Deutschland erklärt eine Steuerbefreiung auf Kryptowährungen

04.07.2022 17:49 767 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Coins, die länger als ein Jahr gehalten werden, sind von der Steuer befreit.
  • Das Trading mit Coins innerhalb eines Jahres bleibt steuerpflichtig.
  • Wallets müssen für steuerliche Zwecke nicht an das Finanzamt gemeldet werden.

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Das deutsche Finanzministerium hat kürzlich ein offizielles Schreiben veröffentlicht, das bestätigt, dass der Verkauf von digitalen Vermögenswerten, die länger als ein Jahr gehalten wurden, nicht der Steuer unterliegen. Selbst wenn diese Münzen in dezentralisierten Staking- oder Lending-Anwendungen verwendet wurden, spielt dies keine Rolle. Die wichtigste Voraussetzung dabei ist der Zeitraum, in dem sie gehalten werden.

Laut der parlamentarischen Staatssekretärin des Deutschen Bundestages, können Krypto-Trader beim Verkauf von digitalen Währungen von der Steuerfreiheit profitieren. Wenn sie ihr Krypto Vermögen für ein Jahr oder länger gehalten haben, müssen sie keine Steuern auf den Gewinn zahlen, den sie durch den Verkauf der Coins erzielen.

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Das deutsche Bundesfinanzministerium hat hierzu einen 24-seitigen Leitfaden herausgegeben, in dem Ideen der Blockchain-Technologie wie Airdrop, Stakes, Mining, Master Nodes und Steuerabgaben für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen definiert werden. Hier spielt es keine Rolle, ob sie Bitcoin, Dogecoin, Litecoin oder Ethereum kaufen oder verkaufen.

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Zum ersten Mal im Bundestag diskutiert

Zum ersten Mal hatten führende deutsche Finanzbehörden der 16 Bundesländer eine große Debatte über die Änderungen der Krypto Gesetze in Deutschland geführt. Im vergangenen Jahr trafen sich die Landesminister, um die Ansichten verschiedener Krypto-Unternehmen, Marktteilnehmer und der involvierten Händler zu bewerten.

Eine der bedeutendsten Fragen in Bezug auf die Umsatzsteuer auf digitale Vermögenswerte war hier, ob das Verleihen oder Spekulieren mit Kryptowährungen, den Zeitraum der Steuerbefreiung auf 10 Jahre verlängern soll. Dies ist im Prinzip das Gleiche wie bei Immobilien, die man kauft und vermietet, wie es in einer Erklärung der Staatssekretärin betont wurde.

Die Frist wird nicht auf 10 Jahre verlängert, wenn etwa Bitcoin zuvor zur Kreditvergabe verwendet wurde oder der Steuerzahler Ethereum als Teil der Erstellung seines Blocks an jemand anderen weitergegeben hat.

Ein EU-Politikexperte, bekannt als Berater für Krypto-Business bei Presight Capital, bezeichnete den Rückgang auf 10 Jahre in der Regulierung als „eine der wichtigsten Forderungen der deutschen Krypto-Investoren.“

Er erklärte, dass dies bereits ein großer Schritt nach vorne sei und könne Deutschland zu einem investitionsfreundlichen Land im Bereich der Krypto-Wirtschaft machen.

Das von der Finanzbehörde hervorgehobene Dokument sorgt auch für Klarheit in Bezug auf Airdrops, eine bewährte Methode bei der Verteilung von Kryptowährungen, um neue Nutzer und Liquidität anzuziehen.

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Welche Information enthält das Schreiben?

Erstmals gibt es eine bundesweit einheitliche Verwaltungsanweisung zu diesem Thema.

In dem Schreiben hieß es unter anderem:

Dass dies in den Räten eines der meistdiskutierten Themen war und auch eine Verlängerung der Frist auf 10 Jahre erwogen wurde. Nach den Beratungen sei man jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die aktuelle Jahresfrist für diesen Zweck optimal sei.

In Deutschland werden Kryptowährungen als Privatvermögen betrachtet, was bedeutet, dass sie der individuellen Einkommensteuer und nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen. Es wird hervorgehoben, dass Deutschland Kryptowährungen nur dann besteuert, wenn sie im selben Jahr Gewinne erzielen. 

