Solana unter Kursdruck trotz ETF-Zuflüssen und technischer Fortschritte

Autor: Alexander Weipprecht

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Solana kombiniert Kursdruck und sinkende DeFi-Erlöse mit ETF-Zuflüssen, institutioneller Nachfrage, Partnerschaften sowie umfangreichen technischen Upgrades.

Solana liefert trotz monatelanger Kursverluste zahlreiche Nachrichten: ETF-Zuflüsse, institutionelle Produkte, neue Partnerschaften und weitreichende technische Upgrades stärken das Ökosystem. Gleichzeitig belasten charttechnische Schwäche, sinkende DeFi-Erlöse und wachsende Sicherheitsrisiken das Bild. Der Pressespiegel zeigt, warum bei Solana derzeit Fortschritt und Kursdruck besonders eng beieinanderliegen.

Solana zwischen Kursdruck, ETF-Zuflüssen und technologischem Ausbau

Solana steht im aktuellen Pressespiegel im Spannungsfeld zwischen einer schwachen Kursentwicklung und einer Reihe positiver Fundamentaldaten. Mehrere Quellen berichten über ETF-Zuflüsse, neue institutionelle Produkte, technologische Upgrades, die Expansion von Solana Pay sowie wachsende Aktivitäten im Bereich tokenisierter realer Vermögenswerte.

Solana notiert unter wichtigen charttechnischen Marken

Quelle: Wallstreet Online

Wallstreet Online berichtet, dass Solana bei 73 Dollar handelt und damit unter dem 20-Tage-EMA bei 75,81 Dollar sowie dem 50-Tage-EMA bei 76,27 Dollar liegt. Auch der 200-Tage-EMA bei 92,45 Dollar wird deutlich unterschritten. Der RSI liegt bei 29 und signalisiert damit stark überverkaufte Bedingungen.

Gleichzeitig verweist der Bericht auf die Zulassung des Spot-Solana-ETFs von Morgan Stanley unter dem Ticker MSOL. Die Verwaltungsgebühr beträgt 0,14 Prozent, während die ETF-Zuflüsse laut Quelle eine Milliarde Dollar überschritten haben. Sieben Anbieter haben demnach Solana-ETFs aufgelegt, darunter Bitwise, VanEck und Fidelity sowie laut CoinGecko Grayscale und Franklin Templeton.

Auch die Netzwerkaktivität wird als hoch beschrieben. Das tokenisierte Aktienvolumen auf Solana erreichte in der ersten Jahreshälfte 2026 insgesamt 3,32 Milliarden Dollar, während die wöchentlichen Transaktionen zuletzt eine Milliarde überstiegen. Goldman Sachs hält laut Bericht mit 108 Millionen Dollar die größte bestätigte Position.

AngabeWert
Solana-Kurs73 Dollar
20-Tage-EMA75,81 Dollar
50-Tage-EMA76,27 Dollar
200-Tage-EMA92,45 Dollar
RSI29
Verwaltungsgebühr des MSOL0,14 Prozent
Tokenisiertes Aktienvolumen im ersten Halbjahr 20263,32 Milliarden Dollar
Bestätigte Position von Goldman Sachs108 Millionen Dollar
„In vielen Fällen handelt es sich um ein Problem der Betriebssicherheit oder ein Web2-Problem, das zu einer Schlüsselkompromittierung geführt hat“, zitiert Wallstreet Online den Sicherheitsfachmann Michael Coates.

Zusammenfassung: Solana weist trotz hoher Netzwerkaktivität und ETF-Zuflüssen ein schwaches technisches Bild auf. Der Kurs liegt unter mehreren wichtigen Durchschnittswerten, während institutionelle und netzwerkbezogene Entwicklungen bislang keine entsprechende Kursreaktion ausgelöst haben.

KI macht Krypto-Betrügereien überzeugender

Quelle: CoinDesk

CoinDesk berichtet über die Warnungen von Michael Coates, dem neuen Chief Information Security Officer der Solana Foundation. Nach seiner Einschätzung liegen die größten Sicherheitsbedrohungen im Kryptobereich zunehmend bei KI-gestütztem Social Engineering und kompromittierten Zugangsdaten, nicht mehr ausschließlich bei Exploits in Smart Contracts.

Angreifer würden ihren Fokus laut Coates von Protokollen auf Personen verlagern. Gefälschte Identitäten, Deepfakes und KI-generierte Betrugsmaschen könnten Sicherheitsvorfälle wahrscheinlicher machen, weil sie Nutzer gezielt täuschen und zur Preisgabe von Zugangsdaten bewegen.

