Veröffentlicht: 21.07.2019

Der Kryptowochenrückblick – Deutsche Bundesregierung fordert: Notenbanken sollen sich mehr mit Kryptowährungen beschäftigen

Wochenrückblick – Einführung

Lieber Leser, diese und weitere spannende Krypto-News der Woche haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Vor Kurzem stellte die FDP-Fraktion eine Anfrage an die Bundesregierung, sich zum Thema Kryptowährungen und einer digitalen Zentralbankwährung zu äußern. Diese merkte an, dass sich Notenbanken zunehmend mit der Thematik beschäftigen sollte, da eine digitale Zentralbankwährung insbesondere an den Kreditvergabekonditionen Einiges ändern könnte.

Die Bundesregierung selbst hat nur wenig Einfluss auf die europäische Geldpolitik, sieht aber potenzielle Risiken für den deutschen Kreditmarkt, sofern eine digitale Zentralbankwährung eingeführt werde. Auch zur Thematik der Stablecoins gab die Regierung eine Einschätzung ab. Demnach sei schwer prognostizierbar, wie sich die Einführung dieser auf den deutschen Kreditmarkt auswirken würde. Dies hänge im Wesentlichen davon ab, wie stark sie sich etablieren würden.

Handel von Kryptowährungen in China endlich erlaubt?

Kryptowährungen werden in China sehr stark reguliert, zumindest der Handel mit ihnen. Dennoch fällte ein lokaler Gerichtshof, der Hangzhou Internet Court, ein Urteil zu Gunsten des Bitcoin. Demnach werde der Bitcoin als virtuelles Eigentum mit finanziellem Wert anerkannt. Dies liege an den Charakteristika, dass er „knapp und verteilbar“ sei.

Leider bedeutet dies nicht, dass ab sofort der Handel von Bitcoin, bzw. Kryptowährungen im Allgemeinen, in China erlaubt ist. In der Vergangenheit gab es ähnliche solcher Urteile. Diese helfen zwar der Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Kryptowährungen, ändern jedoch nichts an dem Handelsverbot im Lande.

Siemens plant Blockchain-Projekt

Das Technologieunternehmen Siemens plant laut einem Interview mit Forbes eine Mobilitätslösung, welche die Blockchaintechnologie verwendet. Kern des Problems sei laut Siemens-Manager Andreas Kind ein Vertrauensproblem bei der Verwendung von Tankkarten bei Carsharingleistungen. Oftmals gebe es spezielle Tankkarten, die an bestimmten Tankstellen verwendet werden können. Diese würden oft gestohlen und im Internet verkauft.

Abhilfe schaffen soll eine „Permissioned Blockchain“, welche dieses Problem lösen soll. Wie sich das Ganze ausgestalten wird, wird die Zukunft zeigen.

Libra Coin – Verbraucherschutzverbände warnen vor der Kryptowährung

Kaum eine Woche vergeht, in welcher der Libra Coin es nicht in die Schlagzeilen der Kryptonews schafft. Nachdem sich Facebook in der vergangenen Woche vor dem US-Kongress zum Projekt Libra und den damit verbundenen Plänen geäußert hat, wurde nun ein offener Brief einiger US-Verbraucherschutzverbände offengelegt.

Es handelt sich um einen offenen Brief des Revolving Door Project, Public Citizen, dem Open Market Institute und dem Demand Progress Education Fund. Der Brief fordert Mitglieder der Libra Association auf, sich aus dem Projekt zurückzuziehen. Das ganze Projekt sei zu untransparent und obwohl die Association aus 28 Mitgliedern bestehe, zeichne sich die klare Marktdominanz von Facebook dabei ab.

Kryptobörse BitMEX: Vorwurf der Marktmanipulation

Ein Journalist des Nachrichtensenders Bloomberg berichtete diese Woche über die Kryptobörse BitMEX. Diese ist eine Futures Kryptobörse mit Hauptsitz auf den Seychellen. In der Vergangenheit wurde sie des Öfteren mit starken Schwankungen des Bitcoin-Preises in Verbindung gebracht. Aktuell untersuche die US-Regulierungsbehörde, CFTC, ob es sich um eine vorsätzliche Marktmanipulation handele.

Es steht der Vorwurf im Raum, dass US-Bürger, die sonst eigentlich von der BitMEX-Nutzung ausgeschlossen seien, die Börse via VPN-Client verwendeten und somit das Handelsvolumen und den Preis des Bitcoin wesentlich beeinflussten. BitMEX und die CFTC äußerten sich beide noch nicht öffentlich zu dieser Meldung.

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