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Krypto-News: Steuerregeln, Kursverluste und Warnung vor gefälschter Wallet-App
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Inhalt 12 Abschnitte
Steuerfallen, volatile Kurse und neue Betrugsmaschen prägen den aktuellen Krypto-Markt. Der Pressespiegel zeigt, worauf Anleger bei Coin-Tausch, Staking und Airdrops achten müssen, warum Bitcoin unter Druck steht und wie eine gefälschte Wallet-App Millionenverluste verursacht haben soll.
Krypto-Pressespiegel: Steuerregeln, Kursverluste und Betrugswarnungen
Bitcoin und Co.: Steuerfreiheit nach einem Jahr bleibt an Bedingungen geknüpft
Die Berliner Morgenpost berichtet über einen häufigen Irrtum bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen bleiben grundsätzlich steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegt und es sich nicht um gewerbliche Einkünfte handelt. Kryptowährungen gelten steuerlich nicht als klassische Kapitalanlagen wie Aktien oder ETFs, sondern als sogenannte andere Wirtschaftsgüter.
Als Beispiel nennt die Zeitung einen Kauf von Bitcoin für 30.000 Euro und einen Verkauf für 80.000 Euro nach mehr als einem Jahr. Der Gewinn von 50.000 Euro bleibt nach aktueller Rechtslage vollständig steuerfrei. Eine Obergrenze für diese Steuerfreiheit gibt es dem Bericht zufolge nicht.
Die Jahresfrist gilt für jeden Kauf separat. Wer regelmäßig nachkauft oder einen Sparplan nutzt, muss deshalb die Haltedauer jeder einzelnen Kauftranche im Blick behalten.
| Thema | Angabe |
|---|---|
| Kaufpreis im Beispiel | 30.000 Euro |
| Verkaufspreis im Beispiel | 80.000 Euro |
| Gewinn im Beispiel | 50.000 Euro |
| Maßgebliche Haltedauer | mehr als ein Jahr |
Infobox: Steuerfreie Veräußerungsgewinne sind laut Berliner Morgenpost grundsätzlich möglich, wenn die Coins länger als ein Jahr gehalten werden und keine gewerblichen Einkünfte vorliegen. Die Frist muss für jede Kauftranche einzeln geprüft werden.
Coin-Tausch kann innerhalb der Jahresfrist steuerpflichtig sein
Nach Darstellung der Berliner Morgenpost entstehen steuerliche Folgen nicht erst dann, wenn Kryptowährungen in Euro getauscht und auf ein Bankkonto überwiesen werden. Bereits der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere innerhalb der Jahresfrist löst grundsätzlich ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft aus.
Das gilt etwa für den Tausch von Bitcoin in Ethereum oder in einen Stablecoin. Die Besteuerung erfolgt nicht über die Abgeltungsteuer von 25 Prozent, sondern grundsätzlich über den persönlichen Einkommensteuersatz, der je nach Einkommen deutlich höher liegen kann.
Für die Zuordnung der verkauften Coins akzeptiert die Finanzverwaltung laut dem Bericht die FiFo-Methode. Dabei wird unterstellt, dass die zuerst gekauften Coins auch zuerst wieder verkauft werden.
Infobox: Nicht nur der Verkauf gegen Euro, sondern auch ein Coin-Tausch kann steuerliche Folgen auslösen. Bei mehreren Käufen ist die FiFo-Methode für die Zuordnung der veräußerten Coins relevant.
1000-Euro-Freigrenze und Sonderfälle wie Staking, Lending und Mining
Wer Kryptowährungen vor Ablauf der Jahresfrist verkauft, muss laut Berliner Morgenpost nicht automatisch Steuern zahlen. Für private Veräußerungsgeschäfte gilt eine Freigrenze von 1000 Euro pro Kalenderjahr. Wird diese Grenze überschritten, ist grundsätzlich der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
Verluste aus Kryptogeschäften können mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Eine Verrechnung mit Aktienverlusten ist dagegen nicht möglich. Als Beispiel nennt die Zeitung einen Bitcoin-Gewinn von 1500 Euro und einen Ethereum-Verlust von 500 Euro; der verbleibende Gewinn von 1000 Euro bleibt steuerfrei. Bei einem Gesamtgewinn von 1001 Euro wäre grundsätzlich der gesamte Betrag steuerpflichtig.