Coates war zuvor als CISO bei Twitter tätig und leitete während der Browser-Kriege die Sicherheit bei Mozilla. Bei der Solana Foundation ist er nicht nur für die Absicherung der Stiftung zuständig, sondern arbeitet auch mit Projekten des Solana-Ökosystems und Regulierungsbehörden zusammen.

„Man kann nicht vollständig verhindern, dass jemand Opfer wird“, sagte Coates laut CoinDesk. Die Branche müsse deshalb mehrere Ebenen von Sicherheitskontrollen einsetzen, damit weitere Maßnahmen greifen, wenn ein Nutzer getäuscht wurde.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung auf Quantencomputer. Coates erklärt, dass der Zeitpunkt des sogenannten Q-Tags unbekannt sei, der Weg zur Vorbereitung aber in der Einführung von Post-Quanten-Algorithmen liege. Die Solana Foundation evaluiert demnach postquantengerechte Kryptographie.

Zusammenfassung: Nach Einschätzung von Michael Coates verlagert sich das Sicherheitsrisiko von technischen Protokollfehlern stärker hin zu menschlicher Täuschung. CoinDesk stellt dabei KI, Deepfakes, kompromittierte Zugangsdaten und die Vorbereitung auf Quantencomputer in den Mittelpunkt.

Solana Pay soll 330.000 Händler in Südkorea erreichen

Quelle: Börse Express

Die Solana Foundation hat laut Börse Express eine Kooperation mit dem südkoreanischen Zahlungsdienstleister KSNET angekündigt. Im Rahmen einer Absichtserklärung soll Solana Pay in das Netzwerk von rund 330.000 Händlern in Südkorea integriert werden.

KSNET wickelt laut Bericht monatlich ein Transaktionsvolumen von etwa 4 Milliarden USD ab. Neben herkömmlichen Inlandspflichten sollen auch KI-gestützte Zahlungstechnologien erprobt werden. Die Partnerschaft soll damit die praktische Nutzung von Solana im Zahlungsverkehr ausweiten.

Auch die institutionelle Nachfrage wird im Bericht hervorgehoben. Der MSOL-ETF von Morgan Stanley verzeichnete am Mittwoch einen Zufluss von 19,06 Millionen USD und damit seinen zweitstärksten Handelstag seit dem Start im Oktober 2025. Die Spot-Solana-ETFs verbuchten im gesamten Juli an jedem Handelstag positive Zuflüsse, wodurch sich die kumulierten Investitionen auf über 1,1 Milliarden USD erhöhten.

EntwicklungWert
Händler im KSNET-Netzwerk330.000
Monatliches KSNET-Transaktionsvolumenetwa 4 Milliarden USD
Zufluss in den MSOL-ETF an einem Mittwoch19,06 Millionen USD
Kumulierte Investitionen in Spot-Solana-ETFsüber 1,1 Milliarden USD

Technologisch wurde laut Börse Express das Upgrade SIMD-0286 aktiviert. Es erhöhte das Limit für die Recheneinheiten pro Block um 66 Prozent auf 100 Millionen Einheiten. Die Zahl der aktiven Adressen erreichte zuletzt 7 Millionen, während das Netzwerk durchschnittlich rund 1.100 Transaktionen pro Sekunde verarbeitet.

Die Entwicklereinheit Anza arbeitet außerdem an der Initiative „Alpenglow“. Die Finalität der Abstimmungsprozesse, die derzeit noch rund 12,8 Sekunden in Anspruch nimmt, soll auf 100 bis 150 Millisekunden sinken.

Im Bereich tokenisierter realer Vermögenswerte erreichte das Solana-Ökosystem im Juli einen Gesamtwert von 3,7 Milliarden USD. BlackRocks BUIDL-Fonds verwaltet über 600 Millionen USD auf Solana, während J.P. Morgan Commercial Paper im Wert von 50 Millionen USD für Galaxy Digital über die Blockchain abwickelte.

Der Kurs notiert laut Börse Express bei 72,92 USD. Das entspricht einem Rückgang von 41,60 % seit Jahresbeginn und liegt rund 71,15 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 252,78 USD. Als charttechnisch kritisch wird die Marke von 73,75 USD beschrieben.

Zusammenfassung: Solana baut seine Präsenz im Zahlungsverkehr, bei institutionellen Anlageprodukten und bei tokenisierten Vermögenswerten aus. Gleichzeitig bleibt der Kurs mit 72,92 USD deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 252,78 USD.

