Mastercard liebäugelt mit Kryptowährungen

20.03.2018 09:48 392 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Mastercard plant die Integration von Coins in ihr Zahlungsnetzwerk, um direkte Transaktionen zu ermöglichen.
  • Die Zusammenarbeit mit Krypto-Plattformen soll die Konvertierung von Coins in traditionelle Währungen vereinfachen.
  • Mastercard möchte Wallets und Karten mit Coins unterstützen, um die Akzeptanz und Flexibilität zu erhöhen.

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Das Kreditkartenunternehmen Mastercard äußerte gegenüber der Financial Times generelles Interesse an Kryptowährungen. Derzeit läuft diesbezüglich ein Pilotprojekt in Japan und Singapur, wo sich Nutzer Guthaben in Form von Kryptowährungen auf ihre Mastercard Kreditkarten auszahlen lassen können. Dennoch äußert das Unternehmen Bedenken über unregulierten Krypto-Handel.

Mastercard äußert sich über Kryptowährungen

Ari Saker, ein Executive von Mastercard, äußerte gegenüber der Financial Times, dass das Unternehmen Kryptowährungen gegenüber offen sei. Mastercard hat bereits viel Zeit und Geld in die Entwicklung der Blockchain-Technologie investiert, aber zeigte sich bis heute nicht als Befürworter von Kryptowährungen. Die Währungen sind oftmals Teil eines Peer-to-Peer Netzwerkes, welches für Dezentralisierung und Anonymität steht. Institutionen, die Teil des klassischen Finanzsystems sind, wie etwas Banken oder Kreditkartenunternehmen, sehen zunehmend eine Bedrohung in diesen. Kreditkartenunternehmen wie Visa und Mastercard haben den Kauf von Bitcoin und Co. mit der Karte bisher als „Barvorschuss“ behandelt, was hohe Transaktionsgebühren und Zinsen für die Nutzer zufolge hatte. Zukünftig könnte sich dies ändern. Zurzeit hat das Unternehmen ein Pilotprojekt in Japan und Singapur gestartet. Dort können Kunden Kryptowährungen auf ihren Mastercards halten und damit bezahlen. Die Transaktionen unterliegen strengen Anti-Geldwäsche Regulierungen. Regulierung ist das Stichwort, welches für den Executive eine entscheidende Rolle spielt. Er denkt, dass Mastercard in Zukunft im Kryptogeschäft unter gewissen Voraussetzungen expandieren wird. Die Voraussetzungen seien regulierte und nicht-anonymisierte Kryptowährungen. Etwa solche, die von den Zentralbanken selbst als nationale Kryptowährungen herausgegeben werden. Dies entspricht nicht wirklich den Vorstellungen der meisten Krypto-Nutzer, wäre jedoch ein großer Schritt für die Verbreitung von Kryptowährungen. Es scheint, als würden sich zentralisierte Institutionen, wie Banken und Kreditkartenunternehmen, langsam den Vorstellungen der Krypto-Community nähern. Dennoch bleibt abzuwarten, ob ein Konsens gefunden wird, der für beide Seiten ein guter Kompromiss darstellt.

Häufig gestellte Fragen zu "Mastercard liebäugelt mit Kryptowährungen"

Was bedeutet es, dass Mastercard mit Kryptowährungen liebäugelt?

Das bedeutet, dass Mastercard plant, Kryptowährungen in sein Netzwerk aufzunehmen, was es Händlern und Kunden ermöglicht, Transaktionen in Kryptowährungen durchzuführen.

Welchen Vorteil hat Mastercard von Kryptowährungen?

Der Vorteil für Mastercard liegt eigentlich in der Bereitstellung von mehr Optionen für Kunden und Händler. Kryptowährungen bieten eine andere Art von Zahlungsmethode und können besonders attraktiv für diejenigen sein, die nach Alternativen zum traditionellen Finanzsystem suchen.

Welche Risiken birgt die Einbeziehung von Kryptowährungen für Mastercard?

Die Einbeziehung von Kryptowährungen birgt verschiedene Risiken. Dazu gehören der volatilere Wert von Kryptowährungen im Vergleich zu traditionellen Währungen, die regulatorischen Unsicherheiten sowie die mit Kryptowährungstransaktionen verbundenen Sicherheitsrisiken.

Wird Mastercard Kryptowährungen selbst herausgeben?

Es gibt derzeit keine konkreten Pläne von Mastercard, eigene Kryptowährungen herauszugeben. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, bestehende Kryptowährungen in sein Netzwerk aufzunehmen.

Bedeutet dies, dass alle Mastercard-Benutzer Kryptowährungstransaktionen durchführen können?

Obwohl Mastercard plant, Kryptowährungen in sein Netzwerk aufzunehmen, bedeutet dies nicht automatisch, dass alle Benutzer von dieser Option Gebrauch machen können. Es hängt von den jeweiligen finanziellen Institutionen und den jeweiligen regulatorischen Bestimmungen ab, ob diese Möglichkeit zur Verfügung steht.

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Zusammenfassung des Artikels

Das Unternehmen Mastercard zeigt Interesse an Kryptowährungen und läuft derzeit ein Pilotprojekt in Japan und Singapur, wo die Kunden Guthaben in Krypto auf ihre Karten auszahlen lassen können. Regulierung spielt hierbei eine wichtige Rolle, Mastercard möchte dazu anregen, dass Kryptowährungen weniger anonymisiert sind.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich über die verschiedenen Arten von Kryptowährungen und deren Potenzial. Mastercard könnte sich auf beliebte Coins wie Bitcoin oder Ethereum konzentrieren, aber es gibt viele andere mit Wachstumspotenzial.
  2. Behalten Sie die Nachrichten und Ankündigungen von Mastercard im Auge. Wenn sie Kryptowährungen in ihr Netzwerk integrieren, könnte dies große Auswirkungen auf den Wert dieser Coins haben.
  3. Überlegen Sie, wie die Integration von Kryptowährungen in Mastercard Ihr Einkaufsverhalten beeinflussen könnte. Es könnte sinnvoll sein, mehr über die Verwendung von Kryptowährungen für tägliche Transaktionen zu lernen.
  4. Erwägen Sie die Anschaffung einer digitalen Wallet, wenn Sie dies noch nicht getan haben. Wenn Mastercard Kryptowährungen integriert, werden Sie wahrscheinlich eine Wallet benötigen, um diese Coins zu speichern und zu verwenden.
  5. Führen Sie Ihre eigene Recherche durch und ziehen Sie die Beratung eines Finanzberaters in Betracht, bevor Sie in Kryptowährungen investieren. Obwohl die Integration durch Mastercard vielversprechend klingt, ist es wichtig, die Risiken zu verstehen.