Krypto-News: Steuerpläne, Marktbewegungen und wachsender Druck auf die Branche
Autor: Alexander Weipprecht
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Die Krypto-Branche steht wegen geplanter Steuerregeln und politischer Unsicherheit unter Druck, während Bitcoin stabil bleibt und sich zunehmend von Aktienmärkten entkoppelt.
Die Krypto-Branche steht vor einer entscheidenden Phase: Während neue Steuerpläne Anleger verunsichern und Altcoins unter Druck geraten, behauptet sich Bitcoin und löst sich zunehmend von den klassischen Märkten. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen – von politischen Weichenstellungen und überraschenden Marktreaktionen bis hin zu Risiken für etablierte Branchenpioniere.
Pressespiegel: Steuerpläne, Marktbewegungen und wachsender Druck auf die Krypto-Branche
Geplante Abgeltungsteuer könnte Kryptoanleger deutlich stärker belasten
Nach Informationen des Handelsblatt plant Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) neue Regeln für Kryptoanleger. Gewinne aus dem Handel mit Bitcoin, Ether und anderen Kryptowährungen sollen künftig vom ersten Tag an der Abgeltungsteuer von 25 Prozent unterliegen, zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
Für Coins, die vor dem 31. Dezember 2026 angeschafft werden, soll Bestandsschutz gelten. Nach der bisherigen Regelung waren Gewinne nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei. Bei einem Verkauf innerhalb dieses Zeitraums mussten Anleger die Gewinne mit ihrem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern, der je nach Einkommen bis zu 45 Prozent betragen konnte.
Der Entwurf liegt dem Handelsblatt vor und stellt eine Vorstufe des sogenannten Referentenentwurfs dar. Änderungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren sind deshalb noch möglich. Die Idee einer Abgeltungsteuer auf Bitcoin und andere Kryptowährungen hatte Klingbeil bereits im Sommer vorgeschlagen.
Für Anleger ist insbesondere die geplante Behandlung fehlender Kaufbelege relevant. Der Titel des Beitrags verweist auf eine mögliche steuerliche Belastung von 50 Prozent auf Bitcoin-Erlöse, wenn keine Kaufbelege vorhanden sind. Der vorliegende Inhalt erläutert darüber hinaus die geplante Abgeltungsteuer, den Bestandsschutz und die bisherige steuerliche Behandlung.
„Für Coins, die vor dem 31. Dezember 2026 angeschafft werden, soll Bestandsschutz gelten.“
Zusammenfassung: Das Handelsblatt berichtet über einen noch nicht endgültigen Entwurf mit einer Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Für vor dem 31. Dezember 2026 angeschaffte Coins ist Bestandsschutz vorgesehen.
Bitcoin behauptet sich, zahlreiche Altcoins geben nach
Am Donnerstagnachmittag zeigte der Kryptomarkt ein uneinheitliches Bild, wie finanzen.net berichtet. Um 17:11 Uhr wurde Bitcoin mit 83.906,83 US-Dollar bewertet, was einem Anstieg von 0,41 Prozent gegenüber dem Vortag entsprach.
Auch der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 legte zu. Das Produkt stieg um 2,3 Prozent auf 11,35 EUR und bietet laut finanzen.net die Möglichkeit, mit einem Produkt an der Entwicklung der zehn wichtigsten Kryptowährungen teilzuhaben.