Beim Staking erhalten Anleger zusätzliche Token, wenn sie ihre Coins einem Blockchain-Netzwerk zur Verfügung stellen. Beim Lending werden Kryptowährungen an andere Marktteilnehmer oder Plattformen verliehen, wofür Zinsen oder ähnliche Vergütungen gezahlt werden. Diese Erträge können steuerpflichtig sein und müssen unter Umständen in der Steuererklärung angegeben werden.
Mining wird dem Bericht zufolge häufig als gewerbliche Tätigkeit behandelt. Einnahmen und spätere Verkäufe werden dann steuerlich wie bei einem Gewerbebetrieb behandelt; die einjährige Haltefrist spielt in diesem Fall keine Rolle. Miner können dafür typische Betriebsausgaben wie Stromkosten, Hardware und weitere unmittelbar mit dem Mining zusammenhängende Aufwendungen steuerlich geltend machen.
Infobox: Die steuerliche Behandlung hängt davon ab, ob Coins lediglich gehalten, getauscht, verliehen, gestakt oder durch Mining erzeugt werden. Besonders bei Staking, Lending und Mining sind Dokumentations- und Erklärungspflichten zu beachten.
Airdrops und Krypto-Wertpapiere erfordern genaue Prüfung
Auch kostenlose Token aus Airdrops können laut Berliner Morgenpost steuerliche Folgen haben. Werden Token als Gegenleistung für eine Handlung erhalten, etwa für die Teilnahme an einer Werbeaktion, die Nutzung einer Plattform oder die Bereitstellung von Daten, kann bereits der Zufluss steuerpflichtig sein.
Bei automatisch an bestehende Wallet-Inhaber verteilten Token ohne erkennbare Gegenleistung sei die steuerliche Bewertung häufig weniger eindeutig. Unabhängig davon sollten Anleger den Airdrop dokumentieren, weil Zuflusszeitpunkt und Wert der Token bei einem späteren Verkauf relevant werden können.
Bei börsengehandelten Produkten unterscheidet sich die steuerliche Behandlung je nach Ausgestaltung. Physisch besicherte Krypto-ETNs mit entsprechendem Herausgabeanspruch können steuerlich ähnlich wie der zugrunde liegende Coin behandelt werden. CFDs, Optionen und viele Zertifikate gelten dagegen als Kapitalanlagen; Gewinne unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Eine Steuerfreiheit nach einem Jahr gibt es hier nicht.
Infobox: Bei Airdrops und Krypto-Produkten entscheidet die konkrete Ausgestaltung über die steuerliche Behandlung. Die Quelle rät, Produktunterlagen und Transaktionsdaten sorgfältig zu prüfen.
Dokumentation wird für Krypto-Anleger wichtiger
Die Berliner Morgenpost hebt die Bedeutung einer vollständigen Dokumentation hervor. Kaufzeitpunkte, Anschaffungskosten, Wallet-Transfers, Staking-Erträge und Verkäufe sollten möglichst vollständig festgehalten werden. Börsen stellen dafür häufig Tabellenexporte, Transaktionshistorien oder Steuerreports zur Verfügung.
Bei Sachverhalten im Ausland gilt laut dem Bericht die erweiterte Mitwirkungspflicht. Steuerpflichtige müssen relevante Vorgänge gegenüber dem Finanzamt nachvollziehbar darlegen und durch geeignete Unterlagen belegen. Fehlen Nachweise, tragen Anleger regelmäßig das Risiko steuerlich nachteiliger Folgen.
