Veröffentlicht: 05.09.2017

Hashflare Test

Hashflare Test - Hashflare Test

Cloudmining – Einleitung

Wir haben einen Hashflare Test durchgeführt und sind zufrieden. Ob Bitcoin-Mining rentabel ist, ist nicht so einfach zu beantworten. Mit der Zwietracht innerhalb der Community, die fast so heißblütig ist wie die Skalierungsdebatte, ist feststellbar, dass auch nach der Betrachtung der digitalen Währungen kein allgemeiner Konsens über die Rentabilität des Cloudminings besteht. Für diejenigen, die darüber wenig wissen: Cloudmining bezeichnet das Bitcoin-Mining durch Remoteserver eines Cloudmining-Unternehmens. Die Server arbeiten in einem gemeinsamen Pool und stellen die gesamte Rechenleistung des Unternehmens dar. Kunden können diese Rechenleistung mieten. Trotz des Angebots kann Cloudmining auch ein schlechter Deal sein.

Was spricht dagegen?

Wir haben es alle schon einmal gehört: Die Unternehmen betreiben ein Schneeballsystem und verschwinden mit den Userfonds. Sie zahlen andere Investoren frühzeitig aus, sobald neue Investoren nachkommen. Läuft das lange genug, verschwinden die Betreiber mit dem Geld. Investoren veranlasst dieser Umstand, Verträge mit Cloudmining-Anbietern zu vermeiden. Ein weiteres Argument besteht in der Volatilität von Bitcoin. Gewinne sind nicht wirklich vorhersehbar. Die Investition in Mining ist selbstverständlich riskant. Aber Cloudmining-Anbieter minimieren dieses Risiko. Doch auch Cloundmining-Anbieter bergen Risiken. Neben Scams, kann es vorkommen, dass Cloudmining-Anbieter Gebrauch von ihren AGBs machen und die Vertragsbedingungen ändern.

Das ist ein Risiko, weil dadurch unvorhersehbare Veränderungen entstehen, welche das eigene Investment beeinflusst. Für manche Unternehmen sind eigene Angebote auf lange Sicht wirtschaftlich nicht mehr rentabel. Das Wichtigste im Umgang mit Kryptowährungen ist ein bewusster Umgang mit dem digitalen Geld. Wie bei allen Geldgeschäften, unterliegen Finanzmärkte, auch Kryptomärkte, Schwankungen. Das gilt auch für den Antminer-Markt. Da müssen nicht nur Cloudmining-Anbieter, sondern auch Investoren anpassungsfähig bleiben. Wer sein Geld in Kryptowährungen investiert, sollte deshalb einen genauen Blick auf den Cloudmining-Anbieter bzw. den Kryptomarkt werfen. Im Grunde kann jeder Investor sein Geld auf dem Markt verlieren. Das größte Risiko besteht im Totalverlust des eigenen Investments.

Investmentverlust?

Wer sich gar nicht sicher ist, ob er jemals einen Gewinn aus seinem Investment ziehen kann, sollte die Finger von Investments lassen. Wen das nicht abschreckt, der kann Risiken kalkulieren. Zunächst gilt es, sich die Frage zu stellen, welche Risiken es auf dem Kryptomarkt gibt. Kalkulierbare Risiken bestehen beispielsweise im Marktpreis der Kryptowährung, der Difficulty, den örtlichen Strompreisen des Miners oder Cloudmining-Anbieters und der Verfügbarkeit von Mining-Hardware. Der Kryptomarkt ist extrem volatil, was bedeutet, dass der Marktpreis von Kryptowährungen schwankt. Der Bitcoin-Kurs kann beispielsweise den einen Tag auf 4.000 Euro steigen und am nächsten Tag wieder auf 3.200 Euro fallen. Ein Preisanstieg oder -abfall ist von Investoren abhängig, die kaufen oder verkaufen. Der aktuellste Preisabfall von Bitcoin kann im Verbot von ICOs in China begründet sein. China verfügt über einen der größten Kryptomärkte weltweit.