Die Gewinne aus dem Verkauf an Kleinanleger in Deutschland sind nach einer Haltefrist von einem Jahr vollständig steuerfrei. Das bedeutet, dass Privatanleger in Deutschland frei entscheiden können, wie sie ihre digitalen Vermögenswerte verwenden wollen. Sie sind nicht mehr verpflichtet, diese unter einer Adresse zu halten und nicht zu verlagern, bis sie von der Einkommenssteuer befreit sind.

Außerdem bleiben Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen bis zu 600 Euro im Kalenderjahr steuerfrei, fügte das Unternehmen hinzu und wies darauf hin, dass einige Steuerauslegungen bisher von einer Steuerbefreiung erst nach zehn Jahren Besitz sprachen.

Ebenfalls wurde auf eine weitere wichtige Grundvoraussetzung bei der Verordnung für Arbeitnehmer hingewiesen, die in Kryptowährungen bezahlt werden. Laut der Finanzbehörde fallen kryptographische Token nicht unter die Steuerspanne, solange sie nicht an der Börse notiert sind oder einen bestimmten Marktwert haben.

Das bedeutet also, dass in Kryptowährungen gezahlten Gehälter von Arbeitnehmern nicht besteuert werden, wenn sie nicht in den Handel einsteigen. Nach Portugal ist Deutschland das zweite europäische Land, das beschlossen hat, Krypto-Investoren von der Steuer auf die erzielten Gewinne zu befreien.


Fragen zur Kryptowährungssteuerbefreiung in Deutschland

Was bedeutet die Steuerbefreiung auf Kryptowährungen?

Die Steuerbefreiung bedeutet, dass Gewinne aus dem Verkauf oder Handel von Kryptowährungen in Deutschland nicht mehr besteuert werden.

Auf welche Kryptowährungen gilt die Steuerbefreiung?

Die Steuerbefreiung gilt für alle Kryptowährungen, einschließlich Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere.

Wer profitiert von der Steuerbefreiung auf Kryptowährungen?

Investoren und Händler von Kryptowährungen profitieren von der Steuerbefreiung, da sie ihre Gewinne behalten können, ohne sie versteuern zu müssen.

Warum hat Deutschland die Steuerbefreiung auf Kryptowährungen eingeführt?

Die genauen Gründe für die Entscheidung sind unbekannt, es wird jedoch angenommen, dass die Regierung das Wachstum und die Innovation im Bereich der Kryptowährungen fördern möchte.

Gibt es ähnliche Regelungen in anderen Ländern?

Ja, einige andere Länder, darunter auch Portugal und Singapur, haben ähnliche Steuerbefreiungen für Kryptowährungen eingeführt.

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Zusammenfassung des Artikels

Die deutsche Finanzbehörde hat ein offizielles Schreiben veröffentlicht, das die Steuerbefreiung von Gewinnen aus dem Verkauf von digitalen Vermögenswerten, die länger als ein Jahr gehalten werden, garantiert. Es werden auch verschiedene Blockchain-Technologien wie Staking, Mining und Airdrop behandelt.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich genau über die neuen steuerlichen Regelungen für Kryptowährungen in Deutschland. Nutzen Sie vertrauenswürdige Quellen wie offizielle Regierungsseiten oder seriöse Finanzportale.
  2. Überprüfen Sie Ihre Wallets. Mit der neuen Regelung könnte es für Sie interessant sein, Ihre Coins in Deutschland zu halten.
  3. Erkundigen Sie sich bei einem Steuerberater. Dieser kann Ihnen genaue Auskünfte geben, wie Sie von der neuen Regelung profitieren können und was Sie dabei beachten müssen.
  4. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Steuergesetze können sich schnell ändern, insbesondere in einem so dynamischen Bereich wie Kryptowährungen.
  5. Nutzen Sie die Chance und investieren Sie in Kryptowährungen. Die Steuerbefreiung könnte ein guter Anreiz sein, in diesen Bereich einzusteigen.