Ethereum über 2.700 Dollar: Kursziele, Wal-Käufe und neue Sicherheitsrisiken
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Ethereum steigt dank Wal-Käufen und Short-Liquidationen über 2.700 Dollar, während Analysten Ziele bis 3.000 beziehungsweise langfristig 6.250 Dollar nennen. Parallel sorgen Wallet-Diebstähle und das Presale-Projekt Pepeto für Aufmerksamkeit.
Ethereum meldet sich mit einem Ausbruch über 2.700 Dollar eindrucksvoll zurück – getragen von Wal-Käufen, Short-Liquidationen und starken Quartalsgewinnen. Der Pressespiegel zeigt, welche Kursziele nun im Raum stehen, wo charttechnische Risiken lauern und warum neben langfristigen Chancen auch neue Sicherheitsbedrohungen und Presale-Projekte in den Fokus rücken.
Ethereum über 2.700 Dollar: Ausbruch, Kursziele und Sicherheitsrisiken im Pressespiegel
Ethereum erreicht höchsten Stand seit Januar
Ethereum hat am 21. September eine Serie von sechs Gewinntagen verlängert und laut „Wallstreet Online“ erstmals seit dem 31. Januar wieder die Marke von 2.700 Dollar überschritten. Der ETH-Kurs lag laut CoinGecko bei rund 2.725 Dollar und damit 5,9 Prozent über dem Wert von 24 Stunden zuvor.
Die Marktkapitalisierung wurde mit etwa 333 Milliarden Dollar angegeben. Gleichzeitig habe sich das Handelsvolumen innerhalb eines Tages fast verdoppelt. Noch eine Woche zuvor sei der Kurs unter 2.600 Dollar festgehangen, die im September als Widerstand gewirkt habe.
Als Auslöser des Anstiegs nennt „Wallstreet Online“ große Einzeladressen und nicht die Fonds. Ein Wal habe auf Hyperliquid 1.107 Bitcoin im Wert von rund 86,8 Millionen Dollar verkauft und dafür 34.422 ETH gekauft. Am 21. September erreichte ETH im Tageshandel ein Hoch von 2.713 Dollar, während Short-Positionen im Wert von rund 79 Millionen Dollar aufgelöst wurden.
| ETH-Kurs laut CoinGecko | rund 2.725 Dollar |
| Veränderung in 24 Stunden | 5,9 Prozent |
| Marktkapitalisierung | etwa 333 Milliarden Dollar |
| Tageshoch am 21. September | 2.713 Dollar |
| Gekaufte ETH | 34.422 ETH |
| Verkaufte Bitcoin | 1.107 Bitcoin |
| Aufgelöste Short-Positionen | rund 79 Millionen Dollar |
Infobox: Ethereum durchbrach 2.700 Dollar und erreichte mit rund 2.725 Dollar den höchsten Stand seit Januar. Als wesentlicher Treiber werden Wal-Käufe und die Auflösung von Short-Positionen genannt.
Charttechnische Marken zwischen 2.650 und 3.000 Dollar
Nach Einschätzung von „Wallstreet Online“ könnte ein Tagesschluss über 2.708 Dollar den Weg zu 2.750 und anschließend 2.800 Dollar öffnen. Sollte ETH dagegen unter 2.650 Dollar fallen, drohe ein schneller Rücksetzer in den Bereich von 2.530 bis 2.500 Dollar.
Auch BTC-ECHO sieht nach dem Ausbruch weitere relevante Kursmarken. Der dynamische Anstieg über das Septemberhoch habe den Ether-Kurs bis an die Unterkante einer Widerstandszone bei 2.806 US-Dollar geführt. Damit habe Ethereum den höchsten Kurs seit dem 30. Januar erreicht.
Investing.com Deutsch verweist auf eine seit dem 11. September laufende Konsolidierung. Nachdem ETH bei 2.661 Dollar ein Hoch erreicht hatte, sei der Kurs in eine Spanne von 2.360 bis 2.520 Dollar zurückgefallen und habe dort eine bullische Flagge gebildet. Nach dem Ausbruch arbeite Ethereum nun an einer weiteren Aufwärtsbewegung.