Es erscheint logisch, dass viele Investoren einen Investmentverlust fürchteten und deshalb ihre Bitcoins verkauft haben. Dadurch fällt der Preis. Ein weiteres Risiko besteht in der Mining-Difficulty. Je mehr Miner Bitcoin minen, desto länger dauert es einen Block zu minen. Je länger es dauert, desto weniger Bitcoins werden als Belohnung ausgezahlt. Das macht Mining für viele Miner unrentabler. Besonders Home-Miner sind davon betroffen. Oftmals haben sie sich eine teure Mining-Hardware zugelegt und verdienen aufgrund der steigenden Difficulty nicht mehr genug, um die laufenden Kosten zu decken oder ihr Investment wieder einzuholen. An dieser Stelle kommen Cloudmining-Anbieter ins Spiel.

Cloudmining

Das Krypto Magazin testete einige Cloudmining-Anbieter. Grundlegend bieten Cloudminer den Vorteil, dass sich Kunden keine Mining-Hardware kaufen müssen, ihren Strompreis nicht berechnen müssen und nach Vertragsabschluss ihre Gewinne auf die eigene Wallet überwiesen bekommen. Kunden von Cloudmining-Anbietern sollten trotzdem den Marktpreis der jeweiligen Kryptowährung im Auge behalten, weil es unter Umständen trotzdem zu einem Verlust kommen kann. Zwar änderte Hashflare seine Preise und seine Verträge, aber der Cloudmining-Anbieter bleibt, trotz ausbleibender Verträge auf Lebenszeit, rentabel. Wer jährlich seinen Vertrag bei Hashflare verlängert, kann daraus trotzdem auf lange Sicht einen Ertrag erwirtschaften. Ab einem gewissen Punkt können Gewinne laufend reinvestiert werden, wodurch Mining-Verträge bei Hashflare, Hashnest oder Genesis-Mining trotzdem langfristig weitere Gewinne abwerfen können.

Unser Hashflare Test

Hashflare bietet nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Cloudmining-Markt. Der Support von Hashflare lief über mehrere Kanäle.  Es gab zwar eine Reaktionszeit von bis zu zwei Tagen, aber grundlegend ist Hashflare, was seine Kunden angeht, kommunikativ und offen. Die Webseite des Anbieters funktioniert einwandfrei und ermöglicht es Kunden schnelle Anpassungen vorzunehmen. Mit unserem Hashflare Test sind wir mehr als zufrieden. Hashflare selbst wird von anderen Plattformen als seriöser und profitabler Anbieter gelobt. Wir haben das selbst erfolgreich getestet. Lesen Sie hier mehr über unseren Test.

Fazit

Mining und der Handel mit Kryptowährungen birgt viele Risiken. Es gilt deshalb, ein wachsames Auge auf den Kryptomarkt zu werfen. Das gilt sowohl für Home-Mining als auch für Cloudmining-Anbieter. Mitunter das Wichtigste auf Finanzmärkten ist eine gute Anpassungsfähigkeit. Wer den Verlust seines Investments nicht verschmerzen kann, sollte gänzlich die Finger davon lassen. Trotzdem gibt es Cloudmining-Anbieter, die Menschen, die in das Krypto-Mining einsteigen wollen, aber weder viel Zeit noch viel Geld investieren wollen, eine passable Möglichkeit bieten Kryptocoins zu erwirtschaften und damit zu handeln. Hashflare ist dabei nur ein Cloudmining-Anbieter von vielen auf dem Kryptomarkt, aber trotzdem einer der Besten.

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1 Kommentar

  • Avatar Matthias schreibt:

    Interessant wäre noch eine Übersicht, was für Ergebnisse die Cloud-Mining Unternehmen so liefern. Bei mir ist Genesis dabei vorne.
    Beispiel an einem bestimmten Tag:
    Hashflare zahlt z.B. bei 10 TH/s 0.00266082 Bitcoin aus. Dann werden noch 0.0007644 Bitcoin ‚SHA-256 maintenance (BTC)‘ für den Tag abgezogen. Wenn ich mir das dann irgendwann auszahlen lasse, werden noch Gebühren für die Auszahlung abgezogen(?).
    Genesis Mining zahlt an dem Tag bei 11 TH/s 0.00250210 Bitcoin aus. Tägliche Gebühren und Auszahlungsgebühren sind da schon abgezogen.
    Wenn ich nichts übersehe ist Genesis daher aktuell profitabler (auf 10 TH/s umgerechnet).

    Bin gespannt ob das so bleibt, aktuell kommt eher etwas mehr rein als die vorherigen Tage/Wochen.

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