August-Prognose sieht Solana zwischen 73 und 94 Dollar

Quelle: Wallstreet Online

Eine weitere Analyse von Wallstreet Online sieht Solana im August 2026 zwischen 73 und 94 Dollar. SOL notiert in dem Bericht bei 73,25 Dollar und liegt damit unter dem 20-Tage-Durchschnitt von 75,40 Dollar, dem 50-Tage-Durchschnitt von 76,08 Dollar und der 200-Tage-Linie von 94,16 Dollar.

In den vergangenen 24 Stunden verlor der Kurs laut Quelle 1,7 Prozent. Die Marktkapitalisierung wird mit rund 42,4 Milliarden Dollar angegeben, während SOL etwa 75 Prozent unter dem Rekordhoch von 293,31 Dollar liegt. Das Handelsvolumen erreichte rund 1,57 Milliarden Dollar, der breite Kryptomarkt gab 2,4 Prozent nach und Bitcoin fiel unter 63.000 Dollar.

KennzahlWert
Solana-Kurs73,25 Dollar
20-Tage-Durchschnitt75,40 Dollar
50-Tage-Durchschnitt76,08 Dollar
200-Tage-Linie94,16 Dollar
Marktkapitalisierungrund 42,4 Milliarden Dollar
Handelsvolumenrund 1,57 Milliarden Dollar
RSI43,8
Unterstützungszone72,27 Dollar
Mittelfristig verbesserndes Schlusskursniveau79,72 Dollar
ETF-Zuflüsse im Juli13,82 Millionen Dollar

Der RSI liegt bei 43,8 und damit unter der neutralen Marke von 50. Zudem hat der MACD nach unten gekreuzt. Laut CoinDCX entscheidet die Zone um 72,27 Dollar über die nächste Richtung. Ein Schlusskurs über 79,72 Dollar würde das mittelfristige Bild verbessern.

Auch die Erlöse großer dezentraler Börsen auf Solana gingen zurück. Bei Orca betrug der Rückgang laut Bericht mehr als 50 Prozent innerhalb von 30 Tagen, bei PumpSwap 28,1 Prozent innerhalb eines Tages. Dem standen ETF-Zuflüsse von 13,82 Millionen Dollar im Juli sowie die auf 150 Millisekunden ausgerichtete Alpenglow-Aktualisierung gegenüber.

Zusammenfassung: Die August-Prognose bewegt sich zwischen der Unterstützung bei 72,27 Dollar und der 200-Tage-Linie bei 94,16 Dollar. Technische Schwäche und rückläufige Einnahmen dezentraler Börsen stehen positiven ETF-Zuflüssen und geplanten Netzwerkverbesserungen gegenüber.

Neun Monate Kursverluste trotz täglicher ETF-Zuflüsse im Juli

Quelle: Wallstreet Online

Wallstreet Online berichtet, dass Solana am 1. August 2026 neun Monate in Folge im Minus lag. Gleichzeitig verzeichneten die amerikanischen Solana-Spot-ETFs im Juli an jedem Handelstag Nettozuflüsse.

Der Kurs lag laut Bericht bei rund 72,95 Dollar, nachdem Solana zuvor bei 74,45 Dollar geschlossen hatte. Die Marktkapitalisierung wird mit 42,4 Milliarden Dollar angegeben. Das Rekordhoch von 294,33 Dollar stammt vom 19. Januar 2025; seitdem ist Solana laut Quelle deutlich zurückgefallen.

Technisch handelt Solana unter dem 20-Tage-Schnitt bei 75,81 Dollar und dem 50-Tage-Schnitt bei 76,27 Dollar. Die Käufer müssen laut Analyse 76,80 Dollar halten, während über 80,99 Dollar der Weg nach oben geöffnet werden könnte.

AngabeWert
Solana-Kursrund 72,95 Dollar
Vorheriger Schlusskurs74,45 Dollar
Marktkapitalisierung42,4 Milliarden Dollar
Rekordhoch294,33 Dollar
Datum des Rekordhochs19. Januar 2025
20-Tage-Schnitt75,81 Dollar
50-Tage-Schnitt76,27 Dollar
Zu haltende Marke76,80 Dollar
Marke für einen möglichen Weg nach oben80,99 Dollar

Während Bitcoin-Fonds in einer Vergleichswoche 527 Millionen Dollar verloren, verzeichneten Solana-ETFs im Juli laut Quelle an jedem amerikanischen Handelstag Nettozuflüsse. Der Rückgang von Bitcoin unter 64.000 Dollar am 31. Juli belastete jedoch den gesamten Kryptomarkt.

