Veröffentlicht: 29.01.2018

Der Krypto Wochenendrückblick vom 27.01. – 28.01.2018

Liebe Leser, wie an jedem Montag, hier unser Krypto Wochenendrückblick für euch zusammengefasst:

Samstag, den 27.01.2018

Japanische Krypto-Börse Coincheck wurde gehackt

Die japanische Krypto-Börse Coincheck fror letzten Freitag eine beträchtliche Menge an NEM und Ripple ein, auch jegliche Transaktionen in allen angebotenen Kryptowährungen, außer Bitcoin, wurden eingefroren. Insgesamt wurden über 500 Millionen Einheiten aus der Krypto-Börse „entnommen“. Die Krypto-Börse begründete das zunächst mit der Unklarheit darüber, ob es sich um einen Hack handele oder nicht. Jetzt stellte sich heraus, dass es sich um einen Hack handelte. Die Krypto-Börse verlor, nach eigenen Angaben bis zu 533 Millionen US-Dollar. Der gestohlene Betrag übertrifft den Diebstahl auf der ehemaligen Krypto-Börse Mt. Gox. Wie es mit Coincheck weitergeht, kann bisher noch nicht gesagt werden. Es hängt unter anderem davon ab, ob das Sicherheitsleck gefunden werden kann.

Warnung vor Pump-Groups

Pump-Groups sind Gruppen, die künstlich Kurswerte von Kryptowährungen manipulieren. Zumeist versenden Initiatoren in verschiedensten Telegram-Chats Nachrichten, in denen sie ankündigen, dass sie bald den Kurs einer Kryptowährung manipulieren wollen. Wenn nun tausende Investoren gleichzeitig eine Coin mit einem geringen Kurswert kaufen, steigt der Kurs selbstverständlich auch. Das Problem an der Steigung ist bloß, dass die Initiatoren davon profitieren. Oftmals bereiten sie eine derartige Kursmanipulation langfristig vor. Sie kaufen im Voraus genügend Coins und stoßen sie zum Zeitpunkt des Kurshochs wieder ab.

People’s Bank of China entwickelt eigene Kryptowährung

Die People’s Bank of China arbeitet scheinbar an einer eigenen Kryptowährung. Diese unterscheidet sich jedoch gravierend von Kryptowährungen, wie beispielsweise dem Bitcoin. Denn laut Angabe des Präsidents der Bank, Fan Yifei, soll diese Kryptowährung nicht dezentralisiert organisiert sein. Dies sei nicht notwendig. Eher werden Tokens von einer zentralen Stelle aus verteilt und verwaltet. Weiterhin wird es kein Peer-to-Peer-System geben, weil das für die Anonymisierung von Transaktionen sorgt. Die chinesische Zentralbank wird alle Transaktionen einsehen können. Das soll in erster Linie finanziellem Betrug und Geldwäsche vorbeugen. Im Prinzip wird die eigene staatliche Währung bloß digitalisiert, sonst ändert sich nichts.

Deutsche Finanzbranche fordert stärkere Regulierung des Krypto-Marktes

Eine Umfrage des Center for Financial Studies (CFS) hat ergeben, dass 81 %, von 400 Befragten Unternehmen, nicht nachvollziehen könnten, wie sich die Kursentwicklung des Bitcoin im letzten Jahr entwickelte. 78 % fordern eine stärkere Regulierung des Krypto-Marktes. Auf die Frage, inwiefern der Hype um Kryptowährungen und damit zusammenhängende Investitionen ein Risiko für das aktuelle Finanzsystem darstellen kann, antworteten 54 %, dass die Entwicklung kritisch zu betrachten sei. 41 % hingegen sahen die Entwicklung als nicht wirklich riskant an. 93 % der Befragten sind der Ansicht, dass der Bitcoin das klassische Finanzsystem auf lange Sicht nicht ersetzen kann.

Sonntag, den 28.01.2018

Zusätzliche Steuereinnahmen für Deutschland durch Krypto-Handel

Das Blockchain Center der Frankfurt School of Finance & Management schätzt, dass Deutschland, aus dem Krypto-Handel im Jahre 2017, ungefähr 726 Millionen Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen machen wird. Das Problem dabei ist bloß, dass es in Deutschland keine rechtsgültige Einordnung von Vermögenswerten gibt, welche auf einer Blockchain basieren. An dieser Stelle ist Deutschland in der Pflicht geltende Richtlinien zu etablieren. Dennoch sind Krypto-Händler, damit ist jeder, der mit Kryptowährungen gehandelt hat, gemeint, dazu verpflichtet bei der nächsten Steuererklärung Einnahmen aus dem Handel mit Kryptowährungen zu deklarieren. Eine Orientierung finden Sie hier.

Chinesische Krypto-Investoren umgehen Krypto-Verbot

Im September 2017 hatte die chinesische Regierung den Handel mit Kryptowährungen über Krypto-Börsen offiziell verboten. Damit einher ging das Verbot von ICOs. Dennoch handeln viele chinesische Investoren immer noch mit Kryptowährungen. Das hat zwei Gründe. Zum einen sind die größten Krypto-Börsen des Landes nach Hongkong, einer Sonderwirtschaftszone, abgewandert. Sie heißen heute Huobi Pro, OKEx und BTCC. Das bedeutet, dass der Handel mit Kryptowährungen in China immer noch möglich ist. Zum anderen nutzen chinesische Investoren Apps wie WeChat Pay und Alipay. Über beide Apps ist es möglich einen Zahlungsverkehr nach Hong Kong zu tätigen. Deshalb handeln chinesische Investoren immer noch mit Kryptowährungen. Es stellt sich nur die Frage, wie lange das noch gelingt. Die chinesische Regierung forderte bereits Banken auf, verdächtige Transaktionen zu melden.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei. Das Krypto Magazin wünscht Ihnen einen gelungenen Start in die neue Woche!

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