Veröffentlicht: 08.09.2017

Hashflare vs. Genesis Mining

Einführung – Cloudmining

Cloudmining ist eine attraktive Alternative für Menschen die Mining betreiben wollen, denen aber Home-Mining zu kostenintensiv ist. Prinzipiell können sich Interessierte bei Cloudmining-Anbietern die Mining-Hardware und die daraus resultierende Hashleistung für eine Gegenleistung mieten. Um Kryptowährungen über Cloudmining-Anbieter zu minen, können Kunden Verträge kaufen, welche einen täglichen Gewinn in der jeweiligen Kryptowährung abwerfen. Dieser Gewinn wird in regelmäßigen Abständen direkt auf die angegebene Wallt überwiesen. Allgemein drücken Kunden über die Maintenance Fee einen Teil des Gewinns ab, sie minimieren aber das Risiko, welches der Kryptomarkt bietet. Vor diesem Hintergrund betrachten wir im Folgenden die Cloudmining-Anbieter Genesis Mining und Hashflare im Vergleich zueinander.

Hashflare vs. Genesis Mining – Wer steckt hinter den Anbietern?

Hashflare ist ein Subunternehmen von HashCoins. Es hat seinen Hauptsitz in Tallin, der Hauptstadt Estlands. Gegründet wurde Hashflare 2015 von Sergei Potapenko, der gleichzeitig der CEO von Hashflare ist. Sergei Potapenko arbeitet mit einem erfahrenen Team zusammen. Dazu gehören Nikolay Pavlovskiy, der für das Business Development zuständig ist, Vitali Pavlov, dem Chief Product Officer, Renna Reemet, der Lead Developerin, Alexander Gromov, dem Media Buyer und Christine Shapiro, der Community Managerin. Bei Hashflare können Kunden Mining-Power mieten. Hashflare bietet vier Kryptowährungen an, die gemint werden können: Ethereum, Bitcoin, ZCash und Dash. Die Firma HashCoins entwirft, entwickelt und vertreibt seit über drei Jahren SHA-256- und Scrypt-ASIC-Miner. Sie hat auch eine webbasierte Krypto-Geldbörse für Raspberry Pi-Geräte entwickelt.

Genesis Mining existiert seit Ende 2013. Interessanterweise lernten die Gründer sich auf einer Bitcoin-Handelsplattform kennen. Das trägt sich mit in die Unternehmensvision hinein. Auf der Webseite von Genesis Mining heißt es: „Wir sind alle starke Befürworter einer Zukunft geprägt von digitalen Währungen und freuen uns, Teil dieser ständig wachsenden Gemeinschaft zu sein!“ Das Team besteht aus Mitarbeitern aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen. Zu den Gründern gehören Marco Streng, dem CEO der Genesis Group und Co-Founder, Jakov Dolic, der Verkaufsleister von Genesis Mining und Co-Founder und Stefan Schindler, dem CTO der Genesis Group. Gemeinsam haben sie den Cloudmining-Anbieter Genesis Mining gegründet. Genesis Mining gehört heute zu den ältesten Cloudming-Anbietern. Die Kombination aus dem algorithmischen Handelsrahmen, der Mininginfrastruktur und der proprietären Mining-Farm-Management-Software, Genesis Hive, machte Genesis zum Marktführer unter den Cloudmining-Anbietern. Genesis Mining hat aktuell weltweit 500.000 Kunden.

Hashflare vs. Genesis Mining – Das Angebot

Hashflare hat fünf Verträge im Angebot. Die Ausrüstung bei Hashflare ist so konfiguriert, dass sie mit verschiedenen Pools arbeiten kann. Wenn ein Pool in den Einstellungen auswählt wird, beginnt das System, den Beitrag der gewählten Kapazität, auf die Gesamtkapazität des ausgewählten Poolsystems zu berechnen. Die Abrechnung erfolgt einmal am Tag, ein Poolwechsel ist auch nur einmal am Tag möglich. Nachdem das System den Beitrag der Hash-Kapazität berechnet und den Gesamtumsatz aus dem ausgewählten Pool ermittelt hat, wird das Einkommen gut geschrieben. Sollte etwas schiefgehen, ist der Support rund um die Uhr auf verschiedenen Kanälen erreichbar. Die ersten Erträge werden bereits nach 24 Stunden nach Vertragsabschluss ausbezahlt. Es ist möglich die Gewinne direkt zu reinvestieren. Die fünf Verträge haben unterschiedliche Konditionen. Der Scrypt-Mining-Vertrag kostet 11,50 US-Dollar pro MH/s, wobei die Maintenance Fee 0,01 US-Dollar pro MH/s und Tag beträgt. Der SHA-256-Vertrag ist für 2,40 US-Dollar pro 10 GH/s erhältlich. Die Maintenance Fee beträgt hier 0,0035 US-Dollar pro 10 GH/s und Tag. Der Ethereum-Mining-Vertrag kostet 2,20 US-Dollar pro 100 KH/s und hat keine Maintenance Fee. Der ZCash-Mining-Vertrag kostet 2,00 US-Dollar pro 0,1 H/s. Er verfügt ebenfalls über keine Maintenance Fee. Ein Dash-Mining-Vertrag kostet 5,80 US-Dollar pro MH/s. Bei allen Verträgen beträgt die Vertragsdauer jeweils ein Jahr. Außerdem werden die Maintenance Fees direkt vom Gewinn abgezogen, wobei der Gewinn täglich in der jeweiligen Kryptowährung ausgezahlt wird.

