Wie manche Unternehmen das Krypto-Verbot auf Facebook umgehen

12.04.2018 22:14 400 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Einige Unternehmen nutzen Bildungscontent über Blockchain, statt direkt Werbung für ihre Coins zu schalten.
  • Andere Firmen setzen auf Influencer-Marketing, um ihre Coins indirekt über soziale Kanäle zu bewerben.
  • Manche Unternehmen veranstalten Online-Events oder Webinare, um Interesse für ihre Wallets und Coins zu wecken.

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Im Januar gaben Sprecher von Facebook bekannt, dass Werbung von Kryptowährungen und den dazugehörigen ICOs mit sofortiger Wirkung verboten seien. Die Werbungen verschwanden nach und nach. Dennoch lässt sich zurzeit beobachten, dass erneut Werbungen auf der sozialen Plattform geschaltet werden, lediglich mit einer anderen Wortwahl.

Krypto-Verbot auf Facebook

Facebook war die erste soziale Plattform, die Werbung von Kryptowährungen, binären Optionen und Initial Coin Offerings verbot. Dies geschah im Januar. Nur wenige Monate danach folgte Google mit einer ähnlichen Entscheidung, die ab Juni in Kraft tritt. Kurze Zeit nach Google entschied sich auch Twitter für ein Verbot. Wenige Tage nach Facebooks Verbot kursierten noch immer zahlreiche Werbeanzeigen von Kryptowährungen. Das Unternehmen meldete zurück, dass es etwas Zeit benötige, um alle Anzeigen zu sichten, zu prüfen und gegebenenfalls herauszufiltern. Drei Monate ist die Bekanntgabe eines offiziellen Verbotes her, dennoch scheint es, als ob wieder deutlich mehr Krypto-Werbungen auf Facebook zu sehen seien.

Wie Unternehmen das Verbot umgehen

Es stellt sich die Frage, ob Facebook lediglich mehr Zeit benötigt, alle Krypto-Werbungen vollständig zu löschen, oder ob es andere Gründe hat, wieso die Werbungen zu sehen sind. Ein Beispiel ist die Werbeanzeige von „Cryptics“. Das Unternehmen wirbt mit „c-currency“, welches lediglich die Abkürzung für „cryptocurrency“, also Kryptowährung ist. Des Weiteren wird von „C-Trading“, dem Handel von Kryptowährungen gesprochen. Werbende Unternehmen müssen lediglich ihre Wortwahl wechseln, um das Verbot zu umgehen. Die regulatorische Arbeit von Facebook ist nicht ausreichend, um dies raus zu filtern und zu löschen. Die Meinungen darüber sind geteilt. Zum einen stellt Facebook eine lukrative Plattform für Marketingzwecke da, zum anderen sollen Verbraucher vor betrügerischen Angeboten geschützt werden. Ein Sprecher von Facebook äußerte sich zu den aktuellen Fällen. Er sagte, dass die Durchführung der regulatorischen Arbeit nicht perfekt sei, aber dass das Unternehmen unter Hochdruck an einer Lösung dafür arbeite.

FAQ: Wie manche Unternehmen das Krypto-Verbot auf Facebook umgehen

Was ist das Krypto-Verbot auf Facebook?

Facebook hat 2018 eine Richtlinie eingeführt, die Werbung für Kryptowährungsprodukte und -dienstleistungen auf seiner Plattform verbietet.

Wie umgehen Unternehmen das Krypto-Verbot?

Einige Unternehmen ändern die Schreibweise oder verwenden Codewörter in ihrer Werbebotschaft, um das Verbot zu umgehen.

Warum möchte Facebook Krypto-Werbung verbieten?

Facebook will seine Nutzer vor irreführender oder falscher Werbung schützen, da es in der Krypto-Branche viele Betrugsfälle gab.

Hat das Verbot Auswirkungen auf legitime Krypto-Unternehmen?

Ja, das Verbot trifft auch legitime Krypto-Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, ihre Dienstleistungen zu bewerben.

Kann das Umgehen des Verbots rechtliche Konsequenzen haben?

Ja, Unternehmen, die das Verbot aktiv umgehen, riskieren Suspendierungen, Strafen oder sogar rechtliche Auseinandersetzungen mit Facebook.

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Zusammenfassung des Artikels

Facebook hat Anfang des Jahres Werbung von Kryptowährungen und ICOs verboten, jedoch ist die Werbung durch andere Wortwahl und mangelnde Unternehmenskontrolle wieder aufgetaucht. Facebook arbeitet daran, diese Werbungen wieder zu beseitigen.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Verstehen Sie, wie Facebooks Werberichtlinien funktionieren: Facebook hat strenge Richtlinien für Werbung im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Um ein Verbot zu umgehen, sollten Sie diese Richtlinien genau kennen und verstehen.
  2. Nutzen Sie alternative Marketingstrategien: Statt direkt auf Facebook zu werben, können Unternehmen ihre Coins über Influencer Marketing, Content Marketing oder SEO bewerben.
  3. Seien Sie kreativ mit Ihren Werbetexten: Einige Unternehmen umgehen das Verbot, indem sie kryptospezifische Begriffe in ihren Anzeigen vermeiden. Seien Sie kreativ mit Ihrer Wortwahl, um die Aufmerksamkeit von Facebook nicht zu erregen.
  4. Nutzen Sie andere Social Media Plattformen: Obwohl Facebook ein großes Publikum hat, gibt es viele andere Plattformen, die Krypto-Werbung zulassen. Unternehmen sollten diese Möglichkeiten nutzen und ihre Marketingstrategien diversifizieren.
  5. Achten Sie auf Änderungen in der Politik: Facebook ändert seine Richtlinien regelmäßig. Unternehmen sollten auf dem Laufenden bleiben und ihre Strategien anpassen, wenn sich die Richtlinien ändern.