Die Elliott-Wave-Analyse von Investing.com Deutsch sieht rund 3.000 Dollar als ideales kurzfristiges Ziel. Der RSI(14) wird mit 68,29 angegeben; außerdem liege der Kurs über den einfachen gleitenden Durchschnitten der vergangenen 20, 50 und 200 Tage. Der MACD sei positiv, flache jedoch ab und könne eine negative Divergenz anzeigen.
| Widerstandszone laut BTC-ECHO | 2.806 US-Dollar |
| Relevante Marke nach Tagesschluss | 2.708 Dollar |
| Mögliche nächste Ziele | 2.750 und 2.800 Dollar |
| Unterstützung laut Wallstreet Online | 2.650 Dollar |
| Möglicher Rücksetzer | 2.530 bis 2.500 Dollar |
| Konsolidierungsspanne | 2.360 bis 2.520 Dollar |
| RSI(14) | 68,29 |
| Kurzfristiges Rallyziel laut Investing.com Deutsch | rund 3.000 Dollar |
Infobox: Die Quellen nennen 2.800 Dollar und rund 3.000 Dollar als wichtige Aufwärtsziele. Auf der Unterseite gelten 2.650 Dollar sowie mehrere charttechnische Warnmarken als entscheidend.
Langfristige Perspektive: 5.000 und mindestens 6.250 Dollar
Investing.com Deutsch beschreibt Ethereum weiterhin als Teil einer langfristigen Aufwärtsstruktur. Die Kryptowährung habe fast fünf Jahre in einer komplexen schwarzen Welle-4-Konsolidierung verbracht, die sich zu einer mehrjährigen bullischen Flagge beziehungsweise einem Dreieck entwickelt habe.
Sollte der aktuelle fünfwellige Anstieg vom Tief am 1. Juli wie erwartet im niedrigen Bereich von 3.000 Dollar enden, wäre dies laut der Analyse eine Bestätigung dafür, dass ein wichtiges Tief erreicht wurde. Das nächste große Ziel bleibe mindestens 6.250 Dollar für die schwarze Welle 5 der blauen Welle V.
Für den Monatschart nennt Investing.com Deutsch 5.000 Dollar als Schwelle, die einen größeren Ausbruch bestätigen würde. Rund 4.100 Dollar wären demnach ein ernstes Warnsignal, falls dieser Ausbruch später scheitert. Unterhalb von 2.427 bis 2.358 Dollar könnte der fünfwellige Impuls abgeschlossen sein und ein tieferer Rücklauf in Richtung 1.900 Dollar plus/minus 100 Dollar folgen.
- 5.000 Dollar: Schwelle zur Bestätigung eines größeren Ausbruchs.
- Rund 4.100 Dollar: Warnsignal bei einem später scheiternden Ausbruch.
- Mindestens 6.250 Dollar: nächstes großes Ziel der langfristigen Elliott-Wave-Zählung.
- 1.900 Dollar plus/minus 100 Dollar: möglicher Bereich eines tieferen Rücklaufs.
Infobox: Die langfristige Analyse bleibt bullisch, stellt die höheren Ziele jedoch unter charttechnische Bedingungen. Besonders 5.000 Dollar und mindestens 6.250 Dollar werden als wichtige Marken genannt.
Ethereum im dritten Quartal mehr als 60 Prozent im Plus
FinanzNachrichten.de berichtet von einem starken dritten Quartal für Ethereum. ETH habe in diesem Zeitraum mehr als 60 Prozent zugelegt, wobei ETF-Zuflüsse und Käufe von Unternehmen als tragende Faktoren genannt werden.
Am Montag wurde der Ethereum-Kurs mit rund 2.630 US-Dollar angegeben und lag damit auf Wochensicht knapp sechs Prozent im Plus. Trotz der Erholung befinde sich Ethereum noch rund 47 Prozent unter seinem Rekordhoch vom August 2025.
Die Meldung stellt dem Kursanstieg eine neue Betrugswelle gegenüber. Laut Coinpedia seien 224 Nutzer um insgesamt 274,6 ETH gebracht worden, was mit rund 517.000 US-Dollar bewertet wurde. In einem weiteren Fall habe ein Trojaner mit Fernzugriff in zwei Tagen mehr als 235.000 US-Dollar aus Hunderten Wallets gestohlen.