Genesis Mining bietet aktuell drei Arten von Mining-Verträgen an. Bei Genesis können Bitcoins und verschiedene Altcoins direkt oder über den „GM Advanced Autotrader“ minen. Genesis Mining ermöglicht es seinen Kunden, verschiedene Arten von Coins gleichzeitig zu minen. Dazu gehören Bitcoin, Litecoin, Dash (X11), Ether, ZCash und Monero. Nutzer entscheiden, welche Münzen sie bevorzugen und können die Hashrate entsprechend zuteilen. In der Voreinstellung ist die gesamte Hashhower auf BTC mit allen Algorithmen zugeordnet und daher erhalten Kunden Auszahlungen in BTC. Der Genesis Mining Advanced Auto-Trader wird für alle Algorithmen angewendet, die BTC nicht direkt bearbeiten können. Trotzdem ist es möglich, jede andere angebotene Kryptowährung zu minen. Die drei Verträge bestehen aktuell aus einem Bitcoin-Mining-Presale, einem zweijährigen Ether-Mining-Vertrag und einem zweijährigen Monero-Mining-Vertrag. Der Bitcoin-Mining-Vertrag läuft auf Lebenszeit, solange er rentabel ist. Genesis Mining behält sich vor, den Vertrag auslaufen zu lassen, wenn er für Kunden nicht mehr profitabel ist. Damit verhindert Genesis ein Minusgeschäft. Die Maintenance Fee wird bei diesem Vertrag pro GH/s und Tag berechnet. Die tatsächliche Maintenance Fee finden Kunden in ihren abgeschlossenen Verträgen. Kunden können bei diesem Vertrag eine Hashpower von bis zu 200.000 GH/s erwerben. Der Ether-Mining-Vertrag enthält keine Maintenance Fees. Hier können Kunden bis zu 500 MH/s Hashpower erwerben. Dasselbe gilt für den Monero-Mining-Vertrag. Hier ist die maximale Hashpower jedoch auf 10.000 H/s begrenzt.

[review post_id=“1238″ review_id=“1″]

Fazit:

Genesis Mining verfügt über einen ausgezeichneten Ruf. Über den Support erhalten Kunden innerhalb kürzester Zeit eine Antwort auf ihr Anliegen. Dass Genesis Mining 500.000 Kunden hat, spricht für sich. Interessierte können drei verschiedene Verträge mit unterschiedlicher Vertragsdauer abschließen. Insgesamt können jedoch sechs verschiedene Kryptowährungen gemint werden. Genesis Mining hält nach wie vor an einem Lifetime-Vertrag für Bitcoin-Mining fest, was aktuell ein seltener werdendes Phänomen darstellt. Das Unternehmen überzeugt mit einer hohen Transparenz, hohen Kompetenz und einem flexibel einstellbaren Angebot. Hashflare ist ein Cloudmining-Anbieter für jedermann. Die Mining-Verträge sind zu niedrigen Preisen erhältlich. Hier hat Hashflare ein größeres Angebot als Genesis Mining. Hashflare bietet jedoch keine Lifetime-Verträge an. Erträge können bei Hashflare direkt reinvestiert werden. Der Cloudmining-Anbieter ist unwesentlich jünger als Genesis Mining.

 

 

Newsletter
jede Woche die neuesten Artikel und exklusive Insights von Kryptomagazin

 

Weitere Artikel zum Thema
Bitcoin Halving
Bitcoin Halving
Brave Browser
Der Brave Browser und der Basic Attention Token – Kryptos beim Surfen verdienen
Masternodes vs Mining
Masternodes vs Mining

Mining Group: Mining Markt,Liquid Mining & AIO Pakete
Masternodes
Megatrend Masternodes – Das neue Mining
Bitcoin alternative Mining
Bitcoin alternative Mining

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.