Infobox: Eine lückenlose Dokumentation soll helfen, Haltedauern, Anschaffungskosten und Zuflüsse gegenüber dem Finanzamt nachzuweisen. Die Berliner Morgenpost verweist außerdem auf neue europäische Meldepflichten und einen zunehmenden Datenaustausch.
Kryptomarkt am Nachmittag uneinheitlich
Finanzen.net meldet am Nachmittag einen Bitcoin-Kurs von 63.316,15 US-Dollar. Um 17:11 Uhr lag der Kurs damit 0,59 Prozent unter dem Vortageswert von 63.689,25 US-Dollar.
Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP1 verzeichnete eine Entwicklung von -0,8 Prozent. Seit der Erstnotiz am 24.09.2024 lag die Veränderung bei -10,0 Prozent.
| Kryptowährung oder Produkt | Kurs um 17:11 Uhr | Veränderung | Vortageswert |
|---|---|---|---|
| Bitcoin | 63.316,15 US-Dollar | -0,59 Prozent | 63.689,25 US-Dollar |
| Litecoin | 46,11 US-Dollar | 0,28 Prozent | 45,98 US-Dollar |
| Ethereum | 1.884,36 US-Dollar | -0,21 Prozent | 1.888,29 US-Dollar |
| Bitcoin Cash | 211,03 US-Dollar | -0,28 Prozent | 211,61 US-Dollar |
| Ripple | 1,052 US-Dollar | -1,16 Prozent | 1,065 US-Dollar |
| Monero | 336,65 US-Dollar | -2,85 Prozent | 346,53 US-Dollar |
| Cardano | 0,1564 US-Dollar | kaum Ausschläge | 0,1553 US-Dollar |
| Stellar | 0,1703 US-Dollar | seitwärts | 0,1715 US-Dollar |
| Tron | 0,3241 US-Dollar | seitwärts | 0,3249 US-Dollar |
| Binancecoin | 567,89 US-Dollar | 0,40 Prozent | 565,61 US-Dollar |
| Dogecoin | 0,0699 US-Dollar | kaum Ausschläge | 0,0703 US-Dollar |
| Solana | 73,30 US-Dollar | -1,06 Prozent | 74,09 US-Dollar |
| Avalanche | 6,440 US-Dollar | 0,79 Prozent | 6,389 US-Dollar |
| Chainlink | 8,287 US-Dollar | -0,81 Prozent | 8,355 US-Dollar |
| Sui | 0,6828 US-Dollar | unverändert | 0,6828 US-Dollar |
Infobox: Finanzen.net beschreibt den Kryptomarkt am Nachmittag als uneinheitlich. Neben Kursverlusten bei Bitcoin, Ethereum, Ripple und Monero standen Zuwächse bei Litecoin, Binancecoin und Avalanche.
Wallstreet Online: Bitcoin verliert, Shiba Inu legt zu
Wallstreet Online berichtet von einem Rückgang des Kryptomarktes um 1,6 Prozent innerhalb von 24 Stunden auf 2,26 Billionen Dollar. Bitcoin fiel von 65.141 auf 63.173 Dollar, während Ethereum von 1.945 auf 1.872 Dollar zurückging. Der Angst und Gier Index stand bei 29.
Bitcoin notierte laut dem Bericht 2,82 Prozent niedriger als am Vortag. Das Handelsvolumen lag bei 27,3 Milliarden Dollar, die Marktkapitalisierung bei 1,26 Billionen Dollar. Das Handelsvolumen aller Kryptowährungen wurde mit 65,7 Milliarden Dollar angegeben.
Während die großen Kryptowährungen nachgaben, stieg Shiba Inu innerhalb von sieben Tagen um fast 28 Prozent auf 0,000005347 Dollar. Der Meme-Sektor legte an einem Tag um 590 Millionen Dollar zu. Dogecoin und Pepe zogen laut Wallstreet Online mit.
