Veröffentlicht: 09.04.2018

ICO Regulierung in der Schweiz problematisch

Im Februar veröffentlichte die Swiss Financial Market Supervisory Authorithy (FINMA) der Schweiz Richtlinien für ICOs, um für ICO Initiatoren und Investoren für Klarheit zu sorgen. Die ICO Regulierung hat jedoch einen unerwünschten Nebeneffekt. 

In der veröffentlichten ICO Regulierung der FINMA geht es unter anderem auch um Anti-Geldwäsche-Maßnahmen. In Punkt 3.7 der veröffentlichten Richtlinien heißt es, dass Anti-Geldwäsche-Gesetze in der Schweiz zu Anforderungen an ICO Initiatoren. Das heißt, dass ICO Initiatoren KYC-Richtlinien über Self-Regulatory Organisations (SRO) oder über die FINMA selbst umsetzen müssen, um Käufer identifizieren zu können. In der Schweiz gibt es jedoch nur eine Handvoll solcher Unternehmen. Für gewöhnlich kostet eine KYC-Überprüfung zwischen 0,6 und 2 US-Dollar. In der Schweiz kostet eine Überprüfung bis zu 25 US-Dollar. Das ist sehr teuer.

Das Start-up Grain äußerte sich im Februar über die ICO Regulierung. Dem Unternehmen zufolge gebe es keine spezifische ICO Regulierung, die gesetzlich legal sei. Das Unternehmen entschied sich jedoch dazu, auf Nummer sicher zu gehen. In Konsequenz dessen musste das Unternehmen knapp 200.000 US-Dollar für die Überprüfung von Kunden bezahlen. Im weltweiten Vergleich liegt das 170.000 US-Dollar über dem Durchschnitt. Um diese Kosten zu umgehen, umgehen manche Krypto Unternehmen die KYC-Überprüfung. Die ICO Regulierung ist rechtlich nicht bindend, weshalb manche ICOs sich die Kosten dafür sparen. Statt eines Unternehmens, welches die KYC-Überprüfung durchführt, nutzen sie den Login über Google und Facebook, um die Identität von Käufern zu überprüfen.

ICO Regulierung sorgt für Probleme

Solange eine ICO Regulierung nicht gesetzlich verabschiedet wird, handelt es sich nicht um eine Regulierung, sondern um Richtlinien. An Richtlinien kann man sich halten, das muss man aber nicht unbedingt. Die Richtlinien der FINMA sehen zwar vor, dass sich Krypto Start-ups von einem Unternehmen in der Schweiz KYC-Überprüfungen kaufen müssen, gleichzeitig sind sie aber sehr teuer. Um die eigene Vertrauenswürdigkeit nicht zu untergraben, hielten sich Start-ups wie Tezos, Arcblock und Mysterium dennoch an die Richtlinien.

Quellen:

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