Strom aus gewonnenen Solarplatten mit einschließt. Für einen sicheren Handel mit Strom, bietet sich eine Blockchain mit einem inklusiven P2P-System an. Im November wird die Plattform online gehen. Origin und Power Ledger möchten Daten sammeln, analysieren und auswerten, um die Plattform weiter auszubauen. Da der Energiesektor vielen Regulationen unterliegt, müssen die beiden Unternehmen sich auch Gedanken über gesetzliche Rahmenbedingungen machen.

Jamie Dimon wird angeklagt

Gegen den CEO von J.P. Morgan, Jamie Dimon, wurde beim European Unions Market eine Beschwerde eingereicht. Wir berichteten bereits darüber, dass sich Jamie Dimon negativ über Bitcoin äußerte und gleichzeitig massiv in die Kryptowährung investierte. Jamie Dimon wird nun eine Marktmanipulation vorgeworfen. Durch die Rufschädigung von Bitcoin sei der Preis weiter gesunken, sodass J.P. Morgan günstig Coins kaufen konnte. Ein Geschäftspartner von Blockswater, Florian Schweizer, äußerte sich darüber. Er sagte, dass die Äußerungen Jamie Dimons nicht nur den Ruf der Kryptowährung schädigten, sondern auch die Interessen der eigenen Investoren negativ beeinflussten. Diese, so Schweizer, arbeiteten hart daran, dass ein neues finanzielles System entstehe. Inwiefern Dimon nun offiziell angeklagt wird, bleibt offen.

Sonntag, den 24.09.2017

Ethereum-Kursanalyse

Der Ether-Kurs ist in der letzten Woche gestiegen. Den Tiefpunkt erreichte der Kurs zwischen dem 21. und 23.09., wo er ein Tief von 254,13 USD (212,64 Euro) erreichte. Der Kurs ist, vorsichtig gesagt, bullish. Der Grund dafür könnte bei den Äußerungen von Vitalik Buterin, einem der Mitbegründer von Ethereum, liegen. Er gab bekannt, dass Ethereum die Transaktionsmenge von VISA übersteigen könne. Langfristig wird sich der Markt bullish entwickeln. Bitte sehen Sie diese Meldung nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung an.

Blockchain für die Bundestagswahl?

Aktuell werden Stimmen der deutschen Bundestagswahl über Wahlzettel händisch gezählt, ausgewertet und in eine Software eingepflegt, um die Ergebnisse auszuwerten. Wenn es um die Digitalisierung von Wahlprozessen geht, spielt der Schutz vor Manipulation eine sehr gewichtige Rolle. Immerhin könnten Wahlmanipulationen zu massiven Unstimmigkeiten auf politischer Ebene führen. Die Blockchain böte den Vorteil, dass sie, jedenfalls für die Auswertenden, transparent, sicher und dezentral funktionieren würde. Sie schließt Manipulationsversuche und menschliche Fehler aus. Wahlergebnisse könnten über eine gemeinsame DLT für Wahlhelfer frei zugänglich werden. Denkbar wäre auch ein komplettes digitalisiertes Wahlsystem, welches über die Blockchain funktioniert. Wähler könnten beispielsweise über eine gesicherte digitale Identität ihre Stimme online abgeben. Aktuell scheint das noch Zukunftsmusik zu sein.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie zum nächsten Krypto Wochenendrückblick wieder rein!

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