Bei den Spot-ETFs wurde die dritte Woche mit Zuflüssen in Folge genannt. Zum Wochenende flossen jedoch 465 Millionen Dollar ab, davon 415 Millionen aus BlackRocks IBIT. Die Notenbanksitzung am 28. und 29. Juli wurde als entscheidender Termin bezeichnet.
| Marktangabe | Wert |
|---|---|
| Kryptomarkt | 2,26 Billionen Dollar |
| Bitcoin | 63.173 Dollar |
| Bitcoin-Veränderung | -2,82 Prozent |
| Bitcoin-Handelsvolumen | 27,3 Milliarden Dollar |
| Bitcoin-Marktkapitalisierung | 1,26 Billionen Dollar |
| Angst und Gier Index | 29 |
| Shiba-Inu-Entwicklung in sieben Tagen | fast 28 Prozent |
| Zuflüsse aus BlackRocks IBIT | 415 Millionen Dollar Abfluss |
Infobox: Wallstreet Online stellt einem schwächeren Gesamtmarkt eine starke Entwicklung von Shiba Inu und des Meme-Sektors gegenüber. Als wichtiger Termin wurde die Notenbanksitzung am 28. und 29. Juli genannt.
Wallstreet Online stellt Pepeto in den Mittelpunkt
Im weiteren Verlauf fokussiert Wallstreet Online auf den Vorverkauf von Pepeto. Der Bericht bezeichnet Pepeto als den einzigen Vorverkauf des Jahres 2026, der die Marke von 10,38 Millionen Dollar überschritten habe, und nennt einen Einstiegspreis von 0,000000188 Dollar.
Pepeto sei auf Ethereum gebaut und verbinde einen Meme Coin mit einer Handelsbörse sowie einer Brücke zwischen den Ketten. Nach Darstellung des Artikels soll jeder Tausch Nachfrage direkt in den Token zurückführen. Als Prüfstelle für die Sicherheit wird SolidProof genannt.
Wallstreet Online stellt das Projekt in den Zusammenhang mit der Entwicklung von DOGE und SHIB. Der Artikel beschreibt Vorverkäufe als Bereich, in dem Anleger vor einer breiteren Marktbestätigung investieren könnten, weist jedoch zugleich auf die spekulative Ausrichtung dieser Darstellung hin.
Infobox: Die Meldung nennt für Pepeto einen Vorverkaufsstand von 10,38 Millionen Dollar und einen Einstiegspreis von 0,000000188 Dollar. Die Angaben stammen aus der projektbezogenen Darstellung von Wallstreet Online.
n-tv: Bitcoin fällt im asiatischen Handel deutlich
n-tv.de berichtet, dass Bitcoin im asiatischen Handel deutlich nachgab. Als Gründe werden veränderte Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve und der Druck auf Risikoanlagen genannt.
Ein Analyst der Krypto-Plattform Bitfinex verwies laut n-tv.de auf starke Arbeitsmarktdaten, eine robustere Geschäftstätigkeit und steigende Energiepreise, die die Inflation hoch gehalten hätten. Dadurch erhöhe sich das Risiko einer Zinserhöhung oder eines hawkischen Politiksignals.
Gleichzeitig befinde sich die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin auf einem Mehrjahrestief. Das Open Interest bei CME-Bitcoin-Futures und Optionen sei auf Rekordtiefs gefallen. Eine Bewegung über die Widerstandszone von 68.000 bis 68.500 US-Dollar würde laut Bitfinex neue Nachfrage erfordern.
Der Bitcoin gab laut n-tv.de 2,6 Prozent auf 63.200,03 Dollar nach.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs | 63.200,03 Dollar |
| Veränderung | -2,6 Prozent |
| Widerstandszone | 68.000 bis 68.500 US-Dollar |
| Institutionelle Nachfrage | Mehrjahrestief |
| Open Interest bei CME-Bitcoin-Futures und Optionen | Rekordtiefs |
Infobox: n-tv.de führt den Kursrückgang auf geldpolitische Erwartungen und schwache institutionelle Nachfrage zurück. Für einen Anstieg über 68.000 bis 68.500 US-Dollar sei laut Bitfinex neue Nachfrage erforderlich.
