Deutsche Bundesbank äußert sich zum Bitcoin

15.07.2019 18:19 555 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Die Deutsche Bundesbank warnt vor der Volatilität des Bitcoin und rät zur Vorsicht bei Investments.
  • Sie erkennt Bitcoin nicht als offizielle Währung an, sieht aber das Potenzial von Blockchain-Technologie.
  • Die Bundesbank diskutiert Möglichkeiten, wie Coins in das bestehende Finanzsystem integriert werden könnten.

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Die Deutsche Bundesbank bezieht Stellung

In einer Rede bei der „2nd EBF Cloud Banking Conference“ in Brüssel thematisiert Burkhard Balz, seinerseits Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, die möglichen Gefahren von Kryptowährungen. Dabei sieht Balz keine Gefahren für die internationale Finanzstabilität.

Digitale Veränderungen

In der Rede befasst sich Balz in erster Linie mit den digitalen Veränderungen und gibt einen Einblick in die Perspektive der Deutschen Bundesbank. Demnach sei die digitale Transformation bereits in vollem Gange und habe das Potential, die Welt nachhaltig zu verändern. Durch diesen Prozess müssen „zahlreiche Fragen“ beantwortet werden. Zudem müsse der zukünftige Nutzen von Banken und Zentralbanken diskutiert werden. Viele Experten vertreten die Meinung, dass „die Tage der Zahlungsmittel, welche von Regierungen gestützt werden, gezählt sind.“

Pro und Contra: Bundesbank's Position zu Bitcoin

Pro Contra
Bitcoin könnte die Finanzwelt revolutionieren Bitcoin ist hoch spekulativ und volatil
Bitcoin bietet Unabhängigkeit von traditionellen Banken Mangelnde Regulation könnte zu illegalen Aktivitäten führen
Bitcoin-Transaktionen sind schnell, sicher und global Das Bitcoin-Netzwerk verbraucht große Mengen an Energie

Balz geht auf Kryptowährungen ein

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In dem zweiten Teil seiner Rede geht Balz auf die aufstrebenden Kryptowährungen wie folgt ein:„Im Zuge des wachsenden Hypes rund um den Bitcoin und die Stablecoins - Token, dessen Werte an existierende FIAT-Währungen oder Währungspakete gekoppelt sind – wie Facebooks Libra Coin, bestimmen diese Themen aktuell die Schlagzeilen. Ich werde mich bei diesem Punkt kurzfassen: Kryptowährungen stellen kein Risiko für das monetäre oder finanzielle Stabilität dar.“

Mögliche Risiken

Aktuell sieht Burkhardt Walz vor allem die fehlenden Regulierungen als Risiko an: „Es können momentan an den Stellen Lücken entstehen, wo Kryptowährungen aus dem Raster der Regulierungen fallen oder wenn internationale Standards fehlen.“ Fehlende Regulierungen sind seit geraumer Zeit ein viel diskutiertes Thema in der Kryptobranche. Auf der einen Seite birgt eine einheitliche Regulierung, insbesondere in puncto Sicherheit, viele Vorteile. Auf der anderen Seite sehen Kritiker das Kernstück der Blockchain, die Dezentralität, langfristig in Gefahr.

Balz gibt Entwarnung

Balz gibt Entwarnung

Die Überwachung der Zahlungsmittel gehört zu dem zentralen Aufgabenbereich der Deutschen Bundesbank. Balz versichert, dass man sämtliche Risikofaktoren im Auge behält: „Seien Sie sich sicher, dass wir potentielle Risikofaktoren genaustens im Auge behalten und geeignete Regulierungen einsetzen, wenn diese benötigt werden.“ Damit wird klar, dass bei der Deutschen Bundesbank zukünftig die digitale Transformation und die Blockchain-Technologie in den Fokus rücken werden.


FAQ zum Blogbeitrag "Deutsche Bundesbank äußert sich zum Bitcoin"

1. Was hat die Deutsche Bundesbank zum Bitcoin gesagt?

In einer Erklärung betonte die Deutsche Bundesbank, dass sie Bitcoin als potenziell störend für das bestehende Finanzsystem anerkennt, es jedoch mehr regulatorische Klarheit benötigt.

2. Sieht die Bundesbank Bitcoin als legale Währung?

Die Bundesbank hat darauf hingewiesen, dass Bitcoin keine 'offizielle' Währung ist, da sie nicht von einer Zentralbank oder Regierung ausgegeben wird. Sie akzeptiert sie jedoch als "Werteinheit".

3. Was ist die Bundesbank's Position bezüglich der Regulierung von Bitcoin?

Die Bundesbank glaubt, dass umfassendere Vorschriften für Bitcoin und andere Kryptowährungen notwendig sind, um Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten zu verhindern.

4. Wie sieht die Bundesbank das Potential von Bitcoin und anderen Kryptowährungen?

Die Bank erkennt das disruptive Potential von Bitcoin und anderen Kryptowährungen an und beobachtet ihre Entwicklung genau.

5. Was ist der allgemeine Standpunkt der Bundesbank gegenüber Kryptowährungen?

Die Bundesbank hält Kryptowährungen für ein interessantes Phänomen und glaubt, dass sie weiter erforscht und verstanden werden sollten. Sie warnt jedoch vor den Risiken, die sie für Anleger darstellen.

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Zusammenfassung des Artikels

In seiner Rede bei der 2nd EBF Cloud Banking Conference in Brüssel befasst sich Burkhard Balz als Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank mit den digitalen Veränderungen und gibt Entwarnung, dass Kryptowährungen keine Gefahren für die internationale Finanzstabilität darstellen. Zudem betont er, dass die Deutsche Bundesbank die Entwicklung im Blick behalten und nötige Regulierungen umsetzen wird.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich über die Position der Deutschen Bundesbank zum Bitcoin, da dies einen Einfluss auf die Regulierung von Kryptowährungen in Deutschland haben kann.
  2. Behalten Sie die Meinung von Zentralbanken zu Coins im Allgemeinen im Auge, da diese oft Einfluss auf die Marktstimmung und den Preis von Kryptowährungen haben können.
  3. Überprüfen Sie, ob die Bundesbank Pläne für eine eigene digitale Währung hat, da dies die Relevanz von Bitcoin und anderen Coins beeinflussen könnte.
  4. Bleiben Sie über mögliche regulatorische Änderungen auf dem Laufenden, die aus den Äußerungen der Bundesbank resultieren könnten. Dies könnte sich auf die Sicherheit Ihrer Wallet auswirken.
  5. Nutzen Sie verlässliche Nachrichtenquellen und Online-Foren, um die Auswirkungen der Äußerungen der Bundesbank auf den Markt für Kryptowährungen zu verstehen und entsprechend zu reagieren.