Kann der Bitcoin sich erholen?

23.11.2019 18:31 386 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Historische Daten zeigen, dass Bitcoin sich von früheren Tiefständen oft erholt hat.
  • Marktanalysen deuten auf ein wachsendes institutionelles Interesse hin, das eine Erholung unterstützen könnte.
  • Technologische Weiterentwicklungen und zunehmende Akzeptanz von Coins könnten zu einer positiven Langzeitentwicklung führen.

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Bitcoin unter 7500 USD

Der „Bloody Thursday“ schockte die Anleger. Dabei sank der Bitcoin im 24-Stunden Chart um ca. 400 USD. Und dies war nicht die erste Schlappe in dieser Woche. Die Altcoins verzeichneten ebenfalls herbe Verluste. Wie sieht es am Freitag aus? Wir werfen einen Blick auf die aktuelle Entwicklung.

Die Kurse am Freitag

Am Freitag sieht es nach einer kleinen Erholung im Kryptospace aus. Der BTC kann ca. 3 Prozentpunkte gutmachen und steht aktuell bei einem Preis von 7327 USD. Somit bleibt ein weiterer Fall unter die wichtige 7000 USD-Grenze zumindest vorübergehend aus. Erst gestern erreichte der BTC ein zwischenzeitliches Sechsmonatstief bei einem Wert von 6800 USD. Aktuell wird der BTC auf das Niveau aus dem Oktober zurückgeworfen. Das 24-Stunden-Volumen erreicht dabei einen Wert von ca. 24 Mrd. USD.

Pro und Contra: Wiederherstellung des Bitcoin-Wertes

Pro: Contra:
Technische Verbesserungen wie das Lightning Network verbessern die Skalierbarkeit und Nutzbarkeit von Bitcoin Regulatorische Unsicherheiten und mögliche zukünftige Regulierung könnten den Preis und die Nutzung beeinträchtigen.
Es besteht ein erhöhtes institutionelles Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Anhaltende Bedenken in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und illegale Aktivitäten könnten potenzielle Benutzer abschrecken.
Bitcoin hat einen begrenzten Vorrat, was zu einer erhöhten Nachfrage führen könnte, wenn die Akzeptanz steigt. Die Volatilität von Bitcoin macht ihn zu einem riskanten Investment, und er hat eine Geschichte von dramatischen Preisstürzen.

Volatiltät ist wieder da

Volatiltät ist wieder da

Die Volatilität ist zurück im Kryptospace. Dies wurde am Donnerstag deutlich, als der Bitcoin einen enormen Dump einstecken musste. Es sieht danach aus, als würden die Schwankungen wieder stärker auf den Markt einprasseln. Dies dürfte allerdings nur wenige Trader überraschen, da diese Gegebenheiten im Kryptomarkt häufiger vorzufinden sind, als an anderen Börsen. Einige Krypto-Trader dürften sich sogar über die enormen Kursschwankungen freuen.

Altcoins halten sich an den Bitcoin

Steigt der Bitcoin, steigen die Altcoins. Sinkt der Bitcoin, sinken die Altcoins auch. Dieses Gefühl dürfte sich bei vielen Tradern in den letzten Monaten eingeschlichen haben. Und auch heute passen sich die Altcoins dem BTC an. Bis auf wenige Ausnahmen schreiben die meisten Coins aus den Top 100 positive Zahlen. Ethereum (ETH) hält sich knapp über der wichtigen Grenze von 150 USD und der Bitcoin SV gilt mit einem Zuwachs von ca. 14,32 % als aktueller Top-Performer in den Top 10. Der Grund für die Anpassung an den Bitcoin geht Hand in Hand mit dem Dominanz Index.

Dominanz Index weiter hoch

Dominanz Index weiter hoch

Aktuell befindet sich der Dominanz Index bei einem Wert von 66 %. Ca. zwei Drittel der Gesamtmarktkapitalisierung (ca. 200 Mrd. USD) liegt im Bitcoin. Der Dominanz-Index gilt als ein starker Indikator, um abzuwägen, in welcher Marktphase sich die Kryptowährungen derzeit befinden. Von daher empfiehlt es sich, diesen Indikator im Auge zu behalten, um schneller auf wichtige Bewegungen zu reagieren und einen guten Einstieg in eine mögliche „Altcoin Season“ zu erkennen. Diese blieb im Jahr 2019 jedoch bis dato aus.

Keine Altcoin Season in Sicht

Das anstehende BTC Halving Event und Libra dominieren die Schlagzeilen im Kryptospace. Aus diesem Grund könnte die BTC Dominanz sogar noch weiter wachsen und die Assets weiter in den Hintergrund rücken. In der zweiten Jahreshälfte konnte der Bitcoin mehrfach über die magische 10000 USD-Grenze klettern, während viele Altcoins in der Seitwärtsbewegung verharren musste. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass Anleger zunächst nach „Gewissheit“ im Bezug auf die Nr.1-Kryptowährungen suchen.


Häufig gestellte Fragen zu "Kann sich der Bitcoin erholen?"

Häufig gestellte Fragen zu

Was ist der derzeitige Zustand von Bitcoin?

Wie jede Anlageklasse hat auch Bitcoin seine Höhen und Tiefen. Die jüngsten Schwankungen des Marktes haben zu erheblichen Preisveränderungen geführt. Die langfristige Entwicklung ist jedoch immer noch unsicher.

Kann sich der Bitcoin erholen?

Ja, es ist möglich. Wie bei jeder Art von Investition oder Handelsaktivität gibt es jedoch nie eine Garantie.

Was sind die möglichen Faktoren, die zur Erholung von Bitcoin beitragen könnten?

Einige Faktoren könnten dazu beitragen, unter anderem eine größere Akzeptanz von Händlern, positive regulatorische Entwicklungen und technologische Fortschritte.

Was könnte den Erholungsprozess von Bitcoin behindern?

Negative regulatorische Entwicklungen, ein Rückgang der Nutzerakzeptanz oder technologische Probleme könnten den Erholungsprozess behindern.

Ist Bitcoin eine sichere Anlage?

Wie bei allen Anlagen ist auch bei Bitcoin ein gewisses Risiko verbunden. Anleger sollten stets ihre eigene Due Diligence durchführen und einen vertrauenswürdigen Finanzberater konsultieren, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.

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Zusammenfassung des Artikels

Der Bitcoin erholte sich am Freitag wieder leicht nach dem Einbruch am Donnerstag. Ein großer Teil der Marktkapitalisierung liegt weiterhin im Bitcoin, was darauf schließen lassen kann, dass keine Altcoin Season in Sicht ist.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Verfolgen Sie die Nachrichten rund um Bitcoin und Kryptowährungen, um ein Gefühl für den Markt zu bekommen.
  2. Analysieren Sie historische Daten von Bitcoin, um zu verstehen, wie sich der Coin in der Vergangenheit erholt hat.
  3. Betrachten Sie auch andere Faktoren wie politische und wirtschaftliche Entwicklungen, die den Preis von Bitcoin beeinflussen könnten.
  4. Investieren Sie nur so viel, wie Sie bereit sind zu verlieren. Kryptowährungen sind hoch volatil und es gibt keine Garantie für eine Erholung.
  5. Ziehen Sie in Betracht, eine Diversifikation Ihres Portfolios vorzunehmen, um das Risiko zu verteilen.