ComputerBase: Gefälschte Bitcoin-Wallet-App soll 1,8 Millionen US-Dollar erbeutet haben
ComputerBase berichtet über eine Klage von drei Nutzern gegen Apple. Die Kläger sollen durch eine gefälschte Bitcoin-Wallet-App im App Store Kryptowährungen im Wert von rund 1,8 Millionen US-Dollar verloren haben.
Sie werfen Apple vor, irreführend mit der Sicherheit des App Stores zu werben und betrügerische Anwendungen trotz Hinweisen nicht entfernt zu haben. Die Klage wurde laut ComputerBase nach einem Bericht von MacRumors vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht.
Im Mittelpunkt steht eine gefälschte Version der Bitcoin-Wallet „Sparrow Wallet“. Die echte Sparrow Wallet ist laut Quelle ausschließlich für Desktop-Systeme unter Windows, macOS und Linux verfügbar und war zu keinem Zeitpunkt für iPhone oder iPad erhältlich.
Die Betrüger sollen eine täuschend echt wirkende Nachbildung im App Store veröffentlicht haben. Nutzer wurden aufgefordert, ihre Wallet-Zugangsdaten einzugeben, wodurch sie die Kontrolle über ihre Kryptowährungen verloren haben sollen.
Infobox: ComputerBase berichtet von mutmaßlich rund 1,8 Millionen US-Dollar Verlusten durch eine gefälschte Wallet-App. Die echte Sparrow Wallet sei nicht für iPhone oder iPad verfügbar.
Einschätzung der Redaktion
Die entscheidende Botschaft ist nicht der kurzfristige Kursausschlag, sondern die wachsende Komplexität und Risikodichte des Kryptomarkts. Steuerliche Fehlannahmen, volatile Marktbewegungen und gefälschte Anwendungen können unabhängig voneinander erhebliche finanzielle Folgen haben.
Für Anleger bedeutet das: Renditechancen rechtfertigen keine fehlende Dokumentation, keine unklare Produktprüfung und keine sorglose Verwahrung. Besonders spekulative Vorverkäufe und Meme-Coins bleiben für die breite Vermögensanlage ungeeignet, während regulatorische und technische Risiken stärker berücksichtigt werden müssen.
Zusammenfassung: Krypto-Investments erfordern derzeit vor allem Disziplin bei Steuern, Sicherheitsprüfung und Risikobegrenzung. Wer diese Grundlagen vernachlässigt, setzt sich einem Risiko aus, das deutlich über normale Kursschwankungen hinausgeht.
Quellen:
- Bitcoin und Co.: Steuerfrei verkaufen? Experte erklärt häufigen Irrtum
- So entwickeln sich Bitcoin, Ripple & Co am Nachmittag am Kryptomarkt
- Krypto News: Bitcoin verliert 2,8 Prozent, doch Shiba Inu springt 28 Prozent, was wissen diese Käufer?
- Der Börsen-Tag: Bitcoin fällt deutlich
- 1,8 Millionen US-Dollar entwendet: Betrug mit gefälschter Bitcoin-Wallet-App im Apple App Store
- Bitcoin Group-Aktie unter 20-Tage-Linie
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Kommentare (17)
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Anonymous
Die Wallet-app ist echt heftig, aber bei den steuern merkt man erst wie schnell aus nem coin tausch ein problem wird, hab das mit der FiFo sache vorher auch komplett falsch gedacht und irgend wie is alles viel komplizierter als nur kaufen und halten.
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Anonymous
Genau das ist der Punkt: Beim Krypto-Tausch denkt man schnell, es sei nur ein interner Wechsel, dabei kann dadurch schon eine Steuerpflicht entstehen.
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Anonymous
Ja genau der tausch in Stablecoins wird schnell übersehn und bei der falschen Wallet sieht man erst recht das man jede app doppelt prüfen muss bevor man zugangsdaten eingibt.