Die Täter sollen Nutzer außerdem über eine YouTube-Anleitung dazu gebracht haben, einen angeblichen KI-Trading-Bot zu erstellen. Der Code sei heimlich darauf ausgelegt gewesen, Wallets zu leeren.
| Ethereum-Plus im dritten Quartal | mehr als 60 Prozent |
| ETH-Kurs am Montag | rund 2.630 US-Dollar |
| Wochenplus | knapp sechs Prozent |
| Abstand zum Rekordhoch vom August 2025 | rund 47 Prozent |
| Gestohlene Menge | 274,6 ETH |
| Anzahl betroffener Nutzer | 224 |
| Bewertung des Schadens | rund 517.000 US-Dollar |
| Weiterer Trojaner-Schaden | mehr als 235.000 US-Dollar |
Infobox: Ethereum verzeichnete laut FinanzNachrichten.de im dritten Quartal mehr als 60 Prozent Plus. Gleichzeitig wurden 224 Nutzer um 274,6 ETH gebracht, was die Sicherheitsrisiken bei steigenden Kryptokursen unterstreicht.
Pepeto in mehreren Quellen als Presale-Thema
„Wallstreet Online“ und FinanzNachrichten.de thematisieren neben Ethereum das Projekt Pepeto. Laut den Beiträgen soll Pepeto eine Cross-Chain-Bridge anbieten, die Token in unter 60 Sekunden zwischen Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum bewegt.
Die Bridge soll ohne Bridge-Gebühren funktionieren. Token würden auf der Ausgangskette gesperrt und erst dann auf der Zielkette erzeugt, wenn der Nachweis der Sperre on-chain bestätigt sei. Bei einer gescheiterten Übertragung werde die Sperre automatisch rückgängig gemacht.
FinanzNachrichten.de hebt zusätzlich einen Sicherheitsscanner hervor, der 42 Prüfungen durchführe, einen echten Kauf und Verkauf teste und Trades unter einer sicheren Schwelle blockiere. Bei einem Scan sei ein Honeypot mit einer Bewertung von nur 6 Punkten erkannt und die Order gestoppt worden.
Für PepetoSwap wird eine Handelsgebühr von 0,00 Prozent genannt. Zum Vergleich führt FinanzNachrichten.de eine Order über 100.000 Dollar an, die auf Uniswap rund 300 Dollar und auf PancakeSwap etwa 250 Dollar kosten soll. PepetoSwap sei bereits live und habe Tage mit 50 Millionen Dollar Handelsvolumen bewältigt.
In den Beiträgen wird außerdem berichtet, dass SolidProof den Code geprüft beziehungsweise auditiert und verifiziert habe. Der Presale habe laut den Quellen bereits mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelt; der in „Wallstreet Online“ genannte Presale-Preis beträgt 0,000000188 Dollar.
| Unterstützte Netzwerke der Bridge | Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum |
| Übertragungsdauer | unter 60 Sekunden |
| Gebühr bei PepetoSwap | 0,00 Prozent |
| Sicherheitsprüfungen des Scanners | 42 |
| Bewertung des erkannten Honeypots | 6 Punkte |
| Presale-Einnahmen | mehr als 10 Millionen Dollar |
| Genannter Presale-Preis | 0,000000188 Dollar |
| Genanntes Handelsvolumen an einzelnen Tagen | 50 Millionen Dollar |
Infobox: Die Presale-Berichte stellen Pepeto mit einer gebührenfreien Bridge, einem Sicherheitsscanner und PepetoSwap mit 0,00 Prozent Handelsgebühr vor. Als Presale-Einnahmen werden mehr als 10 Millionen Dollar genannt.
Peter Brandt sieht Sechsfach-Bewegung bei Altcoins
Der Aktionär berichtet über eine Einschätzung des Traders Peter Brandt zur Entwicklung des Kryptomarktes. Brandt hält es demnach für möglich, dass die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ohne Bitcoin in den nächsten zwei Jahren oder so eine 6-fache Bewegung erlebt.
„Crypto Cap ex BTC“ bezeichnet dabei den Gesamtwert aller Kryptowährungen ohne den Wert von Bitcoin. Der Artikel ordnet die Aussage in den Zusammenhang ein, dass Bitcoin in der betrachteten Zeit die typischen Altcoins überflügelt habe und eine solche Bewegung ohne positive Impulse von Bitcoin selbst kaum stattfinden könne.