| Kryptowährung oder Produkt | Stand beziehungsweise Veränderung | Vortageswert |
|---|---|---|
| Bitcoin | 83.906,83 US-Dollar, +0,41 Prozent | 83.906,83 US-Dollar |
| finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 | 11,35 EUR, +2,3 Prozent | nicht angegeben |
| Litecoin | 66,90 US-Dollar, -0,41 Prozent | 67,17 US-Dollar |
| Ethereum | 2.680,58 US-Dollar, -0,14 Prozent | 2.684,27 US-Dollar |
| Bitcoin Cash | 305,44 US-Dollar, -0,15 Prozent | 305,88 US-Dollar |
| Ripple | 1,482 US-Dollar, -0,43 Prozent | 1,488 US-Dollar |
| Monero | 537,54 US-Dollar, -1,27 Prozent | 544,47 US-Dollar |
| Cardano | 0,2438 US-Dollar, -1,12 Prozent | 0,2466 US-Dollar |
| Stellar | 0,2182 US-Dollar, -3,60 Prozent | 0,2263 US-Dollar |
| Tron | 0,3332 US-Dollar, -1,22 Prozent | 0,3373 US-Dollar |
| Binancecoin | 765,47 US-Dollar, -0,38 Prozent | 768,37 US-Dollar |
| Dogecoin | 0,0941 US-Dollar | 0,0941 US-Dollar |
| Solana | 117,02 US-Dollar, -0,82 Prozent | 118,00 US-Dollar |
| Avalanche | 10,93 US-Dollar | 10,93 US-Dollar |
| Chainlink | 14,28 US-Dollar, -0,53 Prozent | 14,36 US-Dollar |
| Sui | 1,133 US-Dollar, -2,58 Prozent | 1,163 US-Dollar |
Während Bitcoin und der Top 10 Crypto-ETP zulegten, verzeichneten Litecoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple Rückgänge. Die stärksten prozentualen Verluste in der aufgeführten Marktübersicht meldete Stellar mit 3,60 Prozent, gefolgt von Sui mit 2,58 Prozent und Monero mit 1,27 Prozent.
Dogecoin und Avalanche bewegten sich gegenüber dem Vortag nicht. Dogecoin wurde mit 0,0941 US-Dollar und Avalanche mit 10,93 US-Dollar ausgewiesen.
Zusammenfassung: Laut finanzen.net stieg Bitcoin um 0,41 Prozent auf 83.906,83 US-Dollar. Der Markt war ansonsten überwiegend von Kursrückgängen geprägt, während Dogecoin und Avalanche unverändert blieben.
Gescheitertes Clarity Act sorgt zunächst für Erleichterung
Das Scheitern des sogenannten Clarity Act hat die Krypto-Märkte entgegen den Erwartungen nicht belastet, sondern zunächst gestützt. Der Aktionär berichtet, dass der Senat das Gesetzesvorhaben am 15. September mit 49 Stimmen dafür und 50 Stimmen dagegen stoppte.
Viele Händler hatten nach der Abstimmung mit einem Markteinbruch gerechnet. Stattdessen stieg der gesamte Kryptomarkt von 2,65 Billionen Dollar auf rund 2,95 Billionen Dollar. Das entsprach einem Zuwachs von fast elf Prozent.
Bitcoin kletterte um knapp elf Prozent, während Ether um rund zwölf Prozent zulegte. Kleinere Krypto-Assets stiegen laut Der Aktionär häufig noch stärker.
Als Grund für die positive Reaktion nennt der Beitrag, dass die Branche zwar auf ein bundesweites Gesetz verzichten musste, zugleich aber mögliche Einschränkungen vermied. Der Entwurf hätte Börsen unter anderem untersagt, Kunden Zinsen auf Stablecoin-Guthaben auszuzahlen.
Durch das Scheitern können Anbieter wie Coinbase ihre Ertragsmodelle im Rahmen der bestehenden Regeln weiterführen. Der Entwurf hätte außerdem Konkurrenten den Markteintritt durch nationale Lizenzen erleichtert und zugleich das Geschäftsmodell großer Plattformen beschnitten.
Nach der Abstimmung reagierten die Aufsichtsbehörden SEC und CFTC laut Der Aktionär mit marktnahen Entscheidungen. Die SEC gewährte wenige Tage nach der Senatsabstimmung eine fünfjährige Ausnahmegenehmigung für den Handel mit tokenisierten Aktien auf Blockchains.
Eine weitere Erleichterung betrifft den Rückkauf eigener Token durch bestehende Krypto-Netzwerke. Die SEC stuft diesen Schritt laut Beitrag nicht automatisch als regulierten Wertpapiervertrag ein.
Matt Hougan, Chefanlagestratege beim Krypto-Vermögensverwalter Bitwise, warnt zugleich vor der zeitlichen Begrenzung des Vorteils. Künftige Regierungen könnten Entscheidungen von Behörden schnell wieder aufheben, während ein Bundesgesetz dauerhafte Sicherheit geschaffen hätte.
- Der Kryptomarkt stieg von 2,65 Billionen Dollar auf rund 2,95 Billionen Dollar.
- Bitcoin legte um knapp elf Prozent zu.
- Ether stieg um rund zwölf Prozent.
- Die SEC gewährte eine fünfjährige Ausnahmegenehmigung für tokenisierte Aktien auf Blockchains.
- Die fehlende gesetzliche Grundlage lässt politische Unsicherheit bestehen.
Zusammenfassung: Der Aktionär beschreibt das Scheitern des Clarity Act kurzfristig als Vorteil für die Branche. Die fehlenden gesetzlichen Regeln sorgen jedoch weiterhin für ein politisches Risiko.
Bitcoin entkoppelt sich laut Bitwise-Experte vom Aktienmarkt
Bitcoin geht nach Einschätzung des Bitwise-Experten André Dragosch zunehmend eigene Wege. BTC-ECHO berichtet, dass die trendmäßige Entkopplung zwischen Bitcoin und dem S&P 500 den tiefsten Stand seit 2015 erreicht habe.
Die Korrelation misst, wie eng zwei Vermögenswerte miteinander verbunden sind. Sie reicht von minus eins bis plus eins, wobei plus eins völligen Gleichlauf bedeutet und null für keinerlei Zusammenhang steht.
Dragosch untersucht die Kursentwicklung auf einer logarithmischen Skala, um prozentuale Bewegungen vergleichbar zu machen. Nach dieser Methode sei die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 auf den tiefsten Stand seit 2015 gefallen. BTC-ECHO bezeichnet dies als stärkste trendmäßige Entkopplung seit elf Jahren.
Als Ursache nennt Dragosch unterschiedliche makroökonomische Einflussfaktoren. Die Kursentwicklung von Bitcoin führt er rechnerisch auf die Erwartungen an das Wachstum der Weltwirtschaft, die erwartete Geldpolitik, den US-Dollar und das Risiko eines Auseinanderbrechens der Eurozone zurück.
Üblicherweise geben die Wachstumserwartungen den Ausschlag. In freundlichen Marktphasen steigt Bitcoin deshalb häufig mit Aktien, während beide Anlageklassen in unsicheren Phasen oft gemeinsam fallen. Derzeit beeinflusse dieser Faktor vor allem den S&P 500, während Bitcoin nach Dragoschs Analyse stärker vom US-Dollar bewegt werde.
Parallel dazu rückt Bitcoin laut BTC-ECHO näher an Gold heran. Die Korrelation zwischen beiden Vermögenswerten habe vor kurzem ein Sechsjahreshoch erreicht. Dragosch deutet dies dahingehend, dass Anleger Bitcoin und Gold als Schutz vor Geldentwertung betrachten.
„Sie kaufen einfach beides, Bitcoin und Gold“.
Unterstützt wird diese Einschätzung durch eine Bitwise-Umfrage unter 15 großen Institutionen, darunter Pensionskassen und Staatsfonds. Keine der befragten Institutionen hatte ihre Krypto-Bestände während des Rückgangs seit Oktober 2025 verringert. Die meisten hielten ein bis zwei Prozent ihres Vermögens in Krypto-Anlagen.
Die Gespräche fanden jedoch zwischen Ende März und April statt. Über die letzte Verkaufswelle im Sommer lasse die Umfrage daher keine Aussage zu.