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SteuerFuchs
Ja genau der tausch in Stablecoins wird oft volkommen übersehn und bei der falschen Wallet sieht man das man wirklich jede app 2mal prüfen mus bevor die coins weg sind
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Steuer-Schrauber
Genau das ist der Punkt: Viele denken bei Krypto immer noch nur an kaufen, halten und irgendwann wieder verkaufen. In der Praxis wird es aber schon beim Tausch von Bitcoin in Ethereum oder einen Stablecoin kompliziert, weil das steuerlich offenbar als Verkauf zählt. Die FiFo-Regel klingt auf dem Papier noch halbwegs logisch, wird aber schnell unübersichtlich, wenn man über Jahre regelmäßig nachkauft, verschiedene Börsen nutzt und Coins zwischen mehreren Wallets verschiebt. Was ich auch tückisch finde, ist diese 1000-Euro-Freigrenze. Dass bei 1001 Euro Gewinn plötzlich der komplette Betrag steuerpflichtig sein kann und nicht nur der eine Euro darüber, dürfte für einige eine böse Überraschung werden. Bei Staking, Lending, Airdrops und Mining kommen dann nochmal ganz eigene Regeln dazu. Da reicht es eigentlich nicht mehr, einfach eine Excel-Tabelle mit Kaufdatum und Verkaufspreis zu führen. Man muss wirklich jeden Zufluss und Transfer nachvollziehbar dokumentieren. Die gefälschte Wallet-App ist allerdings nochmal eine ganz andere Liga. Gerade weil viele Nutzer davon ausgehen, dass eine App im offiziellen Store automatisch geprüft und sicher ist. Bei einer Wallet sollte man deshalb nicht nur auf den Namen und das Logo schauen, sondern auch prüfen, ob es die App überhaupt offiziell für das jeweilige Gerät gibt. Wenn die echte Sparrow Wallet nur für Desktop-Systeme angeboten wird, müsste eine angebliche iPhone-Version eigentlich sofort misstrauisch machen. Am Ende zeigt der Artikel ganz gut, dass das größte Risiko nicht immer der Kursverlust ist. Ein Coin kann sich erholen, falsch eingegebene Zugangsdaten oder eine betrügerische App bringen die Coins aber unter Umständen dauerhaft weg. Und bei den Kursen mit Bitcoin unter Druck und gleichzeitig irgendwelchen Meme-Coins, die zweistellig steigen, merkt man wieder, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Ich würde bei solchen Vorverkäufen und Hype-Projekten jedenfalls nur Geld einsetzen, dessen Verlust ich wirklich verkraften könnte. unerquicklich
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Coinchaos
Ja das mit FiFo hab ich auch erst falsch verstanden, dachte der Tausch in Stablecoins zählt irgendwie nicht richtig als Verkauf. Und bei Wallet apps bin ich jetzt noch vorsichtiger, nur weil sie im Appstore sind heist das ja leider garnix, die Zugangsdaten würd ich da nie einfach eingeben.
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Anonymous
Ja genau, bei mir war der Coin tausch auch lange so ein „is ja kein Verkauf“ denkfehler, bis man merkt das FiFo jede kauftranche einzeln durcheinander wirft. Und bei den Wallet apps würd ich mittlerweile wirklich nur noch den offiziellen Link von der Herstellerseite nehmen, Appstore heist leider nicht automatisch das alles echt is.
