Veröffentlicht: 13.05.2018

Kryptowährungen in Simbabwe von Zentralbank gebannt

simbabwe3 - Kryptowährungen in Simbabwe von Zentralbank gebannt

Die Reserve Bank of Zimbabwe bannte am 11. Mai alle Kryptowährungen in Simbabwe. Das betrifft alle finanziellen Institute im Land. 

Wenn eine Zentralbank Kryptowährungen verbannt, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass Kryptowährungen im jeweiligen Land vollständig verboten sind. Eine Zentralbank übernimmt nicht die Funktion der Legislative. Dennoch haben Zentralbanken einen Wirkungsbereich. Die Zentralbank von Simbabwe nutzte diesen Wirkungsbereich, um das “Circular to Banking Institutions No. 2/2018: Virtual Currencies” herum zu schicken. In diesem Rundschreiben fordert die Zentralbank alle finanziellen Institutionen dazu auf, die Nutzung, den Handel, den Besitz oder die Transaktion einer Kryptowährung einzustellen. Weiterhin dürfen sie Akteuren, die einen Umgang mit Kryptowährungen pflegen, keinen Service mehr anbieten. Das beinhaltet die Abwicklung von Transaktionen beim Kauf von Kryptowährungen oder die Bereitstellung eines Kontos.

Hinzu kommt, dass bestehende Beziehungen mit Krypto-Börsen in Simbabwe innerhalb von 60 Tagen eingestellt werden sollen. Der Countdown für diesen Zeitraum läuft bereits seit der Veröffentlichung des Rundschreibens. Der Bann der Zentralbank bezieht sich außerdem auch auf Darlehen, die gegen Kryptowährungen ausgestellt werden, die Eröffnun