Veröffentlicht: 01.11.2017

SPV (Simplified Payment Verification)

SPV (Sximplified Payment Verification)

Definition:

Die Abkürzung SPV steht für Simplified Payment Verification und bedeutet auf Deutsch übersetzt vereinfachte Zahlungsprüfung.

Wie funktioniert SPV Simplified Payment Verification?

Die vereinfachte Zahlungsprüfung kontrolliert, ob gewisse Transaktionen einer Kryptowährung in einem Block aufscheinen. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass bei dieser Überprüfung nicht der gesamte Block heruntergeladen werden muss.
Aus diesem Grund setzt so mancher einfacher Bitcoin-Client auf dieses simple Verfahren.

Vorteile von SPV Simplified Payment Verification

Es besteht die Möglichkeit der Erstellung einer Bitcoin-Implementierung, welche keine gesamte Überprüfung durchführt. Die Zahlungsprüfung kann sich zum Beispiel auf die Verbindung zu einem Knoten, der vertrauenswürdig ist, beziehen. Ebenso kann SVP als Proxa eingesetzt werden, um die Gültigkeit nachzuweisen.
Die Kryptowährung Bitcoin stellt eine Implementierung von SVP dar.

Clients stellen eine Verbindung zu irgendeinem Knoten her, welcher vollständig ist. Im Anschluss daran können sie lediglich die Blockheader downloaden.
Clients verifizieren, dass die Blockchains richtig miteinander verbunden sind und dass auch die Schwierigkeitsstufe sehr hoch ist.
Eine Transaktion wird ausschließlich dann angefordert, wenn diese mit speziellen Mustern von Knoten, welche entfernt wurden, übereinstimmt. Gemeint sind also Zahlungen an Adressen. Ein weiterer Aspekt ist, dass Kopien der jeweiligen Transaktion gemeinsam mit dem Merkle-Zweig bereitgestellt werden müssen, welche eine Verbindung mit dem Block darstellt. Die sogenannte Merkle-Baumstruktur nutzt dies aus, damit sie einen Beweis in puncto Einbeziehung ermöglichen kann, ohne dabei den kompletten Inhalt des Blocks kontrollieren zu müssen.

Eine weitere Optimierung ist, dass Block-Header, welche tief genug vergraben sind, nach einer gewissen Zeit weggeworfen werden können. Somit müssen User nicht alle bisherigen Header abspeichern.

Bedrohungen

Je nachdem, für welches Bedrohungs-System sich der Client entschieden hat, ist ein anderer Schwierigkeitsgrad notwendig. Ein hoher Grad der Schwierigkeit ist vertrauensvoller, da der Knoten, welcher bereits entfernt wurde, keinerlei fiktiven Transaktionen mehr durchführen kann.
Kann eine Verbindung mit einem Knoten hergestellt werden, von welchem bereits bekannt ist, dass es sich um einen zuverlässigen Knoten handelt, so ist der Grad der Schwierigkeit egal.

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