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Anonymous
Beim Lesen merkt man erst, wie viele verschiedene Baustellen da zusammenkommen. Bei Staking und Lending hatte ich bisher immer nur die zusätzlichen Erträge im Kopf, aber nicht, dass auch der ursprüngliche Coin steuerlich noch mal eine Rolle spielen kann. Gerade bei vielen kleinen Transaktionen dürfte es schnell unübersichtlich werden, wenn man nicht von Anfang an jede Bewegung dokumentiert. Die Sache mit der gefälschten Wallet-App finde ich allerdings noch beunruhigender. Wenn eine App im offiziellen Store echt aussieht und sogar ähnlich heißt, verlassen sich viele Nutzer verständlicherweise darauf, dass Apple das geprüft hat. Trotzdem würde ich niemals eine Wallet per Suchergebnis installieren und dort direkt die Seed-Phrase eingeben. Eine Wiederherstellungsphrase gehört grundsätzlich nicht in irgendeine App oder Website, und schon gar nicht, wenn die echte Wallet laut Artikel überhaupt keine mobile Version anbietet. Auch die Kursmeldungen zeigen wieder, wie schnell sich die Stimmung dreht. Auf der einen Seite fallen Bitcoin und Ethereum, auf der anderen springt irgendein Meme-Coin zweistellig nach oben. Das wirkt immer ein bisschen wie ein Casino mit Tabellen und Fachbegriffen. Bei Vorverkäufen wie Pepeto wäre ich deshalb besonders vorsichtig, selbst wenn Sicherheitsprüfungen und hohe Millionenbeträge genannt werden. Das allein sagt ja noch nichts darüber aus, ob ein Projekt langfristig funktioniert oder der Token später überhaupt ausreichend gehandelt werden kann. Am Ende bleibt für mich die eher langweilige, aber wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis: Transaktionen sauber festhalten, keine unbekannten Apps installieren und nicht jedem Kursfeuerwerk hinterherlaufen. Klingt nicht spektakulär, spart einem aber vermutlich mehr Geld als der nächste Geheimtipp.
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Anonymous
Ja genau das mit Fifo is echt so ein punkt den man total leicht übersieht. Ich dachte auch immer erst steuer gibts wenn man in Euro auszahlt, aber scheinbar ist Bitcoin zu Ethereum schon ein verkauf und damit kann die frist wieder wichtig werden. Bei vielen kleinen trades und nachkäufen verliert man da doch komplett den überblick, vorallem wenn noch staking oder airdrops dazu kommen. Eine Wallet app sollte sowas eigentlich übersichtlich anzeigen aber wenn dann ne gefälschte app im Store ist wirds richtig gruselig. Das mit Sparrow für Iphone ist ja schon ein ziemlich klares warnzeichen gewesen, trotzdem klicken bestimmt viele einfach auf die bekannt aussehende app und geben die daten ein. Ich finde Apple sollte bei Finanz apps viel strenger prüfen, wobei man seine seed phrase natürlich niemals irgendwo eingeben darf, auch wenn die app noch so seriös aussieht. Die Kurse sind daneben fast schon nebensache, heute minus paar prozent und morgen wieder hoch, aber verlorene coins oder falsch gemeldete steuern kommen nicht einfach zurück. Bei Pepeto und solchen vorverkäufen wär ich auch extrem vorsichtig, 10 millionen im presale klingt zwar riesig aber sagt ja noch lange nicht das der token später auch was wert ist. Am besten wirklich jede transaktion speichern, auch die kleinen, sonst sitzt man am ende mit tausenden zeilen und weis garnicht mehr was wann passiert ist. Und dann kostet der Steuerberater wahrscheinlich mehr als der eigentliche gewinn, naja Krypto bleibt kompliziert.