Dragosch hält einen Rückschlag am Aktienmarkt für wahrscheinlich. Nach seiner Darstellung sind die geldpolitischen Erwartungen inzwischen so straff wie während der Zinserhöhungen 2022 und 2023, während die Wachstumserwartungen noch deutlich darüber liegen.
Bitcoin sei für einen solchen Rückschlag möglicherweise vorbereitet, weil der Kurs seit Oktober 2025 um mehr als die Hälfte zurückgegangen sei. Ein von Bitwise entwickeltes Bewertungsmodell, das den Bitcoin-Kurs an die weltweite Geldmenge koppelt, sieht den fairen Wert aktuell bei rund 197.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Interviews notierte Bitcoin bei etwa 84.000 US-Dollar.
| Beobachtung | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Korrelation Bitcoin und S&P 500 | Tiefster Stand seit 2015 |
| Stärke der Entkopplung | Stärkste seit elf Jahren |
| Korrelation Bitcoin und Gold | Sechsjahreshoch |
| Institutionelle Krypto-Bestände | Meist ein bis zwei Prozent des Vermögens |
| Umfrage | 15 große Institutionen |
| Fairer Wert laut Bitwise-Modell | rund 197.000 US-Dollar |
| Bitcoin-Kurs zum Zeitpunkt des Interviews | etwa 84.000 US-Dollar |
Zusammenfassung: BTC-ECHO berichtet über eine historische Entkopplung von Bitcoin und US-Aktien sowie eine stärkere Annäherung an Gold. Bitwise sieht den fairen Wert von Bitcoin in einem Modell aktuell bei rund 197.000 US-Dollar.
Adam Back und Blockstream geraten unter Druck
Der Bitcoin-Pionier Adam Back steht laut Ingenieur.de wegen eines Millionen-Hacks, einer Klagewelle und eines geplatzten Börsengangs unter Druck. Back gilt als einer der bekanntesten Bitcoin-Pioniere, wird im Bitcoin-Whitepaper von Satoshi Nakamoto zitiert und führt mit Blockstream eines der ältesten Infrastruktur-Unternehmen der Branche.
Der Beitrag stellt die aktuellen Probleme in einen besonders auffälligen Marktkontext: Bitcoin habe eines der besten Quartale aller Zeiten hinter sich, während der Krypto-Pionier mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert sei. Krypto-Guru PlanB sieht laut Ingenieur.de bereits im Oktober sechsstellige Kurse.
Auf dem Monats-Chart wird ein Plus von 6,11 Prozent genannt. Nach einem Anstieg auf 87.174 $ kam es zu einer deutlichen Ablehnung, woraufhin der Kurs auf 83.381 $ zurückging.
Im Mittelpunkt der Unternehmensprobleme steht laut Beitrag ein Millionen-Hack beim Liquid-Netzwerk von Blockstream. Liquid wird als 2018 gestartete Bitcoin-Neben-Blockchain beschrieben. Hinzu kommen Klagen gegen einen Partner von Blockstream Mining und ein geplatzter Börsengang.
Ingenieur.de beschreibt die Vorgänge als potenziellen Vertrauensverlust für das von Back aufgebaute Umfeld. Es gehe um viele Millionen Dollar Schaden und um die Frage, wie stark die Stellung des Bitcoin-Pioniers dadurch beeinträchtigt wird.
Der Beitrag hebt zugleich Backs Bedeutung für die Bitcoin-Szene hervor. Der britische Kryptograph gilt seit Jahren als Satoshi-Verdächtiger und ist durch seine Verbindung zum Bitcoin-Whitepaper besonders prominent.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Monatsentwicklung | +6,11 % |
| Zwischenzeitlicher Kurs | 87.174 $ |
| Genannter Kurs danach | 83.381 $ |
| Start des Liquid-Netzwerks | 2018 |
| Genannte Perspektive von PlanB | sechsstellige Kurse im Oktober |
Zusammenfassung: Ingenieur.de berichtet über den Millionen-Hack, Klagen und den geplatzten Börsengang im Umfeld von Adam Back und Blockstream. Gleichzeitig verweist der Beitrag auf die starke Bitcoin-Entwicklung und die von PlanB erwarteten sechsstelligen Kurse im Oktober.
