UK: Zentralbank zeigt sich erneut interessiert an Kryptowährungen

29.05.2018 09:47 489 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Die Bank of England erwägt die Einführung einer eigenen digitalen Währung, genannt "Britcoin".
  • Studien und Konsultationen werden durchgeführt, um die Risiken und Chancen von Coins zu bewerten.
  • Ein möglicher digitaler Pfund könnte die Effizienz von Zahlungen verbessern und neue Wallets unterstützen.

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Mark Carney, der Vorsitzende der Zentralbank in Großbritannien, äußerte bei einem Kongress für Zentralbanken in Stockholm Interesse an einer staatseigenen Kryptowährung. Dies sind neue Töne, nachdem er in der Vergangenheit vehement gegen Kryptowährungen argumentiert hatte.

Haltung der Zentralbank

In der Vergangenheit hatte Mark Carney sich gegen Bitcoin und Co. ausgesprochen. Von ihm war die typische Argumentation eines Krypto-Gegners verteidigt worden. Kryptowährungen seien nicht als Währung oder Wertaufbewahrungsmittel geeignet und würden vorwiegend für illegale Aktivitäten genutzt. Der Nachrichtensender Bloomberg berichtet nun von Neuigkeiten seitens der Zentralbank über diese Thematik. Carney äußerte zwar, dass eine staatseigene Kryptowährung keine Option in der nahen Zukunft sei, dennoch nimmt er eine deutlich weichere Haltung bezüglich dieser Thematik ein. Das Ministerium für Finanzen erstellte in diesem Kontext bereits eine Task Force, welche sich mit den Chancen und Risiken von Kryptowährungen auseinandersetzen sollte. Die Zentralbank selbst veröffentlichte in der Vergangenheit bereits ein Paper, welches drei Modelle der CBDC, Central Bank Digital Currency, vorstellt. Das Paper zeigt, welche Auswirkungen eine staateigene Kryptowährung auf das Bankengeschäft des Landes haben könnte. Zentrale Erkenntnisse waren, dass sich die CBDC nicht zwingend auf das Kapital der Banken und deren Kreditgeschäft auswirken würde. Zudem sei die Liquidität der Banken nicht zwingen gefördert. Des Weiteren wird diskutiert, welche Risiken es mit sich bringen könnte, sofern Nutzer konventioneller Bankkonten vermehrt eine CBDC nutzen würden. Seitens Großbritanniens wurde zusammen mit zuständigen Ministerien in Australien eine rechtliche Strategie für den Finanztechnologie-Sektor der Länder erarbeitet. Diese soll einen angemessenen Rechtsrahmen für Geschäfte im Bereich der Krypto- und Blockchain-Technologie gewährleisten. Carneys jüngste Äußerung von Interesse an einer CBDC zeigt eine neue Perspektive auf, was sich auf dem britischen Markt bezüglich Kryptowährungen entwickeln könnte. Zumindest hat sich die Zentralbank von ihrer Anti-Krypto-Haltung hin zu mehr Interesse an dieser Thematik bewegt.

Häufig gestellte Fragen zum Beitrag "UK: Zentralbank zeigt sich erneut interessiert an Kryptowährungen"

Was ist die Haltung der UK Zentralbank zu Kryptowährungen?

Die UK Zentralbank zeigt sich weiterhin interessiert an Kryptowährungen und beobachtet die Entwicklungen in diesem Bereich genau.

Hat die UK Zentralbank Pläne zur Einführung einer eigenen Kryptowährung?

Es gibt derzeit noch keine konkreten Pläne, jedoch wurde das Interesse an dieser Option bekundet.

Welche Auswirkungen hat die Einstellung der Zentralbank auf den Kryptowährungsmarkt?

Die positive Haltung der Zentralbank könnte das Vertrauen in Kryptowährungen erhöhen und zu einem Anstieg der Nutzung führen.

Welche Risiken sieht die UK Zentralbank in Bezug auf Kryptowährungen?

Die Zentralbank hat Bedenken hinsichtlich des Risikos für Verbraucher und der Möglichkeit von finanzieller Instabilität geäußert.

Wie geht die UK Zentralbank mit der Regulierung von Kryptowährungen um?

Die UK Zentralbank arbeitet an Regulierungsrahmen für Kryptowährungen, um Verbrauchern Schutz und Sicherheit zu bieten.

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Zusammenfassung des Artikels

Mark Carney, der Vorsitzende der Zentralbank in Großbritannien, hat bei einem Kongress in Stockholm Interesse an einer staatlichen Kryptowährung gezeigt, obwohl er gegenüber digitalen Währungen in der Vergangenheit kritisch eingestellt war.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich über die aktuelle Haltung der UK Zentralbank zu Kryptowährungen. Diese Informationen können Sie auf der offiziellen Website der Bank oder in zuverlässigen Krypto-Nachrichtenquellen finden.
  2. Bleiben Sie auf dem Laufenden über Veränderungen in der Politik der Zentralbank. Ein erhöhtes Interesse könnte zu Änderungen in der Regulierung von Kryptowährungen führen.
  3. Überlegen Sie, wie ein erhöhtes Interesse der Zentralbank an Kryptowährungen die Krypto-Märkte beeinflussen könnte. Dies könnte potenzielle Investitionsmöglichkeiten eröffnen.
  4. Prüfen Sie, ob Ihre Wallets und Coins durch die Gesetze und Vorschriften in UK geschützt sind. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie in UK ansässig sind oder dort Geschäfte tätigen.
  5. Verfolgen Sie die Diskussionen und Meinungen von Experten in Krypto-Foren und auf Social Media. Dies kann Ihnen helfen, die potenziellen Auswirkungen besser zu verstehen und informierte Entscheidungen zu treffen.