Veröffentlicht: 31.10.2017

Dash

dash

Dash – Definition:

Dieser Begriff bezeichnet die virtuelle Währung des CoinJohn-Konzepts.
Das englische Wort bedeutet übersetzt digitales Geld. Es handelt sich um eine sogenannte Open-Source-Peer-to-Peer-Kryptowährung.
Im Jänner 2014 lautete die Bezeichnung XCoin und nur einen Monat später wurde der Name in Darkcoin geändert. Seit 2015 lautet der gültige Name Dash.
Diese bietet nicht nur eine vergleichbare Funktionalität wie die erste Kryptowährung Bitcoin, sondern noch darüber hinausgehende Funktionen.

Anonymität:

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Schutz personenbezogener Daten. Dank dem PrivateSend-System scheinen Informationen zu den Transaktionen nicht öffentlich auf.
Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit, Transaktionen miteinander zu vermischen und somit die Privatsphäre zu gewährleisten. Im Gegensatz zu Bitcoin ist das Transaktions-Verfahren Teil des Protokolls. Bei einer Dash-Transaktion werden die Adressen der In- und Outputs miteinander verbunden und somit werden die Transaktionen verschleiert.
Aus einer oder mehreren Input-Adressen können Outputs generiert werden, die entweder nur zu einer einzigen oder zu gleich mehreren Adressen führen. Diese Form der Transaktion ist verglichen mit den Blockchains von Bitcoin anonym.

Jeder bezahlt:

Coin John hat ein Prinzip entwickelt, bei welchem jegliche inputs und alle outputs von zahlreichen Dash-Überweisungen miteinander vermischt werden und anschließend in einem Block landen. Einfacher ausgedrückt, verschmelzen die einzelnen Transaktionen. Es existieren zwar weiterhin In- und Outputs, jedoch gibt es keine Transaktion, da alle bezahlen.

Bitcoin versus Dash:

Verglichen mit dem Bitcoin ist die rund ein Gigabyte große Dash-Blockchain winzig.
Dash könnte die Lösung dafür darstellen, um eine sogenannte onchain Kapazität auf einer Blockchain zu schaffen. Da Bitcoin darauf abzielt, seine Kapazität offchain bereit zu stellen, bieten sich die beiden Kryptowährungen derzeit eine Rally.

Schatzkammer:

In die sogenannte Schatzkammer fließen zehn Prozent aller Mining-Einkünfte. Mit diesem Geld wird nicht nur die Entwicklungsarbeit und das Marketing bezahlt, sondern es werden auch Projekte finanziert.

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