Drei Banker betreten den Krypto-Markt

Der Krypto-Markt bekommt in letzter Zeit mehr und mehr Zuwachs von Bankern aus dem institutionellen Bankenwesen. Dazu zählen jetzt auch Rob Jesudason, Chris Matta und Karen Chen. 

Es ist ein Phänomen dieser Tage: Banker verlassen ihre Bank und treten einem Unternehmen aus dem Krypto-Markt bei. Dazu zählt auch der Chief Financial Offer (CFO) von CBA Rob Jesudason. Er arbeitete zuvor bei JP Morgan und CBA, beide Banken aus dem Investment- und finanziellen Dienstleistungsbereich. Jetzt arbeitet er bei Block.one, ein Unternehmen das hinter EOS steht. EOS ist eine Plattform, die den eigenen Kunden unter anderem die Möglichkeit bietet, dezentrale Applikationen zu programmieren. Dabei sind die Applikationen sowohl vertikal als auch horizontal beliebig skalierbar.

Der CEO von Block.one, Brendan Blumer, sagte dazu, dass Jusdason bereits Erfolg im Bereich globaler, finanzieller Dienstleistungen bewiesen habe. Auch Karen Chen, der ehemalige Präsident der UBS Ltd. aus China, ist der CEO von Higgs Block Technology Pte. Ltd. geworden. Der Wechsel sei ein Zeichen, so Chen, für die zukünftige Entwicklung des Finanzmarktes. Diese Entwicklung besteht in der Synthese des institutionellen Finanzmarktes und dem noch entstehenden Krypto-Markt. Chris Matta, ehemaliger Banker von Goldman Sachs, verließ die Bank, um ein eigenes Krypto-Projekt zu starten. Seiner Ansicht nach sei ein Monat innerhalb des Krypto-Marktes wie ein gesamtes Jahr, weil sich viele Faktoren innerhalb kürzester Zeit ändern können.

Krypto-Markt im Aufwind

Der Wechsel von Bankern aus dem institutionellen Finanzmarkt ist ein Zeichen. Es könnte gesagt werden, dass die Ratten das sinkende Schiff verlassen, aber das wäre übertrieben. Seit der Veröffentlichung des Bitcoin hat sich innerhalb der Krypto-Branche sehr viel getan. Das bezieht sich nicht nur auf die Entwicklung weiterer Kryptowährungen, wie Ethereum, sondern auch auf die technologische Innovation der Blockchain-Technologie, die die Technik der Zukunft bereitstellt. Es zeigt sich, dass sich die Finanzwelt langsam aber sicher für digitale Währungen öffnet. Kryptowährungen scheinen mehr und mehr Interesse zu erregen.

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