Kodak plant eigene Kryptowährung

Das Unternehmen Kodak plant für Ende des Monats ein ICO, um seine eigene Kryptowährung „KODAKCoin“ auf den Markt zu bringen. Bislang hatte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Fotografie Equipment spezialisiert. Nachdem die Geschäfte zwischenzeitig sehr schleppend liefen, restrukturierte es sich und beschäftigte sich zunehmend mit der Digitalfotografie und eigenen Druckmaschinen. Mit einer eigenen Kryptowährung ist Kodak nun der Vorreiter auf dem Fotografiemarkt.

Über Kodak

Wer an Kodak denkt, assoziiert dies mit urigen Kameras und Fotofilmen. Dies war auch lange Zeit das Kerngeschäft des Unternehmens. Mit zunehmender Digitalisierung kam es fast zu einem Bankrott im Jahr 2013. Der Fokus liegt seitdem auf der Digitalisierung von Fotos. Außerdem stellt das Unternehmen eigene Drucker her. Geschäftsführer Jeff Clarke äußerte sich über die Pläne der eigenen Kryptowährung, dass er in der Blockchain Technologie eine Lösung für ein lang existierendes Problem von Fotografen sei. Er spricht über den Mangel an Kontrolle über die Nutzung der Bilder. Clarke sieht in dieser Entwicklung eine Demokratisierung der Fotografie und glaubt, dass Künstler in Zukunft ihre Arbeiten leichter lizensieren können.

KODAKcoin

Die Währung soll auf der dazugehörigen Plattform „KodakONE“ verfügbar sein. Dort sollen in Zukunft Lizenzen gehandelt werden können. Fotografen, die diese Plattform nutzen wollen, können die Blockchain als Ablageort für ihre Werke nutzen. Dies stellt eine Lösung für Urheberrechts- und Nutzungsprobleme dar. Dies wird durch eine verschlüsselte, digitale Ledger gewährleistet.

Kodak ist kein unbekannter Name in der Fotografiebranche. Bereits die Meldung, dass die Kryptowährung noch diesen Monat veröffentlicht werden soll, hat den Aktienkurs des Unternehmens in die Höhe getrieben. Dienstagabend hatte die Aktie noch nach Börsenschluss einen Sprung auf 9 USD gemacht. Wie viel Geld Kodak mit dem ICO einsammeln will, ist noch unbekannt. Zugänglich sein soll der ICO vor allem für US-amerikanische und kanadische Investoren, so hieß es in einem offiziellen Bericht des Unternehmens. Das Ganze wird unter SEC Richtlinien ablaufen. Es wird sich zeigen, wie erfolgreich die Launch sein wird und inwiefern sich dies auf den Aktienkurs, sowie die Geschäfte des Unternehmens auswirken wird.

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