„Es ist möglich, dass Crypto Cap ex BTC in den nächsten zwei Jahren oder so eine 6-fache Bewegung erlebt.“
Michael Geike wird mit der Aussage zitiert, Bitcoin könne bis 2030 über die 200.000 hinaus und knapp an die 300.000 Dollar gehen. Der Aktionär berichtet zudem, dass Bitcoin im Depot 2030 Ende Oktober 2025 mit 50 Prozent Gewinn bei rund 110.000 Dollar verkauft und am Donnerstag, dem 20. August, bei rund 72.000 Dollar zurückgekauft worden sei.
Als weitere makroökonomische Faktoren nennt der Artikel die Geldmenge M2 und die öffentlichen Schulden. Die Geldmenge M2 habe sich seit dem Jahr 2000 auf 16,4 Billionen Euro vervierfacht. Die öffentlichen Schulden hätten sich seit der Geburt des Autors verzehnfacht.
| Potenzielle Bewegung von Crypto Cap ex BTC | 6-fach |
| Zeitraum | in den nächsten zwei Jahren oder so |
| Genannte Bitcoin-Perspektive bis 2030 | über die 200.000 und knapp an die 300.000 Dollar |
| Verkauf im Depot 2030 | 50 Prozent Gewinn bei rund 110.000 Dollar |
| Rückkauf | rund 72.000 Dollar |
| Geldmenge M2 | 16,4 Billionen Euro |
| Veränderung der Geldmenge M2 seit dem Jahr 2000 | vervierfacht |
Infobox: Peter Brandt hält laut Der Aktionär eine 6-fache Bewegung von Crypto Cap ex BTC für möglich. Der Artikel verknüpft diese Einschätzung mit der Entwicklung von Bitcoin und makroökonomischen Faktoren.
Bitcoin steigt trotz politischer und geldpolitischer Belastungen
Finanzen.net berichtet, dass Bitcoin trotz eines Rückschlags beim Clarity Act und einer Zinserhöhung auf das höchste Niveau seit Jahresbeginn gestiegen sei. Der Titel stellt damit eine widerstandsfähige Kursentwicklung trotz politischer und geldpolitischer Belastungen heraus.
Im vorliegenden Quelltext sind jedoch keine weiteren nutzbaren Angaben zu einem konkreten Bitcoin-Kurs, einer prozentualen Veränderung oder dem Zeitpunkt der Zinserhöhung enthalten. Daher bleibt es bei der von finanzen.net beschriebenen Einordnung des Anstiegs auf das höchste Niveau seit Jahresbeginn.
Infobox: Bitcoin erreichte laut finanzen.net trotz Clarity-Act-Rückschlag und Zinserhöhung das höchste Niveau seit Jahresbeginn.
Einschätzung der Redaktion
Der Ethereum-Anstieg ist kurzfristig ein positives Signal, bleibt aber wegen der starken Abhängigkeit von Wal-Käufen, gehebelten Positionen und technischen Widerständen anfällig für eine schnelle Korrektur. Die langfristigen Kursziele sind daher nur unter klaren charttechnischen Bestätigungen belastbar. Besonders relevant ist, dass der Kursanstieg zugleich die Attraktivität für Betrug und Wallet-Angriffe erhöht. Anleger sollten deshalb Kursdynamik nicht mit struktureller Sicherheit verwechseln und Presale-Projekte trotz technischer Versprechen besonders kritisch prüfen.
Zusammenfassung: Die Marktstimmung ist konstruktiv, das Risiko einer Überdehnung und neuer Sicherheitsvorfälle bleibt jedoch erheblich.
Quellen:
- Ethereum Prognose am 21. September, ETH Kurs knackt 2.700 Dollar und Wale kaufen nach
- Ethereum-Analyse: Welche Kursziele jetzt relevant werden
- Ethereum Elliott Wave: Rallyziel 3.000 Dollar, danach wird es kritisch
- Krypto News am 21. September, Ethereum Kurs hält 2.600 Dollar während Malware 274 ETH aus Wallets zieht
- Ethereum ohne Bitcoin: "Jetzt sind 500 Prozent möglich", sagt diese Magier-Legende
- Bitcoin trotzt Clarity Act Rückschlag und Zinserhöhung und steigt auf das höchste Niveau seit Jahresbeginn