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Anonymous
Ja genau, das mit FiFo wird echt schnell unübersichtlich sobald man öfter nachkauft oder dauernd zwischen Coins hin und her tauscht. Ich dachte früher auch, nur der auscash auf Euro zählt, aber anscheinend is Ethereum gegen Stablecoin wohl schon ein Verkauf, was man erstmal wissen muss. Und dann noch Staking, Airdrops und diese ganzen DeFi sachen, da blickt doch kaum noch einer durch ohne Excel oder extra Software. Die 1000 Euro Freigrenze find ich auch ziemlich fies erklärt, weil bei 1001 Euro dann nicht nur der eine Euro zählt sondern gleich alles steuerpflichtig werden kann. Das kann man als normaler Nutzer echt leicht übersehen. Verluste mit Aktien verrechnen geht offenbar auch nicht, obwohl es für mich eigentlich alles irgendwie Kapitalanlage ist. Das Finanzamt sieht das natürlich wieder anders, wie immer. Bei den Kursen merkt man auch das die Stimmung sofort kippt wenn Zinsen oder Fed erwähnt werden. Bitcoin paar Prozent runter klingt erstmal nicht dramatisch, aber wenn man mit Hebel oder zu viel Geld drin ist, sieht das bestimmt ganz anders aus. Shiba Inu steigt fast 28 Prozent und gleichzeitig ist der ganze Markt schwach, da sieht man auch wie zufällig und verrückt diese Meme Coins sind. Das ist eher Kasino mit Internetanschluss als vernünftige Geldanlage, glaub ich jedenfalls. Am schlimmsten finde ich aber die gefälschte Wallet App. Das mit Sparrow auf iPhone ist eigentlich schon ein Warnsignal, wenn die echte App nur für Desktop gibt. Trotzdem kann ich nachvollziehen das Leute auf eine echte aussehende App reinfallen, besonders wenn Apple mit Sicherheit wirbt und die App im offiziellen Store steht. Eine Wallet sollte niemals nach dem Seed fragen, aber wenn man panik hat oder denkt man muss irgendwas synchronisieren, macht man vielleicht doch den Fehler. 1,8 Millionen Dollar weg ist jedenfalls kein kleiner versehen mehr. Ich würde bei Wallets inzwischen immer erst die offizielle Webseite nehmen und von dort aus den Link zur App suchen, nicht einfach den erstbesten Store eintrag. Und vorher Bewertungen lesen hilft wahrscheinlich auch, wobei die ja bestimmt teilweise gefälscht sind. Am besten kleine Testbeträge und die großen Summen offline halten. Ob Pepeto wirklich was kann oder nur viel Werbung und Vorverkaufs-Hype ist, weis man ja auch nicht. 10 Millionen im Presale hört sich beeindruckend an, sagt aber noch lange nicht das der Token später steigt. Am Ende sind Steuerunterlagen und sichere Passwörter wahrscheinlich wichtiger als der nächste angebliche 100x Coin.
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SteuerFuchs
Ja genau, beim Coin tausch dacht ich auch erst das zählt erst beim Euro auszahlen, und bei so gefälschten Wallets sollte man echt jede App doppelt prüfen sonst sind die Coins schneller weg als man kucken kann.
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Steuer-Nerd
Ja, genau der Coin-Tausch ist so eine Falle, die viele erst viel zu spät auf dem Schirm haben. Bei Staking und Airdrops wird es dann endgültig unübersichtlich – ohne saubere Transaktionsliste möchte ich das echt nicht dem Finanzamt erklären müssen.
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Anonymous
Ja genau, beim tauschen dacht ich auch immer das zählt erst bei Euro, und diese fake Wallet sache is echt gruselig weil man die App ja kaum von der echten unterscheiden kann.
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Anonymous
Genau das ist der Punkt: Viele denken bei Steuern nur an den Verkauf in Euro, dabei kann schon der Tausch in einen anderen Coin zählen. Und bei Staking oder Airdrops wird es dann endgültig unübersichtlich – ohne saubere Transaktionsliste möchte ich das ehrlich gesagt nicht mehr selbst zusammensuchen.
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Anonymous
Genau das ist der Punkt, ich dachte auch lange, dass nur der Verkauf in Euro zählt, dabei kann schon der Tausch steuerlich relevant sein und bei Staking oder Airdrops wirds noch unübersichtlicher.
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Anonymous
Ja, genau die Kombination aus FiFo, Staking und Coin-Tausch ist echt eine Einladung für Fehler. Bei der Wallet-App finde ich aber fast noch krasser, dass eine täuschend echte Fälschung überhaupt in den App Store gekommen sein soll – da sollte man wirklich immer prüfen, ob die App vom offiziellen Anbieter stammt und ob sie überhaupt für das eigene Gerät gedacht ist.
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TaxNerd
Ja genau, erst beim Tausch merkt man das ganze Steuerchaos, und bei Wallet-Apps prüf ich seit der Meldung lieber dreimal ob die überhaupt echt ist.