Veröffentlicht: 22.07.2019

E.ON setzt auf Blockchain

Blockchain für Verbraucherdaten

E.ON hat ein digitales Patent für die volle Datenverwendung durch den Kunden vorgestellt. Demnach soll die Blockchain-Technologie eine vollständige und transparente Datenkontrolle ermöglichen. Zudem sollen Kunden mit den eigenen Daten Geld verdienen können. Das Patent wurde am 19. Juli auf der Webseite des Großkonzerns publik gemacht und soll Anfang 2020 auf den Markt kommen.

Daten als Zukunftswährung

Auf der Homepage erklärt E.ON den Schritt wie folgt: „Daten sind die Währung der Zukunft. Aktuell profitieren davon jedoch nur Unternehmen der globalen digitalen Industrie. Ingenieure der E.ON Future Lab haben jetzt eine Innovation entwickelt, die die Kunden auf die Gewinnerseite bringt.“ Darüber hinaus sollen Kunden mehr Kontrolle über Daten bekommen und davon profitieren: „Sie profitieren ebenfalls, wenn ihre Daten genutzt werden und erhalten eine bessere Kontrolle über persönliche Informationen.“

Verbraucherdaten werden mit einer Box gesammelt

Die Patentanmeldung wurde bereits vor einigen Tagen vom Europäischen Patentamt öffentlich gemacht. Die „E.ON Future Lab Box“ sammelt demnach zukünftig Rohdaten im Haushalt, Unternehmen und administrativen Gebäuden. Dabei soll die Box in „der Größe eines 5-Euro-Scheins“ auf den Markt kommen und verschiedene Daten sammeln. In der Folge liegt die Entscheidungsgewalt bei dem Kunden und dieser kann bestimmen, „wer auf welche seiner persönlichen Informationen zugreifen kann.“

Geld verdienen mit der E.ON-Box

Durch die „E.ON Future Lab Box“ sollen Kunden zudem die Möglichkeit haben, Geld für ihre Daten zu verdienen. Kunden können „ausgewählte Datenauswertungen für die Nutzung“ freigeben. Durch den Einsatz der Blockchain-Technologie sollen die Daten zunächst verschlüsselt werden. E.ON kann diese erst nach einer Zustimmung des Kundens einsehen und als „Vermittler und Dienstleister“ weiterverwenden. Es ist unklar, ob der Nutzer darüber informiert wird, an wen E.ON seine Daten verkauft.

Daten zu E.ON

Der börsennotierte Energiekonzern E.ON generierte im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro. Damit setzt ein weiterer „Big Player“ auf die Blockchain-Technologie. Die Hauptbereiche von E.ON liegen in den Bereichen Energiedienstleistung, Energienetze und erneuerbare Energien. Der Unternehmenssitz der Holdinggesellschaft befindet sich in Essen.

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