Der Kryptowochenrückblick - Bakkt geht endlich live

Datum: 29.09.2019 / 22 mal gelesen

Wochenrückblick - Einführung

Lieber Leser, diese und weitere spannende Krypto-News der Woche haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Nachdem der Start der Plattform Bakkt sich mittlerweile 9 Monate verspätet hat, ging diese am Montag live, wie über Twitter verkündet wurde. Die Erwartungen der Krypto-Community waren sehr hoch, weil Bakkt die erste Börse ist, an der physisch gedeckte Bitcoin Futures gehandelt werden können. Es wird jene Technologie verwendet, welche auch an der New York Stock Exchange zur Preisfindung genutzt wird. Somit ist diese staatlich reguliert und soll mehr Vertrauen in Kryptowährungen für die Allgemeinheit schaffen.

Obwohl der Start von Bakkt angepriesen wurde, verhält sich das Handelsvolumen bisher ruhig. Das könnte jedoch auch an dem Preissturz des Bitcoin diese Woche liegen.

Britische Behörden versteigern beschlagnahmte Bitcoins

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wurden beschlagnahmte Kryptowährungen im Wert von rund 662.000 US-Dollar vom irischen Auktionshaus Wilsons Auctions versteigert. Die erste Auktion fand am Mittwoch online statt, diese war 24h offen. Die zweite Auktion startete Donnerstagmittag. Bei beiden Auktionen wurden Bitcoin, Ethereum und Ripple versteigert. Angeleitet wurde die Auktion von der Special Operations Unit Eastern Region, einer britischen Behörde, welche Cyber-Verbrechen aufdeckt.

Binance: Erwerb von Kryptowährungen mit Debit- und Kreditkarten möglich

Die Kryptobörse Binance bietet fortan seinen Nutzern die Möglichkeit, bis zu fünf Kryptowährungen mittels Kredit- oder Debitkarte zu erwerben. Dies wird durch die Kooperation mit Zahlungsanbieter Koinal, einem britischen Unternehmen ermöglicht. Der Dienst wird in 175 Ländern weltweit verfügbar sein. Zunächst kann mittels Kredit- oder Debitkarte Ripple, Litecoin, Bitcoin, Bitcoin Cash oder Ethereum erworben werden. Die Transaktionszeit liegt bei 5-20 Minuten und die Gebühren bei 2,5%. Der Binance Geschäftsführer Changpeng Zhao sieht dies als wichtigen Schritt für die Verbreitung von Kryptowährungen.

Apple: Sicherheitslücke bei Krypto-Wallets entdeckt

Der Hacker axi0mX twitterte diese Woche, dass er eine iOS Sicherheitslücke entdeckt habe, welche Apple-Wallets unsicher mache. Es handle sich dabei um ein Hardwareproblem, welches auch nicht durch ein Softwareupdate behoben werden kann.

Betroffen sind alle Modelle mit A5 bis A11 Chips, dies sind alle Iphone-Modelle vom Iphone 4S bis zum Iphone X. Zudem seien auch alle Ipads betroffen, die vor 2019 produziert wurden. Gehackt werden kann das Apple-Wallet jedoch nur, wenn der Hacker auch das Gerät besitzt und den Gerätecode kennt. Iphone Nutzer können sich somit durch regelmäßiges Wechseln ihres Gerätecodes schützen.

Keine Woche ohne Libra News

Die Stimmen um Facebooks Libra Coin werden nicht leiser. Vor allem Regierungen sprechen sich gegen ihn aus, da sie zu starken Einfluss auf die internationale Geldpolitik befürchten.

In Genf wurde eine UN Veranstaltung abgehalten, die sich rund um das Thema Blockchain drehte. Dort hielt Bertrand Perez, Managing Director der Libra Association, einen Vortrag. Er unterstrich, dass das Projekt Libra Nachhaltigkeitsziele der UN, wie etwa die Bekämpfung von Armut, unterstützen könne. Des Weiteren betonte er, dass die Libra Association mit seiner Kryptowährung keinen Einfluss auf die Geldpolitik nehmen wolle.

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Zusammenfassung des Artikels

Die Woche wurde geprägt durch den Start von Bakkt, die Versteigerung beschlagnahmter Kryptowährungen durch britische Behörden, neue Möglichkeiten Kryptowährungen mittels Kredit- und Debitkarte zu erwerben, der Entdeckung einer Sicherheitslücke bei Apple Kryptowallets und Diskussionen über die UN Veranstaltung rund um Libra.

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