Veröffentlicht: 27.03.2018

Was ist AidCoin?

Einleitung

AidCoin ist ein Kryptowährungsprojekt, welches ein altruistisches Ziel verfolgt und eines der großen Probleme der heutigen Gesellschaft lösen möchte. Das Unternehmen möchte die Arbeit von Wohltätigkeitsorganisationen erleichtern und das Vertrauen bei potenziellen Spendern wieder erhöhen. Die Gründer des Unternehmens sind keine Unbekannten, daher kann das Projekt schon von Beginn an mit namhafter und einflussreicher Unterstützung rechnen.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Das AidCoin-Projekt wurde von dem sehr erfolgreichen und Venture Capital gestützten Unternehmen Charity Stars ins Leben gerufen. Wie der Name vermuten lässt, ist das Unternehmen spezialisiert auf das Fundraising für wohltätige Projekte spezialisiert. Seit der Gründung hat Charity Stars schon mit über 500 Wohltätigkeitsorganisationen wie Unicef, WWF oder Save the Children zusammengearbeitet. Das Unternehmen wird auch von vielen Prominenten, Künstlern, Sportlern und großen Firmen bei ihren Kampagnen unterstützt. Zum Kernteam von des AidCoin-Projekts gehören der CEO und Mitbegründer Francesco Nazari Fusetti. Fusetti war auch einer der Gründer von Charity Stars. Die beiden anderen Mitbegründer des Projekts sind Domenico Gravagno und Manuella Ravalli.

Ziele und Herausforderungen

Laut den Angaben in AidCoins Whitepaper macht der Non-Profit-Sektor einen geschätzten Wert von 2 Billionen US$ weltweit aus. Dennoch stehen Wohltätigkeitsorganisationen immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Fälle, bei denen Spendengelder falsch oder nicht sinngemäß eingesetzt wurden, sind keine Seltenheit. Als Beispiel nennt das Whitepaper die Unfähigkeit des Roten Kreuz, trotz Spendeneinnahmen von 500 Millionen US$ nach dem Erdbeben von 2010 in Haiti, zufriedenstellende Ergebnisse vorzuweisen. Ebenso gab es in der Vergangenheit Fälle in denen Gelder unterschlagen oder für andere Zwecke missbraucht wurden. Umfragen in den USA und Großbritannien ergaben daher, dass aufgrund dieser negativen Schlagzeilen mehr als ein Drittel der Befragten kein Vertrauen in wohltätige Organisationen haben und ungern spenden.

Wenn gemeinnützige Organisationen weiterhin Spenden erhalten möchten, müssen sie das Vertrauen der Menschen gewinnen. Der erste Schritt ist mehr Transparenz zu bieten. Viele Projekte versuchen das zu leisten, indem sie regelmäßig über den Einsatz der Mittel informieren. Doch zum einen kann es keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben geben und zum anderen existiert keine flächendeckende Lösung, die alle Projekte und Einnahmequellen abdecken kann. AidCoin möchte mit seiner Plattform Abhilfe schaffen und auch andere Probleme der Branche lösen und effizienter gestalten.

  • Kosten minimieren: Bei herkömmlichen Spenden geht das Geld über verschiedene Zwischenhändler, wie Regierungsbehörden und Finanzinstitute. Dadurch entstehen zusätzliche Gebühren und unnötige Betriebskosten. Blockchain-Spenden hingegen werden direkt ausgeführt und erreichen die Wohltätigkeitsorganisation sofort und zu einem Bruchteil der Kosten.
  • Effizienz steigern: Wenn bestimmte Leistungen oder andere vorgegebene Bedingungen nicht erfüllt werden, ermöglichen Smart Contracts den Spendern, ihre Spenden zurückzuerhalten oder sie an seriösere oder verantwortungsvollere Projekte umzuleiten.
  • Mehr Transparenz: Dank der Distributed-Ledger-Technologie können Blockchain-Spender verfolgen, wie die Geldmittel von Wohltätigkeitsorganisationen genutzt werden. Keine Aufzeichnung auf der Blockchain kann tatsächlich gelöscht werden, wodurch eine nachvollziehbare Verantwortlichkeit gegeben wird, die den genauen Fluss jedes einzelnen Coins im System anzeigt.

Wie funktioniert die Plattform und was bietet sie?

Neben der gleichnamigen Kryptowährung hat AidCoin noch zwei weitere Kernbestandteile. Das Herzstück ist dabei AidChain. Hierbei handelt es sich um die Plattform, über die Spender und wohltätige Projekte interagieren können. Die Plattform bietet vollständige Transparenz für alle Teilnehmer. Weitere Funktionen von AidChain sind ein integriertes Wallet zum einfachen Speichern und Spenden und ein Explorer mit dem die Bewegung der Geldmittel verfolgt werden kan. Die Plattform bietet verschiedene Tools, die die Spender mit allen Akteuren des Non-Profit-Sektors verbindet. Praktisch sind auch die Smart Contract Vorlagen, die für die Durchführung von Fundraising-Kampagnen bereitgestellt werden.

Der dritte wichtige Teil des Ökosystems ist AidPay. Gemeinnützige Organisationen, die sich auf der AidChain Plattform registriert haben, können Spenden in verschiedenen Kryptowährungen und Fiatwährungen direkt auf ihrer Website annehmen und sie dann sofort in AidCoins konvertieren. Damit können Wohltätigkeitsorganisationen einfach alle Spenden verwalten und Transparenz und Rückverfolgbarkeit gewährleisten.

Zahlen und Hintergründe zur Kryptowährung – Stand 15.03.2018

Das Kürzel der Kryptowährung lautet AID. Es handelt sich dabei um ein ERC20 Token. Von den insgesamt 100.000.000 AID befinden sich aktuell 33.351.386 im Umlauf. Das Unternehmen erzielt eine Marktkapitalisierung von 6.239.177 US$ mit einem täglichen Handelsvolumen von 124.971 US$. Im Token Ranking von coinmarketcap.com kann sich der AidCoin damit den Platz 508 sichern.

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