Veröffentlicht: 17.07.2019

Santander erweitert Partnerschaft mit Ripple

Neuer Zahlungsbereich für One Pay FX

Die spanische Bank Santander erweitert den Zahlungskorridor von One Pay FX. One Pay FX ist eine Banking-App aus dem Hause Santander, welche auf der Ripple-Technologie basiert. Am 14. Juli bestätigte Marcus Treacher, seinerseits „Global Head of Strategic Accounts“ bei dem Unternehmen Ripple, die Inbetriebnahme eines neuen Zahlungsbereiches zwischen Polen und Großbritannien.

Niedrigere Transaktionsgebühren

Durch das App-Update der vergangenen Woche unterstützt One Pay FX nun den Zahlungsverkehr zwischen den Ländern Polen und Großbritannien. Der Service war bereits vor dem Update verfügbar, jedoch konnten User kein Geld zwischen den beiden Ländern transferieren. Kunden der Santander-Bank können zukünftig gebührenfrei Geldbeträge von bis zu 10000 Euro in mehr als 19 Länder versenden.

One Pay FX nutzt xCurrent

Die Banking-App One Pay FX nutzt Ripples Payment-Messaging System xCurrent. Das xCurrent-Produkt basiert auf einem Interledger-Protokoll, das zwar von Ripple gebaut wurde, jedoch vom World Wide Web Consortium (W3C) verwaltet wird. Durch das xCurrent 4.0 Update können Kunden mittlerweile das xRapid System von Ripple, welches XRP verwendet, integrieren. Die xCurrent Technologie unterstützt bereits den Zahlungsverkehr in 19 Ländern.

Die Hälfte aller Devisenzahlungen laufen über Ripple

Ana Botin, die Vorstandsvorsitzende der Santander Bank äußerte sich bereits im Frühjahr zu den Vorteilen der Partnerschaft: „Mit dieser neuen Initiative, die bereits besteht, decken wir tatsächlich 50% aller Devisenzahlungen, welche die Santander-Gruppe jährlich durchführt ab. Und es funktioniert wirklich gut, denn die Technologie, die wir verwenden testen wir seit zwei Jahren mit unseren eigenen Mitarbeitern.“

Adaption wächst stetig

In den letzten Wochen wurde wiederholt von neuen Ripple-Partnerschaften berichtet. Die Partnerschaften mit Zahlungsdienstleistern wie Sendfriend, Moneygram und RIA Money Transfer sorgte dabei für Furore in der Kryptobranche. Durch die schnellen Blockchain Technologien von Ripple werden große Unternehmen wie Western Union immer mehr zu einem Umdenken bewegt. Des Weiteren werden die Ripple Technologien xRapid und xCurrent von einem stets wachsendem Kundenstamm adaptiert und sorgen insbesondere im Bankenbereich für jede Menge Aufmerksamkeit.

Santander ist ein wichtiger Partner

Die spanische Universalbank Santander ist ein wichtiger Geschäftspartner für das Ripple Net. Gemessen an der Marktkapitalisierung war die Santander-Bank im Jahr 2012 die drittgrößte Bank der Welt. In Deutschland gehört die Santander Consumer Bank AG, eine Tochter der Banco Santander, zu den Top 5 der privaten Banken.

Ein Blick auf den Kurs

Der Ripple Coin (XRP) rangiert mit einem Kurs von ca. 0,30 USD weiterhin auf Position 3 auf coinmarketcap.com. Am Wochenende musste XRP, wie die meisten Kryptowährungen, einen satten Abwärtstrend hinnehmen. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei ca. 12,8 Milliarden USD. Das Allzeithoch von 3,84 USD ist auf den 4. Januar 2010 datiert. Insgesamt ist der maximale Supply auf 100 Milliarden XRP festgelegt, von denen sich bis jetzt 42 Millarden XRP im Umlauf befinden.

Newsletter
jede Woche die neuesten Artikel und exklusive Insights von Kryptomagazin

 
Weitere Artikel zum Thema

Vermögensaufbau – In 5 Jahren zum Millionär?!

Getnode Update (275 Tage)

50.000$ Angebot abgelehnt – So ködern Cloud Token und Co.

BITCOIN Kurs vorhersagen mit Schwarmintelligenz – EXPERIMENT

Bitcoin fällt unter 10.000$, Gelegenheit?

Wichtiges Update für Getnode Kunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.