Veröffentlicht: 03.05.2018

Mastercard: Blockchain-Patent zur Implementierung von Nodes

Mastercard Labs, die Innovationsabteilung des Kreditkartenriesen, hat eine Technologie entwickelt, welches die Geschwindigkeit der Implementierung neuer Nodes in eine Blockchain deutlich verbessern könnte. Das Patent wurde am 26. April beim US-Patentamt eingereicht.

Das Mastercard Patent

Ein Auszug der Patentanmeldung legt offen, worum es sich bei der neuen Technologie handelt. Die Blockchain zeichnet Milliarden von Transaktionen auf den einzelnen Blöcken der Blockchain auf. Dies sorgt für Dezentralisierung und besondere Sicherheit der Daten, da diese verifiziert werden müssen. Werden neue Nodes in eine Blockchain implementiert, müssen diese jeden vorherigen Block verifizieren, bevor diese neue Blöcke generieren können. Unter Umständen können dies unzählige Blöcke sein. Dies führt häufig zu Ineffizienz und einer Zeitverzögerung bei der Implementierung von Nodes.

Mastercard Labs gab Anfang April bekannt, dass die Abteilung 175 neue Mitarbeiter suche, vor allem Blockchain-Experten. Nun ist klar, wofür Mastercard neue Entwicklerköpfe benötigt. Das Patent zur neuen Nodes-Technologie wurde am 26. April eingereicht. Die Technologie umfasst spezielle Flags und Hash Values, durch welche insgesamt mehr Nodes in einer kürzeren Zeit verifiziert und in die Blockchain integriert werden können. Mit dieser Technologie wird ein Effizienzproblem gelöst. Nicht nur, dass zukünftig Zeit gespart werden kann, sondern dass durch die gesparte Zeit mehr Blöcke generiert werden können, ist ein entscheidender Vorteil der neuen Technologie.

Die Patentanmeldung zeigt das Interesse von Mastercard an der Blockchain-Technologie. Auch in der Vergangenheit hatte sich das Kreditkartenunternehmen äußerst interessiert an Kryptowährungen gezeigt. Ari Saker, Executive von Mastercard, hatte sich gegenüber der Financial Times über die Thematik geäußert. In seinen Augen sei die Entwicklung der Fintech-Branche nicht von der Hand zu weisen. Er unterstrich, dass er Kryptowährungen befürworte und dass das Unternehmen weiterhin in die Forschung der Blockchain-Technologie investieren werde, sofern ein gewisser gesetzlicher Handlungsrahmen gegeben sei.

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