US-amerikanische Handelskommission gegen betrügerische Krypto-Unternehmen

20.03.2018 09:42 271 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Die US-amerikanische Handelskommission geht entschlossen gegen betrügerische Krypto-Unternehmen vor, um Investoren zu schützen.
  • Betrügerische Aktivitäten umfassen falsche Versprechungen hoher Renditen und den Missbrauch von Wallets.
  • Maßnahmen der Kommission beinhalten rechtliche Schritte, um betrügerische Coins-Angebote zu stoppen und das investierte Kapital zurückzugewinnen.

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Die Handelskommission der USA verfolgt zurzeit strafrechtlich zwei Unternehmen, die in der Krypto-Branche tätig sind. Die Washington Post berichtet, dass es sich in beiden Fällen um betrügerische Schneeballsysteme handele. Insgesamt seien 30.000 Nutzer betroffen. Die Fälle werden weiter untersucht.

Handelskommission untersucht Betrugsmaschen

Die Hauptaufgaben der Handelskommission sind es, die Konsumenten, bzw. Nutzer von Handelsplattformen und Co., vor betrügerischen Geschäften zu schützen und einen rechtlichen Rahmen für einen kompetitiven Markt zu gewährleisten. In der Vergangenheit wurde die Kommission immer mehr auf Unternehmen aufmerksam, die in der Krypto-Branche angesiedelt sind. Es gebe zunehmend fragwürdige Geschäfte, deren Umsätze lediglich darauf beruhten, dass Nutzer weitere Nutzer generieren. Die Washington Post nennt dies „Schneeballsystem“. Ein solches System kennzeichnet, dass die Anzahl der Nutzer, in diesem Falle einer Plattform, stetig zunimmt. Während die steigende Anzahl an Nutzern immer mehr Geld in Produkte oder Leistungen investiert, steht diesem keinerlei Gegenwert gegenüber. Es gibt lediglich einen Gewinner in der Sache, das Unternehmen. Im Januar dieses Jahres fiel das Netzwerk des Unternehmens Bitconnect wegen eines solchen Systems zusammen. Der Preis des zugehörigen Tokens fiel innerhalb weniger Minuten von 320 USD auf 1,62 USD, sodass viele Investoren hunderttausende Dollar verloren. Bei den Unternehmen, welche die Handelskommission aktuell verfolgt, handelt es sich um „Bitcoin Funding Team“ und „My7Network“. In beiden Fällen sollen Mitwirkende betrügerische Werbung auf den sozialen Plattformen Youtube und Twitter geschaltet haben, um vorsätzlich Nutzer anzulocken und zu betrügen. Den Nutzern wurde weis gemacht, dass sie mit einem Einsatz von wenigen hundert US-Dollar monatlich rund 80.000 USD erwirtschaften könnten. Insgesamt sind von diesem Vorfall 30.000 Nutzer betroffen. Die Handelskommission forderte in Florida 4 Männer auf, die Geschäfte sofort zu beenden. Weitere Details wurden bisher nicht veröffentlicht. Fälle wie diese sind der Grund, warum soziale Plattformen unter Handlungszwang stehen. Facebook war die erste Plattform, die Krypto-Werbungen boykottierte, es folgten Google und vor wenigen Tagen auch Twitter. Sie wollen Unternehmen wie diesen, die Nutzer vorsätzlich täuschen, keinen Handlungsrahmen bieten.

Häufige Fragen (FAQs)

Was doet die US-amerikanischen Handelskommission gegen betrügerische Krypto-Unternehmen?

Die US-amerikanische Handelskommission geht aktiv gegen betrügerische Krypto-Unternehmen vor, insbesondere durch das Einbringen gesetzlicher und regulatorischer Maßnahmen zum Schutz von Konsumenten und Investoren.

Warum sind Krypto-Betrug Operationen ein Problem?

Krypto-Betrug Operationen verwenden häufig irreführende und betrügerische Praktiken, um Geld von unwissenden Investoren zu erhalten, was zu erheblichen finanziellen Verlusten führen kann.

Wie kann man sich vor betrügerischen Krypto-Unternehmen schützen?

Es ist wichtig, gründliche Nachforschungen anzustellen, bevor man in Kryptowährungen investiert. Darüber hinaus sollten potenzielle Investoren bei unrealistischen Versprechen von hohen Gewinnen vorsichtig sein.

Was geschieht mit betrügerischen Krypto-Unternehmen in den USA?

Betrügerische Krypto-Unternehmen können in den USA mit hohen Geldstrafen, Strafverfolgung und in einigen Fällen sogar Gefängnisstrafen rechnen.

Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um Krypto-Betrug zu melden?

Im Falle eines vermuteten Krypto-Betrugs sollten Sie diesen unbedingt bei den zuständigen Behörden melden, z.B. bei der US-amerikanischen Handelskommission oder der örtlichen Polizei.

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Zusammenfassung des Artikels

Die Handelskommission der USA untersucht derzeit zwei Unternehmen aus der KryptoBranche, die angeblich betrügerische Schneeballsysteme betreiben. Nach Untersuchungen der Washington Post sind 30.000 Nutzer betroffen und die Fälle werden weiter untersucht.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informieren Sie sich gründlich über ein Krypto-Unternehmen, bevor Sie investieren. Überprüfen Sie dabei, ob das Unternehmen lizenziert und reguliert ist.
  2. Vorsicht vor zu guten Angeboten. Hohe Renditeversprechen können ein Indiz für betrügerische Unternehmen sein.
  3. Behalten Sie die Nachrichten und Updates der US-amerikanischen Handelskommission im Auge, um über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein.
  4. Verwenden Sie sichere und vertrauenswürdige Wallets, um Ihre Coins zu speichern. Betrügerische Unternehmen könnten versuchen, Zugang zu Ihren Wallets zu erlangen.
  5. Teilen Sie keine persönlichen Informationen mit, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Unternehmen vertrauenswürdig ist. Betrügerische Unternehmen könnten versuchen, Ihre Identität zu stehlen.