Einschätzung der Redaktion
Die geplante Abgeltungsteuer wäre ein erheblicher Einschnitt für den deutschen Kryptomarkt. Sie könnte langfristige Haltestrategien unattraktiver machen, den Verwaltungsaufwand erhöhen und Kapital in ausländische oder weniger regulierte Strukturen drängen. Entscheidend bleiben die konkrete Ausgestaltung des Bestandsschutzes und der Umgang mit fehlenden Kaufbelegen.
Infobox: Die steuerpolitische Unsicherheit ist derzeit relevanter als kurzfristige Kursbewegungen. Klare Übergangs- und Nachweisregeln wären entscheidend, um Rechtsunsicherheit und Ausweichreaktionen zu begrenzen.
Die Marktbewegungen zeigen weiterhin eine klare Trennung zwischen Bitcoin und vielen Altcoins. Das spricht für eine selektivere Risikobewertung der Anleger und gegen eine breit getragene Aufwärtsbewegung. Eine einzelne positive Bitcoin-Sitzung reicht daher nicht als Signal für eine nachhaltige Markterholung.
Infobox: Bitcoin behauptet seine relative Stärke, während die Breite des Marktes schwach bleibt. Das erhöht die Bedeutung von Liquidität, Qualität und Risikomanagement.
Das Scheitern einer umfassenden US-Regulierung kann kurzfristig entlasten, ist strategisch jedoch kein Erfolg. Fehlende gesetzliche Klarheit schützt bestehende Geschäftsmodelle zwar vor unmittelbaren Einschränkungen, verhindert aber zugleich verlässliche Investitions- und Wettbewerbsbedingungen. Der regulatorische Schwebezustand bleibt damit ein strukturelles Risiko.
Infobox: Kurzfristige Erleichterung ersetzt keine dauerhafte Rechtssicherheit. Die Branche gewinnt Zeit, aber keine belastbare Grundlage für langfristige Planung.
Die zunehmende Eigenständigkeit von Bitcoin gegenüber Aktien ist analytisch relevant, darf aber nicht mit einer dauerhaft stabilen Diversifikation gleichgesetzt werden. Korrelationen verändern sich gerade in Stressphasen schnell. Die stärkere Nähe zu Gold unterstützt zwar die Funktion als alternatives Wertaufbewahrungsmittel, bestätigt diese Rolle aber noch nicht abschließend.
Infobox: Bitcoin entwickelt ein eigenständigeres Marktprofil, bleibt jedoch ein volatiler Risiko- und Anlagewert.
Die Probleme im Umfeld von Adam Back und Blockstream verdeutlichen, wie eng technologische Reputation, Unternehmensführung und Anlegervertrauen in der Krypto-Branche miteinander verbunden sind. Selbst bei steigenden Kursen können Sicherheitsvorfälle, Rechtsstreitigkeiten und gescheiterte Finanzierungspläne erhebliche Folgeschäden auslösen. Für die Branche ist dies ein Hinweis, dass technische Pionierleistungen allein keine ausreichende Vertrauensbasis mehr darstellen.
Infobox: Operative Sicherheit und transparente Unternehmensführung werden zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren der Krypto-Infrastruktur.
Quellen:
- Geldanlage: Keine Kaufbelege? Dann 50 Prozent Steuern auf Bitcoin-Erlöse
- So entwickeln sich Bitcoin, Ripple & Co am Nachmittag am Kryptomarkt
- Bitcoin: Fluch und Segen
- Bitcoin geht eigene Wege: Krypto-Experte enthüllt historische Entkopplung
- Adam Back: Börsengang geplatzt, Millionen-Hack, Klagen – wie angeschlagen ist der Bitcoin-Pionier?
- Bitcoin: Hält die Unterstützung bei 82.500 USD?