Veröffentlicht: 04.11.2019

Neue Studie: Hat ein Wal den Bull-Run gestartet?

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Wurde der Bull Run 2017 durch einen Wal ausglöst?

Lange Zeit wurde über die Auslöser von dem historischen Bull Run im Dezember 2017 spekuliert. Nun behaupten Wissenschaftler aus den USA, dass der gewaltige Aufwärtstrend durch einen einzigen Wal verursacht wurde. Wir werfen einen Blick auf die Ereignisse.

Bitcoin bei über 20000 USD

Als der Bitcoin die 20000 USD-Grenze pulverisierte, konnten sich die meisten Anleger kaum bändigen. Schnell entwickelte sich, neben dem Hype, eine FOMO (Fear of missing out), bei welcher Prognosen von über 100000 USD pro BTC noch niedrig waren. Was jedoch wirklich folgte, war ein Dump, von dem sich der BTC-Kurs bis heute nicht erholen konnte. Doch was hatte den Bull-Run wirklich ausgelöst?

Griffin und Shams veröffentlichen ihre Lösung

In einem Paper widmen sich der Finanzprofessor John M. Griffin und sein Assistent Amin Shams dem Thema ausführlich zu. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass der enormen Preisanstieg auf das Konto von einem einzigen Wal geht. In dem Paper äußern sie sich wie folgt: „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass anstelle von unzähligen Investoren, die den Bitcoin bewegen, nur ein einziger [Wal] für die Ergebnisse verantwortlich ist. In einigen Jahren werden Menschen überrascht sein, dass Investoren Milliarden an Menschen übergeben haben, die sie nicht einmal kannten. [] Dieser eine große Händler hatte entweder ein hellseherisches Timing oder einen extrem großen Einfluss auf den Bitcoin.“

Wale sorgen immer wieder für große Aufregung

Der Begriff „Bitcoin Whale“ ist ein fester Bestandteil im Krypto-Jargon. Dabei handelt es sich um die Großhändler der Kryptobranche, die über ein riesiges Walletvermögen verfügen. Normalerweise versuchen Wale verdeckt, und in Absprache mit der großen Kryptobörsen, zu operieren, um anonym zu bleiben und den BTC-Kurs nicht zu manipulieren. Trotzdem decken sogenannte Whale Watcher immer wieder riesige Whale Bewegungen auf. In dem Paper verweisen die Forscher zusätzlich auf eine weitere Auffälligkeit.

Tether nicht vollständig gebacked?

In dem Paper gehen die Forscher auf ein weiteres Thema ein. Dabei gehen sie auf die bekannte Tether-BitFinex-Kontroverse ein. Tehter und BitFinex stehen in einer engen Verbindung. In der Studie heißt es: „Mithilfe von Algorithmen, die Blockchain-Daten analysieren, haben wir bemerkt, dass Tether-Käufe mit Rückgängen an anderen Märkten zusammenfielen. Daraus resultierten wiederum Anstiege beim Bitcoin Kurs.“ Im April dieses Jahres wurde in den USA eine Klage eingereicht, indem es u.a. heißt, dass BitFinex einen Verlust im dreistelligen Millionenbereich mit Tether-Token gedeckt hatte. Kurz darauf konnte BitFinex einen Antrag vor dem New York Supreme Court gewinnen, sodass das Unternehmen bis auf weiteres, keine Unterlagen über den Einsatz von Tether vorlegen muss.

Wale haben Macht

Wale können Einfluss auf den Kurs nehmen. Dabei verfolgen sie häufig das Ziel, große Mengen BTC zu einem niedrigen Kurs zu erwerben, um diese kurze Zeit später für einen höheren Preis zu verkaufen. Der Kryptomarkt gilt dabei als ein beliebtes Ziel der Whales. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Die geringe Marktkapitalisierung, viele unerfahrene „Fische“, wenige Regeln und die Abwesenheit von Banken. In den vergangenen Monaten sorgten verschiedene Wal-Bewegungen für Up´s and Down´s im Kryptospace. Für den normalen Trader kann es sich lohnen, einige Whale-Newsticker zu beobachten, um bestimmte Kursbewegungen zu antizipieren. Für den Hodler sind die Whale Bewegungen hingegen uninteressant.

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