Veröffentlicht: 23.05.2018

Verge: 35 Millionen XVG durch Hackingangriff gestohlen

Bitcoin Betrüger

Nur einen Monat nach dem letzten Angriff fällt die Kryptowährung Verge erneut einem Hackingangriff zum Opfer. Dieses Mal wurden 35 Millionen XVG Token in nur wenigen Stunden generiert und gestohlen. Berichten zufolge wurde von den Hackern nahezu diegleiche Vorgehensweise wie beim letzten Angriff verwendet.

Hat Verge ein Sicherheitsproblem?

Die Kryptowährung zählt zwar als Sicherheitscoin, fiel aber mittlerweile mehrmals Hackingangriffen zum Opfer. Zum einen wurde im März der Twitteraccount des Gründers gehackt, um Spott gegenüber dem Entwicklerteam auszudrücken.  Zum anderen hatten Hacker im April durch das gezielte Einsetzen eines Algorithmus zum Manipulieren des Verge-Codes 20 Millionen XVG gestohlen. Berichten zufolge wurde beim aktuellsten Angriff fast genau die gleiche Methode verwendet, wie schon im vergangenen Monat.

Ein Nutzer von Bitcointalk berichtet, dass die Hacker in diesem Fall zwei statt nur einem Algorithmus nutzten, um den Verge-Code zu manipulieren. Sie verwendeten dabei „Scrypt“ und „lyra3re“, um die Block-Zeit Stamps zu fälschen. Damit konnten die Angreifer etwa 25 Blöcke pro Minute generieren, was etwa 18.250 XVG Token entspricht. Insgesamt wurden 35 Millionen XVG im Wert von fast 2 Millionen US-Dollar in nur wenigen Stunden erbeutet. Die Verge-Community stellt sich aktuell die Frage, ob seit dem letzten Angriff überhaupt Sicherheitsmaßnahmen in die Wege geleitet wurden.

Verge Stellungnahme

Es scheint, als hätte das Verge Entwicklerteam die Sicherheitslücke seit dem letzten Angriff nicht behoben. Über den Verge Twitter-Account erschien zunächst die Meldung, dass es sich lediglich um eine kleine Hash-Attacke handele. Gestern erschien ein neuer Tweet. In diesem heißt es, dass die Verge Mining-Pools Opfer einer Distributed-Denial-of-Service Attacke, kurz DDos, geworden waren und sich die Blockzeiten somit verzögerten. Über die 35 Millionen gestohlenen XVG Token und die daraus resultierenden Konsequenzen äußerte sich bis dato kein Beteiligter des Verge-Teams. Die Verge-Community dürfte dennoch gespannt auf eine weitere Stellungnahme warten, schließlich hängt der Wert der Währung vom Vertrauen dieser Community ab.

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