Zusammenfassung: Solana verzeichnete neun negative Monate in Folge, obwohl die Spot-ETFs im Juli täglich Zuflüsse erhielten. Für die weitere Kursrichtung gelten laut Bericht insbesondere 76,80 Dollar und 80,99 Dollar als relevante Marken.

Agave 4.2 soll Speicherkosten um 90 Prozent senken

Quelle: AD HOC NEWS

AD HOC NEWS berichtet über die Veröffentlichung der Client-Software Agave 4.2 durch die Entwicklergruppe Anza am 31. Juli. Das Update soll die Infrastruktur des Solana-Netzwerks verbessern, die Kapazität erhöhen und die Kosten für Nutzer sowie Entwickler senken.

Eine zentrale Änderung betrifft die Mietkosten für Speicherplatz auf der Blockchain. Diese sollen um 90 Prozent von .6.960 auf 696 Lamports pro Byte sinken. Außerdem wird die maximale Transaktionsgröße um das 3,3-Fache auf 4.096 Bytes erhöht.

Die Slot-Zeit, also die Zeitspanne für die Produktion eines Blocks, soll von 400 Millisekunden auf 200 Millisekunden halbiert werden. Die Aktivierung der Funktionen im Hauptnetz ist laut Quelle für die Woche ab dem 17. August geplant. Zur Absicherung des Codes wurde ein Bug-Bounty-Programm mit Prämien von bis zu 50.000 SOL ausgeschrieben.

ÄnderungWert
Senkung der Speicherkosten90 Prozent
Bisherige Speicherkosten.6.960 Lamports pro Byte
Neue Speicherkosten696 Lamports pro Byte
Maximale Transaktionsgröße4.096 Bytes
Bisherige Slot-Zeit400 Millisekunden
Neue Slot-Zeit200 Millisekunden
Bug-Bounty-Prämienbis zu 50.000 SOL
Geplante Aktivierung im HauptnetzWoche ab dem 17. August

Parallel dazu berichtet AD HOC NEWS über den Start des „Morgan Stanley Solana Trust“ unter dem Kürzel MSOL an der NYSE Arca. Die jährliche Kostenquote beträgt 0,14 Prozent. Figment soll als Staking-Provider bis zu 100 Prozent der hinterlegten Bestände staken, wobei die daraus resultierenden Belohnungen direkt an die Aktionäre weitergegeben werden sollen.

Weitere Expansionspläne betreffen Südkorea. Die Solana Foundation unterzeichnete Absichtserklärungen mit KSNET sowie Toss Bank, um Solana Pay und grenzüberschreitende Überweisungen mittels Stablecoins zu testen. KSNET verfügt laut Quelle über 330.000 angeschlossene Händler und wickelt monatlich rund 4 Milliarden US-Dollar ab.

Am Markt zeigte sich die Entwicklung laut Bericht bislang nur begrenzt. Der Kurs lag bei 71,86 USD, was einem Plus von 0,56 % entsprach. Das 52-Wochen-Hoch wird mit 252,78 USD angegeben, von dem der Kurs aktuell 71,57 % entfernt liegt.

Als kurzfristig wichtige Zone nennt die Quelle den Bereich zwischen 74,30 und 75 USD. Peter Brandt warnte laut Bericht vor einem möglichen weiteren Kursrückgang um bis zu 50 Prozent, sollte die aktuelle Unterstützung nicht halten.

Zusammenfassung: Agave 4.2 soll die Speicherkosten um 90 Prozent senken, die Transaktionsgröße auf 4.096 Bytes erhöhen und die Slot-Zeit auf 200 Millisekunden reduzieren. Die technischen Fortschritte und die institutionelle Expansion stehen einem weiterhin unter Druck stehenden Kurs gegenüber.

Einschätzung der Redaktion

Solana befindet sich in einer entscheidenden Bewährungsphase: Die technologische Entwicklung und institutionelle Nachfrage stärken die langfristige Perspektive, können den anhaltenden Kursdruck kurzfristig jedoch nicht kompensieren. Entscheidend wird sein, ob die geplanten Verbesserungen tatsächlich mehr Nutzung, stabilere Einnahmen und nachhaltiges Vertrauen erzeugen.

Infobox: Starkes Fundament, aber bislang fehlende Kursbestätigung. Sicherheitsrisiken, rückläufige Aktivität einzelner Anwendungen und die charttechnische Schwäche bleiben die wichtigsten Gegenargumente.

Quellen: