Veröffentlicht: 25.10.2019

Ehemalige Berater von Donald Trump plant Stable Coin

Eigener Stable Coin

Stephen Moore, ein ehemaliger Berater von US-Präsident Donald Trump, plant seinen eigenen Stable Coin. Der Coin soll den Namen „Frax“ tragen und an eine fraktionale US-Dollar-Reserve gebunden werden. „Frax“ soll in den kommenden Monaten auf den Markt kommen.

Neue Art von Stable Coin

Stephen Moore arbeitete bereits als Wirtschaftskommentator, als Mitglied des Redaktionsausschusses des Wall Street Journals und als Berater von Donald Trump. Nun plant Moore einen eigenen Stable Coin. Dieser soll an den US-Dollar gekoppelt werden und dadurch an Stabilität gewinnen. Im Gegensatz zu anderen Stable Coins soll er an ein fraktionales Reservessystem gebunden werden. Bei diesem Währungssystem, welches auch als Teilreserve-System bekannt ist, hält die Bank einen Teil der Reserve für sofortige Auszahlungen zwar stets bereit, jedoch ist der Coin nicht 1 zu 1 an den US-Dollar gebunden. Der minimale Satz wird durch die Höhe der verpflichtenden Reserve definiert. So lässt sich die Kapitalmenge des Währungssystems weit über die eigentlichen Reserven ausdehnen. Diese System soll für eine neue Art Stable Coin sorgen.

Ist „Frax“ ein richtiger Stable Coin?

Laut Definition ist ein Stable Coin eine Kryptowährung, die an einen stabilen Vermögenswert gekoppelt ist, wie beispielsweise Gold oder bestimmte FIAT-Währungen. Auf „Frax“ trifft diese Eigenschaft nur partiell zu. Per Algorithmus sollen Reserven ausgeliehen und Zinsen eingesammelt werden. Der Verlauf wird dabei auf der Blockchain gesichert. Trotzdem wird der „Frax“ nicht vollständig abgesichert und somit nur teilweise einem Stable Coin entsprechen.

Stable Coins im Fokus

Stable Coins haben die Eigenschaft, im Wert nicht zu fluktuieren. In den letzten Wochen kursierten unzählige Meldungen zum Libra-Coin durch die Nachrichten. Der Libra Coin soll weiterhin im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Doch zunächst muss sich das Team viele Aufgaben bewältigen und dabei eventuelle Regulierungen in Kauf nehmen. Die Reaktionen und Meinungen zum Libra Coin sind dabei geteilt. Vor einigen Monaten äußerte bereits Benoit Coeure, seinerseits Mitglied des Direktoriums der EZB, mit Bedenken gegenüber Stable Coins und forderte einen harten regulatorischen Ansatz gegenüber diesen.

Wozu dient Libra?

Der Libra Coin ist in erster Linie nicht für Investoren gedacht, sondern als wertstabiler Stable Coin. Stable Coins werden genutzt, um die Volatilität der Währung zu minimieren. Da Libra als solcher konzipiert ist, wird der Coin nah an nationale Währungen wie den Dollar geknüpft sein. Dadurch könnte der Libra Coin in zweierlei Hinsicht abhängig sein. Einerseits ist er, im Gegensatz zum Bitcoin, von der Inflationsrate anderer Währungen abhängig. Auf der anderen Seite ist das Risiko der internationalen Regulierungen beim Libra Coin deutlich höher.

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